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Vorstellung der neuen Busse am Kreishaus

Rufbus FAQs »Häufig gestellte Fragen«

Warum gibt es keinen Spätbus bspw. für Fahrten ins Kino oder zum Sporttraining oder für Dorffeste?

Für den öffentlichen Personenverkehr stehen nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung. Es gibt nun mit der Weiterentwicklung des Nahverkehrs mehr Möglichkeiten, weil unter Umständen zumindest die Hinfahrt mit dem Nahverkehr erfolgen kann. Dann muss ggf. nur noch eine Fahrt, z.B. die Rückfahrt vom Kino oder Training anders organisiert werden.

Für Pendler wäre eine frühe Verbindung sehr hilfreich. Kann man diese bestellen?

Der Rufbus fährt nach einem Fahrplan. An Ferientagen auch schon frühmorgens. Alle angebotenen Fahrten können bestellt werden. Die Bestellung kann auch am Vortag oder über einen längeren Zeitraum bis 14 Tage im voraus vorbestellt werden. Weitere als die im Fahrplan ausgewiesenen Fahrten lassen sich nicht bestellen.

Wie kurz sind die Umsteigezeiten zwischen Rufbus und Zug/normalem Linienbus der Netzebene 1 und 2?

Es gibt ein bestimmtes Zeitfenster, welches im Normalfall für einen Umstieg ausreicht.

Die Umstiegszeiten orientieren sich an den jeweiligen Linienbussen der Hauptrelationen. An Umsteigepunkten, wo sich die Busse bzw. Züge in beiden Richtungen zur selben Uhrzeit treffen (so etwas wird mit „Taktknoten“ bezeichnet), wie z.B. in Husum und Niebüll, ist ein Umstieg in beide Richtungen möglich.

Dort, wo Busse bzw. Züge zeitversetzt fahren, sind die Anschlüsse auf die Verbindung optimiert, die von der überwiegenden Anzahl der Fahrgäste genutzt wird. Diese Anschlüsse werden im Rufbus-Flyer aufgezeigt und in der Fahrplanauskunft berücksichtigt.

Teilen Sie bei Ihrer Bestellung einer Rufbusfahrt mit, ob und welchen Bus oder Zug Sie erreichen wollen und ob Sie ggf. mobilitätseingeschränkt sind, falls Sie gerne etwas mehr Zeit zum Umstieg hätten.

Wie ist das mit dem WLAN im Bus bei schlechtem Empfang?

Der Bus holt sich das Internet von mehreren Providern. Eine 100%ige Netzabdeckung kann aber nicht garantiert werden.

Werden im Rufbus die Haltestellen angesagt?

Nein. Da das Fahrpersonal Ihr Ziel kennt, wird der Rufbus auch dort halten.

Sind die Rufbusse barrierefrei?

Ja, der Einstieg in den Rufbus kann auch über eine Rampe erfolgen.

Die Umstiegspunkte zum Regionalbus und zur Bahn sind möglichst so gewählt, dass dort ein barrierefreier Umstieg erfolgen kann.

Manche Fahrzeuge kommen erst später, da die Lieferung leider nicht rechtzeitig möglich war. Es wird jedoch sichergestellt, dass entsprechende Fahrzeuge bereitstehen, um den Betrieb zum 01.08. aufnehmen zu können.

Es werden also nicht überall die neuen Fahrzeuge fahren, sondern z.T. andere mit einer anderen Ausstattung. Das Verkehrsunternehmen stellt jedoch bei Anmeldung einer barrierefreien Fahrt auch eine entsprechende Beförderung sicher.

Haben die Haltestellen eindeutige Namen / sind diese gekennzeichnet?

Ja. Dort, wo es noch nicht der Fall ist, wird es jetzt nach und nach umgesetzt. Falls zu einem späteren Zeitpunkt immer noch der Name nicht erkennbar ist (bspw. durch Vandalismus beschädigt), wird um eine Meldung an das Verkehrsunternehmen gebeten, damit dieses Abhilfe schaffen kann.

Die Haltestellen des Rufbus sind den Flyern zu entnehmen.

Ebenfalls wird über die Fahrplanauskunft angezeigt, ob es von/zu der angegebenen Haltestelle Fahrtmöglichkeiten gibt.

Was bedeutet in den Flyern der Zusatz „geplant“ bei einer Haltestelle?

