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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

28.11.2018

Bundesweite Informationsoffensive der kommunalen Jobcenter

»Stark. Sozial. Vor Ort.« – mit diesem Slogan startet am 26. November 2018 eine bundesweite Informationskampagne der 104 kommunalen Jobcenter. »Eines davon betreiben wir in Nordfriesland. Hier machen Kreis, Ämter und Kommunen sich gemeinsam für die Arbeitsvermittlung stark – und das mit großem Erfolg«, betont Landrat Dieter Harrsen.

Rund 26.000 Langzeitarbeitslose haben die sieben regionalen Jobcenter im Kreisgebiet seit 2005 wieder in Lohn und Brot gebracht, darunter viele mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen wie fehlende Qualifizierung, mangelnde Kinderbetreuung, Schulden oder gesundheitliche Einschränkungen.

»Darauf können die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jobcentern in Tönning, Husum, Breklum, Leck, Niebüll, Wyk auf Föhr und Sylt sowie die zentrale Leitungsebene in der Kreisverwaltung mit Recht stolz sein«, lobt Dieter Harrsen.

Das zur Kampagne gehörende Foto zeigt sechs Hände, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Jede Hand steht sinnbildlich für eine Berufskategorie im Handwerk. »Eigentlich müsste man noch eine Hand hinzufügen, die stellvertretend für Büroberufe steht«, meint der Leiter des Jobcenters Nordfriesland, Kreismitarbeiter Axel Scholz, »denn selbstverständlich vermitteln wir nicht nur Menschen in handwerkliche Tätigkeiten.«

Scholz weist auf eine Besonderheit des kommunalen Modells der Arbeitsvermittlung hin: Der Arbeitsmarkt in Nordfriesland sei nicht überall gleich; Sylt etwa lasse sich kaum mit dem mittleren Nordfriesland vergleichen. Deshalb genieße jedes nordfriesische Jobcenter die Freiheit, vor Ort eigene Akzente zu setzen, um den Bedingungen der näheren Umgebung besser gerecht zu werden. Trotz dieser Vielfalt handeln die Jobcenter in den zentralen Fragen gleich.

»Vor allem unsere Flexibilität und die enge Verknüpfung mit den Kommunen unterscheiden uns von der Agentur für Arbeit: Unsere Stärke ist die Nähe zur Region und zu den Menschen«, unterstreicht Verwaltungschef Harrsen. Für ihn und für Scholz beschreibt der neue Wahlspruch die Gegenwart, bedeutet aber auch eine Verpflichtung für die Zukunft, »stark, sozial und vor Ort« zu bleiben.