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Foto: Hans-Martin Slopianka, Husum

Bei Rückfragen steht Ihnen das Infocenter gern zur Verfügung

Kfz: Umschreibung von außerhalb - ohne Halterwechsel

Leistungsbeschreibung

Sollten Sie als Fahrzeughalter Ihren Wohnsitz in einen anderen Zulassungsbezirk verlegen, ist das Fahrzeug auf die neue Anschrift umzumelden. Von der Zulassungsbehörde wird dann ein neues Kfz-Kennzeichen zugeteilt. Seit dem 1. Februar 2010 können Kfz-Halter bei einem Wechsel ihres Wohnortes (innerhalb Schleswig-Holsteins) auf Wunsch ihr bisheriges Autokennzeichen behalten.

  • Sind Sie bereits im Besitz der Zulassungsbescheinigung Teil II (früher: Fahrzeugbrief) und ist darin noch Platz für die Eintragung, so wird die Änderung darin vorgenommen.
  • Wenn Sie noch einen Fahrzeugbrief haben, wird eine neue Zulassungsbescheinigung Teil II ausgestellt.
  • Sie erhalten auf jeden Fall eine neue Zulassungsbescheinigung Teil I (früher: Fahrzeugschein).

Voraussetzung: Sie müssen sich bereits bei der neuen Gemeinde angemeldet haben.

Ablauf: Der Antrag auf Ummeldung ist bei der Zulassungsbehörde Ihres neuen Wohnsitzes zu stellen. Sie können auch einen Vertreter (zum Beispiel Zulassungsdienst) beauftragen, die Ummeldung vorzunehmen.

Wenn Sie bei der Ummeldung ein Wunschkennzeichen wollen, kann die Reservierung schon vor der Ummeldung erfolgen.

Leistungsbeschreibung

Sollten Sie als Fahrzeughalter Ihren Wohnsitz in einen anderen Stadtteil oder Kreis verlegen, ist das Fahrzeug auf die neue Anschrift umzumelden. Von der Zulassungsstelle wird dann ein neues Kfz-Kennzeichen zugeteilt (Umkennzeichnung). Seit dem 1. Januar 2015 besteht auch die Möglichkeit, das bisherige Kennzeichen auf Wunsch des Halters zu behalten (Verzicht auf Umkennzeichnung).

Voraussetzung:
Sie müssen sich bereits bei Ihrer bisherigen Gemeinde abgemeldet und bei der neuen Gemeinde angemeldet haben.

Ablauf:
Der Antrag auf Ummeldung ist bei der Zulassungsstelle Ihres neuen Wohnsitzes zu stellen. Sie können auch einen Vertreter beauftragen, die Ummeldung vorzunehmen.

Soweit ein Antragsformular notwendig ist, können Sie sich dieses vorab bei der Zulassungsstelle besorgen und zu Hause ausfüllen. Je nach Angebot Ihrer Zulassungsbehörde steht ein Download-Formular oder ein Online-Dienst über das Internet zur Verfügung.

Wenn Sie bei der Ummeldung ein Wunschkennzeichen wollen, kann die Reservierung, je nach Angebot der Zulassungsbehörde, schon vielfach vor der Ummeldung erfolgen.

An wen muss ich mich wenden?

An den Kreis oder die kreisfreie Stadt (Zulassungsstelle). Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort der Fahrzeughalterin/des Fahrzeughalters (Hauptwohnung entsprechend des Personalausweises).

Bei juristischen Personen ist es der Sitz der Hauptniederlassung oder der Sitz der Zweigniederlassung; dies gilt auch für eine OHG, KG oder für Gewerbetreibende und Selbstständige mit fester Betriebsstätte.

Welche Unterlagen werden benötigt

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung
  • Zulassungsbescheinigung Teil I oder alter Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II oder alter Fahrzeugbrief
  • gültiger Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung
  • bisherige Kennzeichen
  • elektronische Versicherungsbestätigung
  • Bankeinzugsermächtigung für die Kraftfahrzeugsteuer (muss bei Zulassung durch einen Dritten beziehungsweise bei abweichendem Kontoinhaber schriftlich vorgelegt werden; die angegebene Bankverbindung ist nachzuweisen)
  • gegebenenfalls Reservierungsbestätigung für das Wunschkennzeichen

bei Vertretung mit schriftlicher Vollmacht zusätzlich:

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung des Bevollmächtigten

bei Firmen zusätzlich:

  • Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Ummeldung Ihres Fahrzeugs muss umgehend erfolgen.

Rechtsgrundlage

  • § 13 Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV),
  • Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Was sollte ich noch wissen?

Die Kennzeichen werden von der Zulassungsbehörde abgestempelt, das heißt, mit Plaketten für die Hauptuntersuchung (HU) und den Zulassungsbezirk versehen.

Wichtiger Hinweis:
Seit 2007 kann für eine Privatperson das Fahrzeug nur noch auf den Hauptwohnsitz zugelassen werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung,
  • Zulassungsbescheinigung Teil I oder alter Fahrzeugschein,
  • bei Kennzeichenwechsel: Zulassungsbescheinigung Teil II oder alter Fahrzeugbrief,
  • gültiger Prüfbericht der letzten Haupt- und Abgasuntersuchung,
  • bei Kennzeichenwechsel: bisherige Kennzeichen,
  • SEPA-Lastschriftmandat (Bankeinzugsermächtigung), sofern ein Kennzeichenwechsel erfolgt,
  • gegebenenfalls Reservierungsbestätigung für das Wunschkennzeichen.

Zusätzlich bei Beantragung

  • durch Vertreter:
    Ausgestellte Vollmacht und
    das Original oder die Kopie des Personalausweises oder des Reisepasses mit Meldebescheinigung der Meldebehörde des Wohnorts der benannten Vertreterin / des benannten Vertreters.
     
  • für Firmen (GmbH, AG, OHG):
    Handelsregisterauszug (Nachweis der Anschrift erforderlich), Gewerbeanmeldung (Nachweis der Anschrift erforderlich), Vollmacht des Geschäftsführers oder persönliches Erscheinen des Geschäftsführers.

Welche Gebühren fallen an?

Es werden Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr erhoben. Nähere Auskünfte hierzu erteilt die zuständige Stelle.

Zusätzlich fallen Kosten für die Beschaffung der Kennzeichen (Kfz-Schilder) an.