Zum Zeitpunkt der Erstellung der Flyer waren noch nicht alle Genehmigungen und Einrichtungen von neuen Haltestellen abgeschlossen. Deshalb sind diese Haltestellen mit diesem Zusatz versehen. Wenn Sie von einer Haltestelle fahren möchten, die als geplant ausgewiesen ist, fragen Sie einfach bei der Rufbus-Bestellnummer nach. Hier wird Ihnen mitgeteilt, ob die Haltestelle dann schon fertig ist und Sie von da abfahren bzw. dorthin fahren können.

Können auch nach Inbetriebnahme der Rufbusse weitere Haltestellenwünsche geäußert werden?

Grundsätzlich ist das Rufbussystem auch nach der Einführung flexibel. Sofern ein begründeter Haltestellenwunsch besteht, sollte dieser dem Kreis oder dem Verkehrsunternehmen mit konkreten Informationen übermittelt werden. Es wird dann geprüft, ob eine entsprechende Haltestelle eingerichtet werden kann. Ggf. werden dann weitere Schritte eingeleitet, wie z.B. die Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger, ob dort eine Haltestelle errichtet werden kann. Die Einrichtung einer Haltestelle kann allerdings nicht ad hoc passieren und wird einige Wochen Zeit beanspruchen.

Muss ich als Pendler jeden Tag neu anrufen?

Nein. Es ist möglich, Dauerbestellungen abzugeben. Es ist eine Bestellung bis zu 14 Tage im voraus möglich. Sie können also Ihre Fahrten für die nächsten 2 Wochen direkt zusammen bestellen. Bitte denken Sie aber daran, abzusagen, wenn Sie eine Fahrt doch nicht wahrnehmen können.

Muss ich immer über das Versorgungszentrum fahren und dort an dem Übergabepunkt umsteigen, wenn ich innerhalb eines Rufbusgebietes von A nach B möchte?

Jede Haltestelle im Rufbusgebiet kann als Ziel gewählt werden. Der Fahrweg ergibt sich allerdings dadurch, wie viele Fahrgäste mitfahren und wo diese ein- und aussteigen. Es wird nicht immer zwingend das Versorgungszentrum angefahren, wenn dorthin kein Fahrtwunsch besteht.

Muss ich immer Hin- und Rückfahrt buchen?

Nein, Einzelfahrten sind möglich.

Kann ich Fahrräder mitnehmen?

In den Rufbusgebieten Mittleres Eiderstedt / Garding und Bredstedt werden die Fahrzeuge mit Heckträgern ausgestattet sein, so dass eine bestimmte Anzahl an Fahrrädern nach Anmeldung mitgenommen werden kann.

In anderen Gebieten ist die Fahrradmitnahme im Rahmen der freien Kapazitäten im Fahrzeug möglich. Es ist zwingend eine Anmeldung erforderlich. Die Mitnahme von Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwägen o.ä. hat Vorrang. Sofern sich im Nachgang zur Anmeldung der Fahrradmitnahme eine der vorrangigen Mitnahmen ergibt (innerhalb der Anmeldefristen), kann es auch passieren, dass Sie dann noch eine Absage zur Fahrradmitnahme erhalten. Die endgültige Entscheidung zur Mitnahme obliegt dem Fahrpersonal. Wenn die Sicherheit der Fahrgäste gefährdet ist, kann die Mitnahme verweigert werden.

Warum gibt es keine Haustürbedienung?

Der Kreis hat sich gegen eine Haustürbedienung entschieden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine reine Haustür- zu- Haustürbedienung tangiert das Taxigewerbe. Es ist zwar im öffentlichen Personennahverkehr rechtlich möglich, eine Haustür-Haltestellenbedienung anzubieten. Doch auch diese birgt viele Schwierigkeiten und verursacht ggf. weitere Kosten. Außerdem erschwert es die Organisation und Planung des Verkehrs. Vor allem jedoch wird es viele Adressen geben, wo der Rufbus nicht ohne Gefährdung der Verkehrssicherheit vor der Haustür halten kann. Das kann das Verkehrsunternehmen nicht immer im Vorwege wissen.

Der Kreis hat sich entschieden, das Haltestellennetz zu verdichten, damit die Wege zur nächsten Haltestelle nicht zu lang werden.

Sind auch nach der Einführung des Rufbusses Änderungen möglich?

Damit der Rufbus attraktiv bleibt, sind stetige Anpassungen erforderlich. Es ist deshalb wichtig, Änderungswünsche an entsprechender Stelle, z.B. beim Rufbuskümmerer, dem Kreis oder den Ämtern, bekannt zu machen.

Was ist ein Versorgungszentrum?

