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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

11.12.2020

Veterinäramt kontrolliert jede Geflügelhaltung in Sperrbezirken 

Zum Schutz vor der Geflügelpest richtete das Veterinäramt des Kreises Nordfriesland im November Sperrbezirke auf Pellworm und um Emmelsbüll-Horsbüll herum ein. „Inzwischen hat sich die Situation beruhigt, und wir könnten die Sperrbezirke in Beobachtungsgebiete umwandeln. Dort gelten dann weniger Auflagen für die Geflügelhalter“, berichtet Kreisveterinär Dr. Dieter Schulze.

Mammutaufgabe

Allerdings muss zuvor jeder einzelne Hausgeflügelbestand in den Sperrbezirken tierärztlich in Augenschein genommen werden – eine Mammutaufgabe, denn allein im Bereich Emmelsbüll-Horsbüll gibt es 380 Bestände.

Telefonische Erreichbarkeit

„Das wollen wir in der nächsten Woche schaffen. Deshalb bitten wir sämtliche Geflügelhalter in den Sperrbezirken dringend, für uns telefonisch erreichbar zu sein“, appelliert Dr. Schulze. 

Wirtschaftliche Bedeutung

Er weist auf die wirtschaftliche Bedeutung hin: So lange es in Nordfriesland Sperrbezirke gibt, ist der Geflügelexport in zahlreiche Staaten blockiert. Abhängig von den jeweiligen nationalen Vorgaben, betrifft dies teils Schleswig-Holstein, teils ganz Deutschland. Den Sperrbezirk auf Hallig Oland hob der Kreis bereits am 11. Dezember auf.

Untersuchung kostenlos

Die Untersuchung ist für die Halter kostenlos. Der Kreis weist darauf hin, dass das landesweite Aufstallungsgebot weiterhin gilt – auch dort, wo Sperrbezirke aufgehoben wurden.

Das Veterinäramt kontaktiert die Geflügelhalter zwecks Terminvereinbarung in der kommenden Woche.