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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

FAQ Corona: Antworten auf häufig gestellte Fragen (Seite 2)

Um Ihnen die Orientierung in der unüberschaubaren Fülle an Informationen zu erleichtern, haben wir für Sie hier eine Reihe an Antworten auf häufig gestellte Fragen aufgeführt. Sie werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt.

Übrigens: Eine Vielzahl an Fragen wurde bereits auf unserer Facebook-Seite beantwortet. Schauen Sie doch gerne mal vorbei.

Ihre Frage war nicht dabei? In den FAQ des Landes finden Sie zahlreiche weitere Antworten.

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PFLEGE | KRANKENHÄUSER | REHA

Ich möchte eine Pflegeeinrichtung bzw. EGH-Einrichtung betreten. Was muss ich beachten?

 Pflegeeinrichtungen

Ein Betretungsverbot von Pflegeeinrichtungen gibt es nur noch für externe Personen mit akuten Atemwegserkrankungen (außer bei Gefahr im Verzug oder Härtefall). Alle anderen Personen dürfen Pflegeeinrichtungen unter Einhaltung der in der Corona-Bekämpfungsverordnung geregelten Anforderungen (z.B. Hygiene- und Verhaltensregeln, Abstandsgebot) wieder betreten. Es gibt jedoch Einschränkungen:

  • Externe Personen (z.B. Besucher der Bewohner) dürfen die Einrichtung, auch wenn sie geimpft oder genesen sind, nur betreten und eingelassen werden, wenn sie getestet sind, sofern nicht ein ein schwerwiegender sozial-ethischer Grund oder Gefahr im Verzug vorliegt.
  • Kinder unterliegen dem Testgebot ab dem Alter von 6 Jahren. Unabhängig von dem Alter gilt für alle Kinder, die zur Regelschule gehen, dass eine Bestätigung der Schule ausreicht, dass eine Testung unter Aufsicht der Schule erfolgt ist und maximal 24 Stunden zurückliegt. Liegt die Testung länger als 24 Stunden zurück, muss das Kind entweder vor Einlass von Ort getestet werden, oder es legt einen Testnachweis einer Teststation vor.
  • Der Betreiber hat vor Ort für externe Besucher Testmöglichkeiten anzubieten und am Eingang darauf hinzuweisen. Das Testergebnis kann aber auch mitgebracht werden (mindestens ein Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf)
  • Externe Personen haben in allen Gemeinschaftsräumen und auf Verkehrsflächen innerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Externe Personen haben Ihre Kontaktdaten bei Betreten von geschlossenen Räumen anzugeben.
  • keine Kontaktdatenerhebung außerhalb geschlossener Räume

Einrichtungen der Eingliederungshilfe

  • Externe Personen (z.B. Besucher der Bewohner) dürfen die Einrichtung nur betreten oder eingelassen werden, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind (3 G).
  • Kinder unterliegen dem Testgebot ab dem Alter von 6 Jahren. Unabhängig von dem Alter gilt für alle Kinder, die zur Regelschule gehen, dass eine Bestätigung der Schule ausreicht, dass eine Testung unter Aufsicht der Schule erfolgt ist und maximal 24 Stunden zurückliegt. Liegt die Testung länger als 24 Stunden zurück, muss das Kind entweder vor Einlass vor Ort getestet werden, oder es legt einen Testnachweis einer Teststation vor.
  • Externe Personen haben in allen Gemeinschaftsräumen und auf Verkehrsflächen innerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Externe Personen haben Ihre Kontaktdaten bei Betreten von geschlossenen Räumen anzugeben.

Ich möchte ein Krankenhaus betreten. Was muss ich beachten?

Bitte informieren Sie sich vorher auf der Webseite des jeweiligen Krankenhauses. Dort sind in der Regel alle aktuellen Vorschriften zusammengefasst. Für das Klinikum Nordfriesland finden Sie diese unter https://t1p.de/xm9p.

Können Väter werdende Mütter in den Kreißsaal begleiten? Welche Regelungen gibt es für Geburtsstationen?

