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Foto: Johanna Jürgensen, Husum

Mahnmal der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing

KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing

Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts in Nordfriesland weitgehend unbekannt, hat es im vorletzten Kriegsjahr des Zweiten Weltkriegs, im Herbst und Winter 1944, vor den Stadttoren Husums ein Außenlager des Hamburger Konzentrationslagers Neuengamme gegeben.

Außenlager

Dieses Lager war für die dort inhaftierten Personen, zum großen Teil junge Männer aus Nachbarländern wie Holland, Dänemark, Frankreich und Polen das, was man als »Hölle auf Erden« bezeichnen kann: Schwerste Zwangsarbeit, ständige Misshandlungen, unzweckmäßige Kleidung bei eisigen Wintertemperaturen, Hunger – die Liste der Grausamkeiten, denen die Inhaftierten ausgesetzt waren, ist lang.

Ermahnen und Erinnern

Die unmenschlichen Haftbedingungen, die aus ursprünglich gesunden Männern innerhalb weniger Monate Todesopfer machte, sowie die menschenverachtende Ideologie, die dazu geführt hat, dass gleich zu Beginn des Nazi-Regimes Konzentrationslager eingerichtet wurden, sind ein dauerhafter Anlass zum Ermahnen und Erinnern. Aus diesem Grund hat der Kreis Nordfriesland auf dem ehemaligen Lagergelände eine Gedenkstätte eingerichtet. Diese kann jederzeit besichtigt werden.

Weitere Informationen

Der Kreis Nordfriesland ist Mitglied der Stiftungsversammlung der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten und Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein.

Informationen zur Geschichte des Konzentrationslagers, den Häftlingen, den Haftbedingungen und der Gedenkstätte finden Sie auf dieser Homepage in den Menüpunkten auf der linken Seite bzw. in den Untermenüpunkten unten (Smartphone).