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Wörterbuch Einfache Sprache

Es wurden 157 Einträge gefunden

  • Existenz-Minimum

    Das Existenz-Minimum ist der absolut notwendige Mindest-Betrag den ein Mensch braucht, um zu überleben.

    »Existenz-Minimum« Beispiel

  • Existenz-sichernde Leistung

    Sie bekommen einmal im Monat Geld vom Sozialzentrum.
    Dieses Geld ist zum Leben und Einkaufen da.

    »Existenz-sichernde Leistungen« Beispiel

  • Festschreibung

    Sie haben Schulden.
    Sie müssen Zinsen zahlen.
    Dadurch werden es noch mehr Schulden.
    Wenn Sie mit dem Gläubiger eine Festschreibung vereinbaren,
    dann steht die Summe fest.
    Es kommt keine zusätzliche Forderung mehr dazu.

    »Festschreibung« Beispiel

  • Forderung

    Jemand fordert Geld von Ihnen.
    Zum Beispiel:
    - für einen Kauf
    - für einen Kredit
    - für eine Dienstleistung.
    Sie haben die Sache erhalten.
    Aber Sie haben noch nicht alles bezahlt.
    Der Gläubiger hat eine Forderung gegen Sie.
    Sie sind der Schuldner.

    »Forderung« Beispiel

  • Forderungs-Aufstellung

    Eine Forderungs-Aufstellung ist eine Liste.
    Auf der Liste stehen alle Forderungen Ihrer Gläubiger.
    Sie können von Ihren Gläubigern eine Forderungs-Aufstellung verlangen.
    Oder die Schuldner-Beratung holt sich eine Forderungs-Aufstellung für Sie.

    »Forderungs-Aufstellung« Beispiel

  • Freigrenze

    Eine Freigrenze ist ein Betrag, bis zu dem Sie keinen Eigen-Anteil zahlen müssen.

    Zum Beispiel:
    Sie müssen in der Apotheke für Ihre Medizin eine Zuzahlung leisten.
    Wenn Ihr Einkommen unter einer bestimmten Summe ist, müssen Sie das nicht tun.
    Diese Summe ist die Freigrenze.

  • Gehalt

    Ein Mensch arbeitet.
    Dafür bekommt er Geld.
    Dieses Geld heißt Lohn oder Gehalt.
    Lohn oder Gehalt zählen zum Einkommen.

  • Gerichts-Kosten

    Das Gericht berechnet für seine Arbeit einen Betrag.
    Zum Beipiel für ein Mahn-Verfahren.
    Das sind Gerichts-Kosten.

  • Gerichts-Vollzieher

    Der Gerichts-Vollzieher wird vom Gericht eingesetzt.
    Er kommt im Auftrag vom Gläubiger.
    Der Gerichts-Vollzieher prüft,
    ob der Schuldner Geld oder wertvolle Dinge hat.
    Der Gerichts-Vollzieher kassiert Geld.
    Der Gerichts-Vollzieher darf wertvolle Dinge mitnehmen.
    Er verkauft diese.
    Davon werden die Schulden bezahlt.
    Er holt auch die Vermögens-Auskunft ein.

    »Gerichts-Vollzieher« Beispiel

  • Gesamt-Schuldnerische Haftung

    Zwei Personen unterschreiben gemeinsam einen Vertrag.
    Jeder ist für die Erfüllung des Vertrages voll verantwortlich.
    Eine Person kann den Vertrag nicht erfüllen.
    Jetzt muss die zweite Person den gesamten Vertrag alleine erfüllen.
    Die zweite Person haftet für die gesamten Schulden.

    »Gesamt-Schuldnerische Haftung« Beispiel

  • Gläubiger

    Wenn Sie einer Person Geld schulden,
    dann ist diese Person Ihr Gläubiger.
    Der Gläubiger kann ein Mensch, eine Behörde oder Firma sein.

    »Gläubiger« Beispiel

  • Grund-Freibetrag

    Der Grund-Freibetrag ist auf einem P-Konto vor einer Pfändung geschützt.
    Diesen Betrag darf ein Schuldner immer behalten.
    Dieser Grund-Freibetrag muss immer wieder neu berechnet werden.
    Dabei hilft die Schuldner-Beratung.