Grundsätzlich ist die Begleitung der werdenden Mutter durch Personen, die vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) sind, möglich. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, dürfen die Krankenhäuser in eigener Verantwortung entscheiden, ob eine Begleitung dennoch zugelassen ist. Für die Begleitung in den OP bei einem Kaiserschnitt gelten häufig gesonderte Regelungen.

Bitte erkundigen Sie sich daher so rechtzeitig wie möglich nach den Regelungen in dem von Ihnen gewählten Krankenhaus. Abhängig vom Infektionsgeschehen kann es auch zu kurzfristigen Änderungen kommen.

Kliniken können Begleitpersonen den Zutritt verweigern, wenn diese beispielsweise Symptome einer Covid-19-Infektion zeigen oder die erforderlichen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen aus anderen Gründen nicht gewährleistet werden können.

In der Geburtshilfe können sogenannte Familienzimmer betrieben werden. Die hierfür geltenden Regelungen werden vom jeweiligen Krankenhaus festgesetzt.

Ich bin pflegebedürftig und brauche Hilfe. An wen kann ich mich wenden?

Für alle Fragen rund um die Pflege berät der Pflegestützpunkt Nordfriesland kostenlos. Vereinbaren Sie unter 04841 67-710 einen Termin. Weitere Informationen auch unter https://t1p.de/psp.

Darf der ambulante Pflegedienst mein Haus betreten?

Der ambulante Pflegedienst darf zu Ihnen ins Haus kommen. Aber auch in der häuslichen Pflege durch Angehörige ist es wichtig, die Anzahl der Kontakte streng zu begrenzen. Die Räume sind regelmäßig gut zu lüften, auf eine sorgfältige Händehygiene sowie die Einhaltung der Abstandsregeln und der "Husten- und Nies-Etikette" ist zu achten.

Hinweise zur Husten- und Nies-Etikette:

  • Die sogenannte Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken und krankheitsverdächtigen Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens, z.B. mit der Ellenbeuge, einem Einmaltaschentuch oder ggf. mit einer Mund-Nasen-Schutz-Maske, gefolgt von Händewaschen (!).
  • Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet wurden, sind nach Gebrauch zu entsorgen oder zu desinfizieren.
  • Handschuhe, Taschentücher, Masken und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege und Versorgung von kranken Personen anfallen, sollten vor der Entsorgung mit anderem Hausmüll in einen mit einem Müllbeutel versehenen Behälter im Krankenzimmer geworfen werden. Danach kann dieser Müllbeutel verschlossen in den normalen Müll entsorgt werden (sogenannte Doppelsackmethode).

Ab dem 24.11.2021 gilt auch für Betreiber und Beschäftigte ambulanter Pflegedienste die 3-G-Regel am Arbeitsplatz.



SCHULE | KITA | BEHINDERTENWERKSTÄTTEN

Welche Regeln gelten an Schulen?

Maßgeblich ist die aktuelle Schulen-Corona-Verordnung: https://t1p.de/v2d6.

Zudem hat das Land auf seinen Internetseiten die wichtigsten Regelungen hier zusammengefasst: https://t1p.de/b8ry

Wann darf mein Kind nicht in den Kindergarten oder zur Schule?

Die Landesregierung hat am dem 06.09.021 einen neuen "Schnupfenplan" vorgelegt. Dieser ist eine Handlungsempfehlung für Schulen, Kindergärten und Eltern.

Welche Masken sind in Kitas und Schulen Pflicht?

Im Interesse einer erhöhten Schutzwirkung gilt für alle an Schulen Beschäftigten sowie Schülerinnen und Schüler die Pflicht, in der Unterrichts- und Betreuungssituation mindestens eine medizinische oder vergleichbare Maske zu tragen, sogenannte OP-Masken. Möglich sind medizinische Masken (sogenannte einfache OP-Masken) oder Masken ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 (sog. qualifizierte MNB). Diese Verpflichtung gilt unabhängig von der jeweiligen Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Im Übrigen gelten die Verfahrenshinweise für die Fälle, in denen Schülerinnen und Schüler aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können oder das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verweigern, uneingeschränkt fort. Auch gelten weiterhin die Regelungen zu Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen im Rahmen des Schulbetriebs unter dem Aspekt des Schutzes vor Ansteckung durch das SARS-CoV-2.

