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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

08.07.2025

Eröffnung des Digitalen Begegnungsorts im Diakoniezentrum Tönning

Mit der feierlichen Eröffnung des Digitalen Begegnungsorts im Diakoniezentrum Tönning ist am 7. Juli ein neuer Raum für Begegnung, digitale Teilhabe und gemeinschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum entstanden. Zahlreiche Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft und Digitalwirtschaft kamen in der Johann-Adolf-Straße zusammen, um das innovative Angebot offiziell einzuweihen.

Nach einem gemeinsamen Empfang begrüßte Jens Grehm, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Husum, die Anwesenden. In anschließenden Grußworten betonten Landrat Florian Lorenzen und Malte Zinke, Geschäftsführer der Smarten Grenzregion, die Bedeutung des Projekts für die digitale Entwicklung in Nordfriesland und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. In Tönning wird damit ein Ort für Teilhabe, Austausch und digitale Zukunft entstehen, an dem Bürgerinnen und Bürger künftig technische Geräte (u. a. Tablets, Smartphones, Konferenzsysteme) und ihre Nutzungsmöglichkeiten kennenlernen können. So sollen vor Ort Workshops von Fachleuten und Ehrenamtlichen durchgeführt werden – unter anderem zu den Themen Online-Banking, Smartphone- oder App-Nutzung.

»Unsere Welt befindet sich mit Blick auf die steigende Digitalisierung und den Einzug Künstlicher Intelligenz in einem Wandel. Dabei werden digitale Kompetenzen – auch in Bezug auf die gesellschaftliche Teilhabe – für alle Generationen immer wichtiger. Das gilt ebenso für ländliche Regionen wie Nordfriesland. Der Digitale Begegnungsort in Tönning leistet hierbei künftig einen wichtigen Beitrag, um Wissen zu vermitteln, Neugier zu wecken und vor allem Berührungsängste im Umgang mit Technik abzubauen«, hält Landrat Florian Lorenzen fest.

Ein kurzer Rückblick auf die ersten Aktivitäten in Tönning sowie das interaktive »Digital Tönning Quiz« boten anschauliche Einblicke in die bisherigen Erfolge des Projekts. Beim anschließenden Austausch mit kleinen Snacks entstanden lebendige Gespräche – auch beim Rundgang durch das Diakoniezentrum, das als neuer Ort des Miteinanders nun digital erlebbar wird.

Der Digitale Begegnungsort ist Teil des Modellprojekts »Smarte Grenzregion zwischen den Meeren«, das vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie der KfW gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, innovative digitale Lösungen für die ländliche Region zu entwickeln und so Lebensqualität, Teilhabe und Zukunftsfähigkeit zu stärken.

Ein Ort mit offenen Türen für alle Generationen

Das Diakoniezentrum Tönning steht Interessierten montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr offen. In diesen Zeiten können Besucherinnen und Besucher spontan vorbeikommen, die bereitgestellten Rechner nutzen oder sich im offenen Gespräch austauschen. Die Räumlichkeiten sind, mit Ausnahme eines Workshopraums, weitgehend barrierefrei zugänglich.

Der Digitale Begegnungsort im Diakoniezentrum ist mittwochs von 10 bis 13 Uhr regulär geöffnet. In diesem Zeitraum stehen gezielte Beratungs- und Unterstützungsangebote rund um digitale Themen im Vordergrund. Auch außerhalb dieser Zeiten finden regelmäßig Workshops und Veranstaltungen statt. Zudem können bei Bedarf individuelle Termine vereinbart oder Anfragen jederzeit gestellt werden.

Ansprechpersonen für den Digitalen Begegnungsort in Tönning sind Tina Brandt und Martina Fröhlich, die künftig als zentrale Kontaktpersonen für Interessierte, Besucherinnen und Besucher sowie Kooperationspartnerinnen und -partner fungieren.

Kontakt Tina Brandt: tina.brandt@dw-husum.de, 0151 65473319
Kontakt Martina Fröhlich: martina.froehlich@dw-husum.de, 0151 24055152

Über die »Smarte Grenzregion zwischen den Meeren«

Die »Smarte Grenzregion zwischen den Meeren« ist eine Modellregion im Rahmen des Bundesprojektes »Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung«, gefördert vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWBS) und der Förderbank KfW. Die Stadt Flensburg und die Kreise Schleswig-Flensburg und Nordfriesland haben sich hier zusammengetan, um gemeinsam die Digitalisierung in der Region voranzubringen und um Lösungen umzusetzen, die den Alltag der Menschen erleichtern, die Lebensverhältnisse verbessern und die Region zukunftsfest machen. Für die Umsetzung wurde die Digitalagentur Smarte Grenzregion GmbH mit Sitz in Flensburg gegründet. Das Projekt läuft bis Ende 2027. Mehr Informationen auf www.smarte-grenzregion.de

V.i.S.d.P. Digitalagentur Smarte Grenzregion GmbH, Melina Schillig, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Friesische Straße 21, 24937 Flensburg, Tel. 0160/14 84 681, E-Mail: melina.schillig@smarte-grenzregion.de