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Foto: Johanna Jürgensen, Husum

Mahnmal der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing

Besucherinformationen

Hier finden Sie alle relevanten Informationen für Ihren Besuch der Gedenkstätte Husum-Schwesing

Die Gedenkstätte befindet sich in der Gemeinde Schwesing.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Eine Haltestelle für den Rufbus befindet sich direkt auf dem Parkplatz der Gedenkstätte. Die Linien HUS1 bzw. HUS2 verbinden die Gedenkstätte und Husum miteinander. Besucher aus Viöl oder Ostenfeld können zudem die Rufbuslinie OST1 benutzen.

Fahrten mit dem Rufbus müssen vorher gebucht werden. Die Fahrpläne und weitere Informationen zum Rufbus in Nordfriesland können unter rufbus.nordfriesland.de abgerufen werden.

An der Bushaltestelle Schwesing Engelsburg, die sich ca. 500 m Fußweg von der Gedenkstätte entfernt befindet, hält darüber hinaus auch die wichtige Buslinie 150 (Husum – Viöl – Flensburg), die täglich mindestens im Zwei-Stunden-Takt unterwegs ist. Die aktuellen Fahrpläne stehen hier zum Herunterladen bereit.

Anfahrt mit dem Auto

Von Husum Richtung Flensburg (B 200), bzw. Richtung Schleswig (B 201); nach etwa vier Kilometern der Ausschilderung KZ-Gedenkstätte folgen (Höhe Engelsburg).

Adresse:
Engelsburg 10
25813 Schwesing

Öffnungszeiten

Die Gelände der KZ-Gedenkstätte und die Außenausstellung sind ganzjährig zugänglich.
Der Eintritt ist frei.

Führungen

Kostenlose Führungen über die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing jeden Sonntag um 15:00 Uhr (ab 3. März 2019 bis Ende November) und nach Vereinbarung. Ein Angebot der ehrenamtlichen Guides

Auf Anfrage kann die Stiftung Nordfriesland weitere Führungen für Gruppen organisieren.

Weitere Informationen unter: 04841/8973-0.

Zugänglichkeit mit Rollstuhl

Die Außenausstellung und das Haus der Gegenwart sowie die Hauptwege des Gedenkstättengeländes sind rollstuhlgerecht erschlossen.

Informationsmaterial

Eine Broschüre über die Gedenkstätte ist zum Download in deutscher Sprache verfügbar.

Literaturhinweise

Folgende Literatur bietet einen Überblick über die Geschichte des Konzentrationslagers und der Gedenkstätte. Teilweise sind die Bücher nur antiquarisch erhältlich.
  • Heldt, Perke (2001): KZ-Arbeitsgruppe Husum-Schwesing 1983-1987. In: Gause, Detlev; Schomakers, Heino (Hg.): Das Gedächtnis des Landes. Engagement von Bürgerinnen für eine Kultur des Erinnerns. Hg.: Evangelische Akademie Nordelbien. Hamburg, S. 87 - 93.
  • Olde Lorenzen (1994): »Macht ohne Moral.« Vom KZ Husum-Schwesing zum Mahnmal für die Opfer. Heide: Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens. ISBN 3-8042-0685-9
  • Bästlein, Klaus; Heldt, Perke; Pingel, Fiete; Kühnast, Rainer; Steensen, Thomas; Vollmer, Martin; Wlazik, Helmut (Hg.) (1983): Das KZ Husum-Schwesing. Außenkommando des Konzentrationslagers Neuengamme. Bredstedt/Bräist: Verlag Nordfriisk Instituut. ISBN 3-88007-121-7.

»Husum – Hier wird Leben ausgerottet«


Zur Vorbereitung eines Besuchs eignet sich der Augenzeugenbericht von Abbé Pierre Jorand.

Der französische Priester und Résistance-Kämpfer Pierre Jorand war einer der Häftlinge im KZ-Außenlager Husum-Schwesing. Er hatte die unmenschliche Brutalität und die Entbehrungen überlebt und sich vorgenommen, seine Erlebnisse so sachlich, wie er konnte, schriftlich festzuhalten. Sein Bericht erschien 1946 unter dem Titel
»HUSUM ... Ici on extermine! Les Camps de la mort« in Nancy.

Gymnasiasten der Husumer Theodor-Storm-Schule haben den in Deutschland bis dahin weitgehend unbekannten Text 1995 mit ihrem Lehrer Jürgen Hansen in das Deutsche übersetzt. Das Dokument ist 1996 im
Verlag Nordfriisk Instituut veröffentlicht worden: (Pierre Jorand, HUSUM - Hier wird Leben ausgerottet, Bredstedt 1996, ISBN 3-88007-246-9). Mit freundlicher Genehmigung des Nordfriisk Instituut und von Jürgen Hansen können Sie den Text des inzwischen vergriffenen Buchs hier im pdf-Format herunterladen.

Nic D. Witton von der Macquarie-Universität in Sidney, Australien, hat die deutsche Fassung dankenswerter Weise ins Englische übertragen. Diese können sie im ebenso im pdf-Format herunterladen.