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Foto: Hans-Martin Slopianka, Husum

Bei Rückfragen steht Ihnen das Infocenter gern zur Verfügung

Hilfen für Schwangere

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie schwanger sind und finanzielle Hilfe benötigen, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Unterstützung aus Geldern der Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" beantragt werden.

Die Bundesstiftung „Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens“ hat sich zum Ziel gesetzt, ergänzende Hilfen zur Verfügung zu stellen, um werdenden Müttern, die sich wegen einer Notlage an eine Schwangerschaftsberatungsstelle wenden, die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern.

An wen muss ich mich wenden?

  • An eine Schwangerschaftsberatungsstelle,
  • Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, oder
  • an das für Sie zuständige Gesundheitsamt.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Kontaktaufnahme zu einer Schwangerschaftsberatungsstelle soll bereits in den ersten Monaten der Schwangerschaft erfolgen.

Rechtsgrundlage

  • Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind- Schutz des ungeborenen Lebens“ (MuKStiftG),
  • Satzung der Stiftung Familie in Not.

Was sollte ich noch wissen?

Eine Liste der anerkannten Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie weitere Informationen bezüglich Hilfen für Schwangere und Beratungsangeboten für Familien finden Sie auf den Internetseiten der Landesregierung Schleswig-Holstein.

Details zur Bundesstiftung erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Was sollte ich noch wissen?

Bei Ihnen besteht eine Notlage. Dazu muss die Beratungsstelle die Einkommensverhältnisse überprüfen. Zuschüsse der Bundesstiftung sind nur möglich, wenn andere Sozialleistungen, einschl. der Sozialhilfe, nicht ausreichen oder nicht rechtzeitig eintreffen.

Die Mittel der Stiftung werden für die Erstausstattung des Kindes gewährt. Die Zuschüsse werden nicht auf die Sozialhilfe und andere Sozialleistungen angerechnet. Die Höhe der Hilfe richtet sich nach den persönlichen Umständen, aber auch nach den Gesamtzahlen der Antragsteller.

Die Bundesstiftung begründet keine Rechtsansprüche. Der Antrag auf finanzielle Unterstützung ist bei der Schwangerschaftsberatungsstelle beim Gesundheitsamt zu stellen.

Bemühen Sie sich rechtzeitig um einen Beratungstermin, da die Mittel vor der Geburt beantragt werden müssen.