Details finden Sie in der aktuellen Schulen-Corona-Verordnung unter https://t1p.de/v2d6.

In Angeboten der Kindertagesbetreuung (Elementar, Krippe, Hort und Kindertagespflege) haben alle Personen im Innenbereich – und somit auch die pädagogischen Fachkräfte – eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Dabei können die pädagogischen Fachkräfte in der Betreuung der Kinder mit Blick auf das Kindeswohl situationsabhängig, z.B. zur gezielten Sprachförderung oder beim Streitschlichten und Trösten der Kinder, vorübergehend auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichten. In der Kindertagesstätte betreute Kinder vor der Einschulung sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Für alle Kinder, die eine Hortgruppe besuchen, gelten abweichende Regelungen. Für sie gelten die Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in Schulen (s.o.).

Wie muss das ärztliche Attest aussehen, wenn ich mein Kind von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreien lassen will? Was hat die Schule dabei zu beachten?

Die besondere Situation, in der sich Schulen derzeit befinden, rechtfertigt es, an die Glaubhaftmachung eines Befreiungsbestands höhere Anforderungen zu stellen als bspw. für den Besuch des Einzelhandels. Ein Attest ist zur Glaubhaftmachung geeignet, wenn die Schulleitung durch das Attest in die Lage versetzt wird, selbst einschätzen zu können, ob sie einen Befreiungsgrund für hinreichend wahrscheinlich hält. Dies sieht auch die Rechtsprechung ausdrücklich so (OVG NRW, Beschluss vom 24.09.2020 – 13 B 1368/20; VGH Bayern, Beschluss vom 26.10.2020 – 20 CE 20.2185). Das ärztliche Attest muss daher konkrete und nachvollziehbare Angaben zum Vorliegen eines Befreiungsgrundes enthalten. Floskelhafte Feststellungen reichen nicht aus! Das liegt daran, dass die Schule auch die Grundrechtspositionen der anderen Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals beachten muss. Die MNB-Pflicht dient schließlich ganz besonders auch dem Fremdschutz. Weitere Details zur Glaubhaftmachung finden Sie hier: https://t1p.de/p9n4.

Auch aus datenschutzrechtlicher Sicht ist die Schule berechtigt, die in einem Attest enthaltenen oder sonst mitgeteilten personenbezogenen Gesundheitsdaten der Schülerinnen und Schüler zu verarbeiten (§ 30 Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 1 Schulgesetz SH). Dieses Vorgehen hält auch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz ausdrücklich für rechtmäßig: https://uldsh.de/amnb.

Müssen Schulen positive Tests melden?

Ja.

Wenn die Aufsichtsperson bei Durchführung des Tests Kenntnis von einem positiven Selbsttest erlangt, besteht eine gesetzliche Meldepflicht an das örtliche Gesundheitsamt durch die Schule gemäß § 6 Abs. 1 Nr. t) IfSG in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 7 InfSchG.


SPORT & FREIZEIT

Welche Freizeit- und Kultureinrichtungen dürfen öffnen?

Alle Freizeit- und Kultureinrichtungen wieder öffnen, auch Diskotheken und Tanzlokale dürfen wieder Gäste empfangen.

In geschlossenen Räumen gilt jetzt grundsätzlich 2G (geimpft + genesen).

Ausnahmen gibt es für Kinder bis zur Einschulung, Schüler, die in der Schule regelmäßig zwei Mal die Woche getestet werden und für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können (Attest erforderlich, für letzteres gilt dann, dass Zutritt nur mit einem Test möglich ist).

Für Bars, Diskotheken und Tanzlokale, bei denen sich die Gäste überwiegend nicht an festen Sitz- oder Stehplätzen aufhalten, gilt darüber hinaus 2-G Plus, Maskenpflicht (außer beim Verzehr am festen Sitz- oder Stehplatz) sowie eine Besucherbeschränkung auf max. die Hälfte der Kapazität des Veranstaltungsortes und maximal 1.000 Besucher.

Welche Regeln gelten für Sport?