In einem Versorgungszentrum befindet sich oft die meiste Infrastruktur des Gebiets wie z.B. Post, Arzt, Apotheke, Bank oder Supermarkt. Es ist quasi der zentrale Anlaufpunkt innerhalb eines Rufbusgebietes, an dem jeweils der Umstieg zwischen Rufbus und Linienbus bzw. Zug der Netzebene 1 und 2 vorgesehen ist. Die Haltestelle bzw. der Bahnhof, wo der Umstieg möglich ist, wird in der Fahrtenübersicht auch als „Knoten“ bezeichnet.

Teilweise liegen Start- und Zielpunkt dicht beieinander. Wenn diese in unterschiedlichen Rufbusgebieten liegen, verlängert sich die Reisezeit erheblich und es sind mitunter mehrere Umstiege erforderlich. Welche Lösungen gibt es, um derartige Verbindungen zu beschleunigen?

Dem Kreis ist es aus finanziellen und organisatorischen Gründen nicht möglich, alle denkbaren direkten Verbindungen einzurichten. Ziel des Rufbusses ist u.a. eine Stärkung des jeweiligen Gebietes mit dem Versorgungszentrum. Über den Verknüpfungspunkt im jeweiligen Zentrum werden alle Ziele erreicht. Auf einigen Verbindungen kann eine längere Fahrzeit entstehen, andere Verbindungen hingegen werden beschleunigt. Am Wochenende hat der Rufbus zudem einen besseren Takt bzw. stellt zukünftig ein vor der Einführung nicht vorhandenes Angebot dar. Über die abgestimmten Anschlüsse zwischen den einzelnen Angeboten werden so viele Fahrtbeziehungen wie möglich erreicht. Der Rufbus hat optimierte Anschlüsse auf die Busse und Züge der 1. und 2. Netzebene, so dass die Umsteigezeiten auf den Hauptrelationen optimiert sind. Eine Verlängerung der Reisezeit ist allerdings auf einigen Verbindungen nicht zu vermeiden.

Wie ist das Angebot an Weihnachten und Silvester? Bei den Angeboten der 1. und 2. Netzebene wird der Betrieb bislang ab 15.00 Uhr weitgehend eingestellt.

Eine Einstellung des Verkehrs an den beiden Tagen erfolgt zwischen 12 und 15 Uhr und wird sowohl im Fahrplandruck als auch in der Auskunft bekannt gegeben.

Wie erfahren z.B. Urlaubsgäste, dass sie anrufen müssen?

Die Fahrplanauskunft weist auf die notwendige Bestellung unter Angabe der Rufnummer hin. Hotels und Ferienwohnungsbesitzer können bspw. die Infos zum Rufbus in der Hausmappe hinterlegen. Vorgesehen sind auch entsprechende Aushänge an den Haltestellen. 

Welchen Preis bezahle ich für eine Rufbusfahrt?

Der Fahrpreis ist je nach Region unterschiedlich.

Übrigens können Sie für alle Verbindungen innerhalb Schleswig-Holsteins die Preise im Nahverkehr unter www.nah.sh/preisberater in Erfahrung bringen.

Brauche ich ein separates Ticket bis zur Rufbus-Gebietsgrenze, wenn ich darüber hinaus fahren möchte (bspw. nach Husum oder Kiel)?

Nein, im Rufbus können weitere Tickets des Schleswig-Holstein-Tarifs (SH-Tarif) gekauft und vorhandene, gültige Tickets benutzt werden. D.h. auch für die Strecke über die Rufbusfahrt hinaus, z.B. Westerhever – Husum oder Hattstedt – Kiel.

Wie kann ich im Rufbus bezahlen?

Die Bezahlung im Fahrzeug kann derzeit nur in bar erfolgen.

Wird es einen Komfortzuschlag für den Rufbus geben?

Nein, der Rufbus wird mit den normalen Tickets des SH-Tarifes ohne Aufschlag zu nutzen sein. Ausnahme: Der Rufbus des Stadtverkehrs Husum „Orderbus“ verlangt einen Komfortzuschlag. Dafür werden die Fahrgäste allerdings auch bis vor die Haustür gefahren und nicht nur bis zur nächstgelegenen Haltestelle.

Werden Schülertickets im Rufbus anerkannt?

Die Fahrkarten, die über den Schulträger ausgegeben werden, werden im Rufbus nicht anerkannt. Kauft sich eine Schülerin/ein Schüler selbst eine Fahrkarte, weil sie/er nicht im Rahmen der Schülerbeförderungssatzung eine Fahrkarte des Schulträgers erhält, gilt diese auch im Rufbus.