    »Grund-Freibetrag« Beispiel

  • Grund-Miete

    Die Grund-Miete ist der Geldbetrag für eine Miet-Wohnung oder ein gemietetes Haus.
    Zur Grund-Miete kommen hinzu:
    - Nebenkosten
    - Heizkosten.

  • Grund-Sicherung

    Die Grund-Sicherung sichert das Existenz-Minimum.
    Menschen, die zu wenig oder gar kein eigenes Einkommen haben,
    können eine Grund-Sicherung bekommen.

    »Grund-Sicherung« Beispiel

  • Haupt-Forderung

    Die Haupt-Forderung sind die eigentlichen Schulden.
    Dazu kommen zum Beispiel noch:
    - Mahn-Gebühren
    - Gerichts-Kosten
    - Zinsen
    - Anwalts-Kosten.

    »Haupt-Forderung« Beispiel

  • Haushalts-Buch

    In ein Haushalts-Buch können Sie täglich alle einzelnen Einnahmen und Ausgaben eintragen.
    So behalten Sie die Übersicht über Ihr Geld.
    So können Sie eine Überschuldung leichter vermeiden.

  • Haushalts-Plan

    Mit einem Haushalts-Plan können Sie überprüfen, wie viele Einnahmen und Ausgaben Sie haben.
    Einnahmen und Ausgaben müssen zueinander passen.
    Schreiben Sie zunächst Ihre monatlichen Einnahmen auf.
    Dann schreiben Sie die monatlichen Ausgaben auf.
    Wenn die Ausgaben mehr sind als Ihr Einkommen, dann müssen Sie etwas verändern.
    Sonst werden Sie sich überschulden.

    »Haushalts-Plan« Beispiel

  • Inkasso-Büro

    Ein Inkasso-Büro ist eine Firma.
    Das Inkasso-Büro zieht Forderungen ein.
    Gläubiger beauftragen Inkasso-Büros.
    Gläubiger sind zum Beispiel:
    - Personen
    - Firmen
    - Behörden,
    denen Sie Geld schulden.

    Ein Gläubiger gibt dem Inkasso-Büro eine Vollmacht.
    Das Inkasso-Büro vertritt den Gläubiger.
    Es darf Sie anschreiben und die Schulden einfordern.
    Manche Inkasso-Büros kaufen auch Forderungen auf.
    Dann ist das Inkasso-Büro Ihr Gläubiger.

    »Inkasso-Büro« Beispiel

  • Insolvenz, insolvent

    Das Wort Insolvenz bedeutet Zahlungs-Unfähigkeit.
    Insolvenz wird oft als Abkürzung genutzt
    für das Verbraucher-Insolvenz-Verfahren.
    Wenn jemand seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, dann sagt man: er ist insolvent.

    »Insolvenz, insolvent« Beispiel

  • Insolvenz-Verfahren

    Siehe Verbraucher-Insolvenz-Verfahren

  • Insolvenz-Verwalter

    Der Insolvenz-Verwalter arbeitet im Auftrag des Gerichts.
    Er ist ein Rechtsanwalt.
    Der Insolvenz-Verwalter führt das Verbraucher-Insolvenz-Verfahren durch.
    Er klärt mit Ihnen, was Sie im Verfahren tun müssen.
    Der Insolvenz-Verwalter sorgt für den rechtmäßigen Ablauf des Insolvenz-Verfahrens.

  • Kaltmiete

    siehe Grund-Miete

  • Karenz-Zeit für Kosten der Unterkunft

    Sie bekommen Bürgergeld.
    Aber dafür ist Ihre Wohnung zu groß.
    In der Karenz-Zeit übernimmt das Sozialamt
    die tatsächlichen Kosten für Grund-Miete und Heizung.
    Danach nicht mehr.

  • Karenz-Zeit für Vermögen

    Sie haben einen Neuantrag auf Bürgergeld gestellt.
    Karenz-Zeit bedeutet: Im ersten Jahr dürfen Sie mehr Vermögen behalten als danach.

    »Karenz-Zeit für Vermögen« Beispiel

  • Konto-Pfändung

    Der Gläubiger fordert mit einem Vollstreckungs-Bescheid eine Bank auf,
    ihm direkt Geld vom Konto des Schuldners auszuzahlen.

    »Konto-Pfändung« Beispiel

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