Es gelten folgende Regelung für Sportstätten aller Art und das Sporttreiben:

  • für Sportstätten innerhalb geschlossener Räume ist ein Hygienekonzept erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt
  • An allen Eingängen muss ein QR-Code für die Registrierung angebracht werden (Corona-Warn-App oder Luca-App), eine Pflicht zur Nutzung besteht jedoch nicht.
  • Es gilt die sog. „2G-Regel“ (genesen oder geimpft) für alle Personen, die die Sportstätte (Innenbereich) zur Sportausübung oder Sportanleitung betreten.
  • Ausgenommen von der 2G-Regel sind Kinder bis zur Einschulung, minderjährige Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der schulischen Testungen 2x pro Woche getestet werden und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, ärztliches Attest erforderlich. Letztere müssen dann einen maximal 24 Stunden alten Test vorlegen.
  • Nur bei Sportausübung und -anleitung zu beruflichen Zwecken ist auch 3G möglich, ebenso, wenn es für das Tierwohl unerlässlich ist (z.B. Notbewegung für Pferde). Personen, die nur getestet sind, müssen in allen Bereichen mit Publikumsverkehr eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen, soweit dies mit mit dem Zweck der Sportausübung oder -anleitung vereinbar ist.

 Wettkampfveranstaltungen

  • Hygienekonzept auch für Wettkämpte außerhalb geschlossener Räume
  • Zuschauer sind nach den Regeln für Veranstaltungen zugelassen (siehe dort)

Dürfen Musik- und Theaterproben (Chorproben, Musikzug, Theaterproben, Bläser-Ensembles) wieder stattfinden? Was ist mit Straßenkünstlern?

Ja. Musik- und Theaterproben aller Art dürfen in geschlossenen Räumen ebenso wie draußen nach den Regeln für Veranstaltungen (§ 5) stattfinden. Es gelten folgende Voraussetzungen:

  • Hygienekonzept erstellen
  • innerhalb geschlossener Räume Teilnahme nur für geimpfte oder genesene Personen (2G)

Für Straßenmusiker und Straßenkünstler gelten die Veranstaltungsregeln nicht.

Für Berufsmusiker im Rahmen der Berufsausübung gelten die Veranstaltungsregeln ebenfalls nicht, hier gilt jedoch über das Bundesinfektionsschutzgesetz ab Mittwoch die 3-G-Regel am Arbeitsplatz bei Proben ebenso wie bei Konzerten.

Dürfen Wattwanderungen, Stadtführungen und ähnliches stattfinden?

Ja. Es handelt sich um Veranstaltungen nach § 5.

Sofern die Führung/Wanderung ausschließlich draußen stattfindet, muss lediglich ein allgmeines Hygienekonzept erstellt werden. Findet die Veranstaltung nur oder auch im geschlossenen Raum statt, so dürfen nur Personen teilnehmen, die geimpft oder genesen sind.

Sind touristische Ausflugsverkehre zulässig?

Touristische Ausflugsverkehre sind gestattet.

Es gelten für Ausflugsfahrten folgende Bedingungen:

  • Hygienekonzept erstellen
  • in Innenbereichen nur geimpfte oder genesene Personen (2G)
  • keine festgelegte Passagierobergrenze, das Abstandsgebot gilt nicht.
  • Reiseverkehre, die Schleswig-Holstein nur durchqueren und bei denen die Reisenden das Verkehrsmittel nicht verlassen, werden von diesen Regelungen nicht erfasst.

Achtung: Ist der touristische Ausflugsverkehr mit einer Übernachtung in Schleswig-Holstein verbunden, sind zusätzlich die Regeln für Beherbergung zu beachten. Für Beherbergung gilt 2G-Plus.


TESTUNGEN & IMPFUNGEN

Welche Testarten werden akzeptiert?

Mit der Neufassung wurden die Vorschriften für den Nachweis der Testungen deutlich gelockert:

Zulässig ist

jeder Antigen-Schnelltest, auch die vom BAfrM zugelassenen Tests zur Eigenanwendung sind zulässig. Die Beschränkung auf die PoC-Tests zur professionellen Anwendung entfällt.

