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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

17.04.2020

Busse in Nordfriesland ab 20. April weitgehend wieder nach Regelfahrplan

Der Kreis Nordfriesland teilt mit, dass ab Montag auf dem Festland die Busse des ÖPNV wieder nach dem regulären Fahrplan fahren. Der Ferienfahrplan tritt außer Kraft. Dies gilt für Schul-, Linien- und Rufbusse – wegen der Coronasituation gibt es allerdings Ausnahmen.

Parallel- und Doppelfahrten

Fahrten, die innerhalb weniger Minuten hintereinander auf demselben Linienweg fahren, werden zu einer Fahrt zusammengelegt. Es fährt dort dann ausnahmsweise nur ein Bus. Fahrgäste werden gebeten, sich sicherheitshalber bereits zur Abfahrtszeit der ersten Fahrt an der Haltestelle einzufinden.

Bürgerbus Ladelund

Der Bürgerbus Ladelund nimmt den Betrieb erst am 4. Mai wieder auf.

Stadtverkehr St. Peter-Ording

Der Stadtverkehr St. Peter-Ording bleibt vorerst bis zum 3. Mai eingestellt.

Inseln

Auf den Inseln gelten Sonderregelungen. So verkehren auf Föhr und Amrum weiterhin keine Busse. Auch für den Fährverkehr gilt ein Sonderfahrplan, der jederzeit unter www.faehre.de aktuell einzusehen ist. Auf Sylt bleibt bis auf Weiteres für die Busse der Ferienfahrplan in Kraft. Für Pellworm werden Änderungen gesondert bekanntgegeben, momentan werden nur einzelne Fahrten zwischen Tiefwasseranlager und Hafen bedient.

Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

Der Kreis Nordfriesland empfiehlt dringend, in den Bussen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Selbst genähte sogenannte Alltags- oder Community-Masken sind ausreichend. Entsprechende Fertigprodukte sind beispielsweise in einigen Apotheken erhältlich. Wichtig ist, die Mund-Nasen-Schutze richtig zu verwenden. Hinweise dazu gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einem Merkblatt, das unter www.t1p.de/alltagsmaske zur Verfügung steht. Zum Beispiel ist darauf zu achten, dass der Mund-Nasen-Schutz nicht mehr getragen wird, wenn er von der Atemluft zu feucht geworden ist. Es wird darum gebeten, für den Privatgebrauch keine medizinischen Masken zu kaufen, da diese sonst in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen fehlen.

»Ein Mund-Nasen-Schutz ist keine Sicherheitsgarantie«, mahnt Dr. Antje Petersen, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, zur Vorsicht. Die Bedeckung schütze erst recht nicht den Träger des Mund-Nasen-Schutzes selbst, sondern die Personen im Umfeld. »Achten Sie deshalb auch mit Mund-Nasen-Schutz auf einen Abstand von zwei Metern zur nächsten Person«, ergänzt Dr. Petersen.

Einstieg und Tickets

Die vorderen Bereiche der Busse bleiben abgesperrt. Der Einstieg erfolgt hinten. Fahrkarten werden in den Fahrzeugen wie bisher nicht verkauft. Stattdessen muss auf Vorverkaufsstellen, Automaten und digitale Tickets zurückgegriffen werden. Eine Übersicht über die Kaufmöglichkeiten bietet der Nahverkehrsverbund unter www.nah.sh.

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2 Kommentare zu diesem Artikel

Mundschutzpflicht im Einzelhandel und ÖPNV
der Kreis bzw unser Landrat, muss das Tragen des Mundschutz gesetzlich sofort un unverzüglich anordnen, denn im Grundgesetz steht drin , dass die Ausbreitung einer Krankheit zu verhindern ist und damit das Recht bisher nicht infizierter Dritter auf Leben und körperliche Unversehrtheit zu schützen ist (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz, GG). Das Tragen eines Mundschutz ist verhältnismäßig und kein Eingriff in die anderen Grundrechte. Derzeitig kommt der Kreis NF und das Land S-H dieser gesetzlichen Verpflichtung des Grundgesetz durch die Lockerungen der Corona-Maßnahmen nicht nach. Bereist jetzt haben erste Städte und Bundesländer die Mundschutzpflicht gesetzlich und dauerhaft angeordnet. Unser Bundes-Arbeitsminister hat das Tragen eines Mundschutz und aufstellen von Desinfektionsmitteln am Eingangs- und Ausgangsbereich sogar nun aufgrund der jetzigen Lockerungen sogar arbeitsrechtlich für alle Betriebe angeordnet. Als Mundschutz reicht schon das Tragen eines Schals, der Mund und Nase bedeckt, aber auch die Self-Made- Mundschutzmasken, welcher jeder selber herstellen kann, vollkommen aus. Die gängigen OP-Masken und FFP 2 und FFP 3 Masken sind für das Gesundheitswesen.
Geschrieben am 18. April 2020 um 16:54 Uhr von Herr Henning
Maskenpflicht in S-H
Wie Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) heute bekannt gegeben hat, gilt ab dem 29. April in ganz Schleswig-Holstein eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) und beim Einkaufen. Halt so wie es nun auch in Hamburg, Meck-Pom, Bayern, Sachsen und anderen Bundesländern auch gilt. So soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Endlich zieht halt S-H nach mit der Maskenpflicht und die Bezeichnung bzw Verordnung Mund-Nasen-Schutz-Pflicht bezeichnet bestens, welche Bereiche mit einer Maske bedeckt sein müssen. Warum nicht gleich sofort diese Verordnung kam, wenn jeder sich die Do-it yourself Masken herstellen kann und die Abschlussprüfungen anstanden kann ich nicht nachvollziehen. Wichtig ist halt, dass Mund und Nase bedeckt sind und auch bleiben, jedoch sieht man leider viele mit Masken, welche aber nicht korrekt getragen werden oder auch das Tragen der Maske verweigern. Daher gehört das Bußgeld für Nichtragen eines Mund-Nasen-Schutz erhöht.
Geschrieben am 21. April 2020 um 14:08 Uhr von Herr Henning

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