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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

27.12.2019

Vorsicht mit Silvesterböllern

Vom 28. bis zum 31. Dezember 2019 dürfen Silvesterknaller verkauft und am 31. Dezember und 1. Januar verwendet werden. Dies ergibt sich aus der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz.

Der Kreis Nordfriesland weist darauf hin, dass das Knallen in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen grundsätzlich verboten ist. Auch das Schießen mit Schreckschusswaffen ist außerhalb befriedeter Grundstücke untersagt.

Auf dem nordfriesischen Festland ordnen alle Amts- und Stadtverwaltungen ein Abbrennverbot für Feuerwerk im Bereich von 200 Metern um Reetdachhäuser herum an.

Einige Gemeinden haben nach Auskunft ihrer örtlichen Ordnungsbehörden verschärfte Abbrennverbote erlassen. Auf Amrum ist Feuerwerk vollständig untersagt, auf Föhr ist es nur an Stränden und auf Deichen erlaubt – aber auch dort ist ein Sicherheitsabstand von 200 Metern zu Gebäuden einzuhalten.

In St. Peter-Ording und auf Sylt darf kein Feuerwerk gezündet werden. Ausnahmen gelten nur für professionelle Feuerwerker, die eine entsprechende Prüfung bestanden haben und einen Erlaubnisschein vorlegen können. Solche Spezialisten werden das neue Jahr am Hörnumer Hafen und an der Buhne in St. Peter-Ording mit einem offiziellen Feuerwerk begrüßen.

Auf Pellworm ist das Knallen im Umkreis von 300 Metern um reetgedeckte Gebäude herum verboten. Auf den Halligen gilt eine Entfernung von 300 Metern vom Warftfuß.

Landrat Florian Lorenzen fordert alle Eltern auf, darauf zu achten, dass auch ihre Kinder sich an die Verbote halten: »Böller wie Raketen, Knallfrösche und Kanonenschläge dürfen nur an Erwachsene abgegeben werden. Das gilt auch innerhalb der Familien: Feuerwerk gehört nicht in Kinderhände!«

Bei Verstößen gegen Abbrennverbote drohen Geldbußen bis zu 50.000 Euro.

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2 Kommentare zu diesem Artikel

Ende der Silvesterknallerei
Ich würde mir, alleine aus Umweldtechnischer Sicht , ein VERBOT der Silvesterpyrotechnik wünschen. Ich denke Nachteile aufzulisten erübrigt sich . Mfg Björn Euteneuer
Geschrieben am 8. Januar 2020 um 16:54 Uhr von Björn Euteneuer
Abbrennverbot um Reetdahhäuser
Leider können sich einige Personen trotz der Veröffentlichungen nicht an die Abstandsregelungen halten. Wir mussten mehrere Personen bitten, den Abstand zu zu unserem Reetdachhaus zu vergrößern, um die Feuerwerkskörper zünden. Einige waren leider derart uneinsichtig, dass sie uns unmissverständlich aufforderten, die Polizei zu benachrichtigen. Zweifelsfrei waren Feuerwerkskörper innerhalb der Verbotszone gezündet worden, was aber leider ohne Konsequenzen für die Personen blieb, die sich über das Abbrennverbot im Radius von 200 Metern hinweggesetzt haben. Wir wünschen uns mehr Schutz für unser Eigentum und Durchsetzungsvermögen sowie Rückhalt durch die örtlichen Ordnungsbehörden.
Geschrieben am 20. Januar 2020 um 11:56 Uhr von Liebhart-Koch

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