Die Tests müssen nicht mehr in zertifizierten Teststellen durchgeführt werden. Testen und Zertifikate ausstellen dürfen nach § 2 Nr. 7 TestVO auch:

  • die von uns zugelassenen Teststellen im Rahmen der Bürgertestungen
  • Arbeitgeber, die die Tests im Rahmen ihrer betrieblichen Testungen mit Personal, dass die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt.
  • vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme (z.B. körpernahe Dienstleistung, Gaststätte etc.) unterworfen ist,

Niedergelassene Ärzte und Apotheker dürfen auch ohne Beauftragung in ihren Praxisräumen Testungen durchführen und diese bescheinigen. Dies gilt aber nur für ihre jeweilige Niederlassung. Außerhalb der Niederlassung (Praxis, Apotheke) brauchen diese ebenfalls eine Beauftragung durch den ÖGD.

Die Tests müssen vor maximal 24 Stunden durchgeführt worden sein.

Wird ein PCR-Labortest durchgeführt, darf der Test maximal 48 Stunden alt sein.

Welche Besonderheiten gelten für vollständig Geimpfte und Genesene?

Wer?

  • Personen mit vollständigem Impfschutz (15. Tag nach der 2. Impfung bzw. nach der 1. Impfung, wenn der Betroffene die Erkrankung durchgemacht hat).
  • Genesene in der Zeit vom 28. Tag bis 6 Monate nach dem positiven PCR-Test

Welche Nachweise?

  • Schriftlicher oder digitaler Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache,
  • z. B. Testbestätigung über den PCR-Test, Impfausweis, Impfbestätigung.
  • Alle diese Nachweise gelten nur in Zusammenhang mit einem Identitätsnachsweis (amtlicher Lichtbildausweis) und zusätzlich bei einem Nachweis über QR-Code einer durchgeführten Kontrolle über die CoV-Pass-App.

Welche Sonderregeln gelten?

  • Geimpfte und Genesene sind von allen Testpflichten befreit (Ausnahme: Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet oder in Einrichtungen, bei denen 2G-Plus vorgesehen ist).
  • Sie dürfen an Veranstaltungen teilnehmen, für die 2G (geimpft oder getestet) gilt.
  • Bei privaten Zusammenkünften gibt es für geimpfte und getestete Personen keine Kontaktbeschränkungen, auch nicht in geschlossenen Räumen.
  • als Kontaktperson einer infizierten Person wird bei geimpften oder getesteten Personen (sofern symptomfrei) keine Quarantäne angeordnet, sofern es sich um die alpha- oder delta-Variante handelt

Mein Corona-Selbsttest für Zuhause zeigt ein positives Ergebnis an. Was muss ich tun?

Sie haben sich einen Corona-Schnelltest für zuhause gekauft, und er zeigt ein positives Ergebnis an? Keine Panik – vielleicht ist das Ergebnis ja falsch, das kommt vor. Trotzdem müssen Sie es natürlich unbedingt sofort nachprüfen lassen!

Bei einem positiven Selbsttest sind Sie - unabhängig davon ob Sie Symptome haben oder nicht - verpflichtet, das Testergebnis unverzüglich durch eine molekularbiologische Untersuchung (also PCR-Test) in einem Testzentrum, einer Teststation oder bei einem Arzt bestätigen zu lassen. Sie dürfen hierzu ihre Häuslichkeit einmalig verlassen. Dies darf nur unter Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung ohne Nutzung des ÖPNV und auf dem direkten Hin- und Rückweg erfolgen. Unterbrechungen aus anderen Zwecken sind nicht gestattet.

Bitte beachten Sie, dass nur bestimmte Teststationen PCR-Tests durchführen. Die meisten Teststellen bieten nur Antigen-Schnelltest an.

PCR-Tests werden in Nordfriesland beim DRK-Testzentrum in Bredstedt (Eichweberstraße 2, 25821 Bredstedt, ehemalige Bundesgrenzschutz-Kaserne, tgl. 13 - 18 Uhr) oder bei den Hausärzten durchgeführt.

Außerdem bietet in Husum Tim Goldschmidt, E-Mail: goldi.dienstleistungen@gmail.com PCR Tests an.

Im Raum Südtondern, Eiderstedt (SPO) und auf Sylt bietet die Firma intervivos ein mobiles PCR-Labor (www.inseltest.de bzw. www.kuestentest.de; Kontakt: Tel. 04651 - 350 47 18) an.
Auf Sylt und im Bereich Südtondern bietet Gesundheitsdienste C und P (www.schnelltest-nf.de) PCR-Testungen an.

Es ist jeweils eine Kontaktaufnahme über das Gesundheitsamt erforderlich.

Ein Anspruch auf einen PCR-Test besteht nach der TestVO nur nach einem positiven Schnelltest in einer Teststelle oder einem positiven Selbsttest. Wenn aus anderem Grund zwingend ein negatives PCR-Testergebnis erforderlich ist, wenden Sie sich an Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt.

Bei einem positiven Selbsttest und nachfolgender molekularbiologischer Untersuchung (PCR-Test) endet die Pflicht zur Absonderung automatisch mit Ausschluss der Infektion bei Vorliegen des negativen PCR-Testergebnisses. Das negative Testergebnis ist dem Gesundheitsamt vorzulegen.

Sofern keine PCR-Testung erfolgt, haben sich die Personen 14 Tage abzusondern.

Bis es soweit ist, verhalten Sie sich bitte wie oben beschrieben: Bleiben Sie zuhause, halten Sie Abstand von anderen Menschen und tragen Sie, wenn Sie zum Test gehen, dabei eine FFP2-Maske oder einen anderen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Meldung über einen positiven Schnelltest (Antigen-Test/PoC)

Positive Schnelltestergebnisse sind datenschutzkonform über https://www.schleswig-holstein.de/test-hochladen zu melden.

Der zu verwendende Meldebogen ist hier hinterlegt!

Der Meldebogen muss als PDF-Dokument gespeichert werden, weil er nur so hochgeladen werden kann.

Wo kann ich einen kostenlosen Corona-Schnelltest machen? – Anerkannte Schnelltest-Stellen im Kreis NF

Alle Anbieter kostenloser Corona-Schnelltests (anerkannte Teststellen, Antigen-Schnelltest) im Kreisgebiet NF finden Sie hier: https://t1p.de/ia38

Die Liste wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

In den "normalen" Teststellen dürfen nur symptomfreie Personen sich testen lassen. Symptomatische Personen können sich nur dort testen lassen, wo PCR-Testungen durchgeführt werden oder beim Hausarzt.

Müssen sich auch "Dauercamper" und Nutzer der eigenen Zweitwohnung testen lassen?

Die Testpflicht besteht nicht für "Dauercamper", wenn das Camping-Objekt im Prinzip wie eine Zeitwohnung genutzt wird. In der Begründung zu § 17 der LVO heißt es dazu:

"In Anlehnung an das Bauordnungsrecht muss der Wohnwagen, das Wohnmobil, das Campingzelt oder das Campinghaus quasi als eine ortsfeste Anlage zu werten sein. Hiervon ist auszugehen, wenn sie unbewegt bleiben und der Stellplatz bzw. die Unterkunft langfristig, d. h. für mindestens 5 Monate, gemietet wird. Insofern fällt das dauerhafte Wohnen in festen Wohnheimen auf Campingplätzen nicht unter § 17 (Beherbergungsbetrieb mit Testpflicht). In diesem Sinne sind auch Sportboothäfen keine Beherbergungsbetriebe, sofern die Liegeplätze langfristig vermietet werden.“

Grundsätzliche Informationen zum Impfen - Informationsseite des Landes und Informationshotline des Bundesgesundheitsministeriums

Infos Bundesgesundheitsministerium:

Infos Land:

Coronavirus-Informationen für Schleswig-Holstein

Gibt es eine Impfpflicht?

Ja, zumindest eine teilweise Impffpflicht für bestimmte Berufsgruppen. Mit der am 11.12.2021 veröffentlichten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes ist der neue § 20 a in Kraft getreten. Nach dieser Vorschrift müssen ab dem 15.03.2022 Personen geimpft oder genesen sein, wenn sie zu den in § 2 a Abs. 1 Infektionsschutzgesetz genannten Berufsgruppen gehören. Dazu gehören u.a.:

  • ärztliches und nicht-ärztliches medizinisches Personal in Praxen und Krankenhäusern sowie in Pflegeeinrichtungen
  • Rettungsdienstpersonal
  • Personen in der ambulanten Pflege
  • Personen die in voll- oder teilstationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig sind

Diskutiert wird auch eine allgemeine Impfpflicht. Dazu soll der Ethikrat bis zum Jahresende 2021 eine Empfehlung erarbeiten.


(PRIVATE) ZUSAMMENKÜNFTE, VERANSTALTUNGEN & BILDUNGSANGEBOTE
KIRCHEN & GLAUBENSGEMEINSCHAFTEN

Mit wem darf ich mich privat treffen/etwas unternehmen? Was gilt z.B. bei einer privaten Geburtagsfeier bei mir zu Hause?

Kontaktbeschränkungen gelten für Zusammenkünfte zu privaten Zwecken im privaten Raum. Gemeint sind damit insbesondere gesellige Treffen in der Wohnung oder im heimischen Garten. Hier gilt::

  • Sind alle Teilnehmenden geimpft oder genesen, dürfen bis zu 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammenkommen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.
  • Sind nicht alle Teilnehmenden geimpft oder gesesen, dürfen die Mitglieder eines Haushaltes mit maximal 2 weiteren Personen zusammenkommen. Die Teilnehmerzahl darf hierbei 10 ebenfalls nicht überschreiten. Auch hier gilt, dass Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden. Die Kontaktbeschränkung wird dann nicht ausgelöst, wenn die teilnehmende(n) ungeimpfte(n) Person(en) aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen und ein negatives Testergebnis vorliegt (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Stunden alter PCR-Test).

Die Kontaktbeschränkung gilt nicht, wenn die teilnehmenden ungeimpften Personen entweder oder unter 14 Jahre alt sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und darüber ein ärztliches Attest vorliegt sowie ein negatives Testergebnis (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Stunden alter PCR-Test).

Unter welchen Bedingungen sind Veranstaltungen erlaubt?

Veranstaltungen aller Art sind unter folgenden Bedingungen erlaubt:

Drinnen

  • Hygienekonzept erstellen
  • Einlass nur für getestete und genesene Personen (2G)
  • Ausnahmen:
    • Kinder bis zu Einschulung
    • minderjährige Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des schulischen Testkonzeptes 2x pro Woche getestet werden
    • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Für sie gilt eine Testpflicht (negativer Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder negativer PCR-Test nicht älter als 48 Stundennegativer),
    • Personen, deren Anwesenheit auf beruflichen Gründen zwingend erforderlich ist, wenn die Person getestet ist (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder negativer PCR-Test nicht älter als 48 Stunden
  • maximal 1.000 Teilnehmende

Draußen

  • Hygienekonzept erstellen (für private Veranstaltungen wie z. B. eine Familienfeier nicht erforderlich)
  • maximal 1.000 Teilnehmende
  • Bei Weihnachtsmärkten und vergleichbaren Veranstaltungen:
    • zusätzlich Risikobewertung
    • unverzügliche Anzeige beim Gesundheitsamt
    • Gesundheitsamt kann zusätzliche Maßnahmen (z.B. 2G) anordnen.

Großveranstaltungen über 1.000 Teilnehmer, drinnen wie draußen

  • sind nicht erlaubt

Diskotheken, Tanzveranstaltungen (2G-Plus)

In Diskotheken und bei Tanzveranstaltungen, in denen Gäste sich überwiegend nicht an festen Sitz- oder Stehplätzen aufhalten, gilt die 2G-Plus Regelung. Demnach müssen auch geimpfte und genesene Gäste einen Test vorlegen. Von dieser Regel ausgenommen sind Personen, die eine Auffrischungsimpfung ("Booster") erhalten haben, und seit der Auffrischungsimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind. Außerdem darf maximal 50 % der Kapazität ausgelastet werden, es gilt auch hier die maximale Besucherobergrenze von 1000 Personen. Ferner gilt außer beim Verzehr am festen Sitz- oder Stehplatz Maskenpflicht, insbesondere auch beim Tanzen.

Welche Ausnahmen von der 2G-Pflicht gibt es für Veranstaltungen?

Grundsätzlich gilt für alle Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume 2G (geimpft oder genesen).

Ausnahmen:

  • Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen oder zur Durchführung von Prüfungen erforderlich sind.
  • Kindertagesbetreuung, Kinder- und Jugendhilfe, Angebote der sozialen Pflegeversicherung.
  • Wochenmärkte
  • Veranstaltungen der Gesundheitsfach- und Heilberufe
  • Veranstaltungen und Einrichtungen der Rechtspflege, der Beratung von Organen öffentlich-rechtlicher Körperschaften, Anstalten und Stiftungen usw.

Welche Regeln gelten für Gottesdienste, andere religiöse Feiern, Trauerfeiern und Bestattungen?

Für rituelle Veranstaltungen der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften gelten die Regeln für Veranstaltungen nicht. Es gelten vielmehr folgende Voraussetzungen:

  • Hygienekonzept erstellen
  • Aushängen eines QR-Codes (Corona-Warn-App oder Luca-App) an allen Eingängen
  • nicht mehr als die Hälfte der Sitzplätze besetzen (Schachbrett)
  • Maskenpflicht (auch am Sitzplatz und auch beim Gemeindegesang); Ausgenommen von der Maskenpflicht die jeweils vortragende Person.

Von der pflichtigen Abstandsregel sowie dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung kann abgewichen werden, wenn nur getestete, genese und geimpfte Personen teilnehmen.

Was gilt für Angebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie für Kinder- und Jugendreisen?

Es gelten grundsätzlich die Regelungen für Veranstaltungen.

Für Angebote der Kinder- und Jugenderholung und ähnliche Freizeitangebote gilt wegen der neuen Regeln für Beherbergungen 2G-Plus.

Dürfen Seminare und außerschulische Bildungsangebote in Präsenz wieder stattfinden?

Es gelten die Regelungen für Veranstaltungen, d. h. insbesondere 2G in geschlossenen Räumen.

Abweichend von § 5 dürfen bei

  • Bildungsangeboten der beruflichen Aus- und Weiterbildung,
  • Alphabetisierungskursen,
  • Vorbereitungskursen zur Erlangung von Schulabschlüssen,
  • Integrationskursen,
  • Berufssprachkursen
  • und Erstorientierungskursen für Geflüchtete

auch getestete Personen teilnehmen, wenn der Teilnehmerkreis im Wesentlichen unverändert bleibt. Es wird empfohlen, im Hygienekonzept das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen vorzusehen, sofern der Bildungszweck dem nicht entgegen steht.

Was gilt bei Seebestattungen?

Anders als bei Bestattungen zu Lande, sind bei Seebestattungen zeremioneller Teil und "Leichenschmaus" aufgrund der Gesamtsituation nicht trennbar. Aus diesem Grund gilt für Seebestattungen mit oder ohne Catering § 13 Abs. 4 Corona-BekämpfVO. Damit gilt für Seebestattungen die 3-G-Regelung, ebenso entfallen alle weiteren Beschränkungen des Absatzes 3, was bedeutet, dass im Innenraum des Schiffes keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Auch Abstandsregeln sind nicht zwingend einzuhalten, werden jedoch genau wie eine Lüftung (sofern möglich) empfohlen.

Was gilt für Silvesterfeiern am 31.12.2021?

Silvesterbälle und Silvesterparties im Sinne von öffentlichen Veranstaltungen

Es gelten die Veranstaltungsregeln. Siehe oben: "Unter welchen Bedingungen sind Veranstaltungen erlaubt?

Silvesterfeiern im privaten Raum

Es gelten die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte. Siehe oben: "Mit wem darf ich mich privat treffen / etwas unternehmen?"

Abbrennen von Feuerwerkskörpern

Es besteht bundesweit ein Verbot des Verkaufs von Feuerwerkskörpern. Es besteht jedoch kein generelles Verbot, zugelassene Feuerwerkskörper abzubrennen. Es sind jeweils örtliche Abbrennverbote zu beachten (https://t1p.de/72oy). 

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