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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

FAQ Corona: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Um Ihnen die Orientierung in der unüberschaubaren Fülle an Informationen zu erleichtern, haben wir für Sie hier eine Reihe an Antworten auf häufig gestellte Fragen aufgeführt. Sie werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt, zuletzt am 17.12.2021.

Übrigens: Eine Vielzahl an Fragen wurde bereits auf unserer Facebook-Seite beantwortet. Schauen Sie doch gerne mal vorbei.

Ihre Frage war nicht dabei? In den FAQ des Landes finden Sie zahlreiche weitere Antworten.

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ARBEITGEBER & ARBEITNEHMER

Quarantäne: Wird mir mein Verdienstausfall erstattet? Erhalte ich Lohnfortzahlung?

Sie sind selbständig und müssen in Quarantäne? Oder Sie sind Unternehmer und Ihr(e) Mitarbeiter(in) muss in Quarantäne?

Ein Verdienstausfall wird seit 01.11.2021 nur noch erstattet, wenn Sie die Quarantäne durch eine Schutzimpfung nicht hätten vermeiden können (§ 56 Abs. 1 IfSG). Ungeimpfte Personen erhalten deshalb jetzt nur noch dann eine Erstattung, wenn eine Impfung zum Beispiel aus medizinischen Gründen nicht möglich war.

Für Ungeimpfte besteht auch kein Anspruch auf Lohnfortzahlung. Anders ist es, wenn Sie tatsächlich an Covid-19 erkranken oder wegen Symptomen in Quarantäne müssen. Dann besteht für Arbeitnehmer ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Ab dem 24.11.2021 gilt die 3-G-Regel am Arbeitsplatz. Was haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu beachten?

Ab Mittwoch, 24.11.20211, gilt nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes die sog. 3-G-Regelung am Arbeitsplatz. Das bedeutet:

Der Zutritt zur Arbeitsstätte ist künftig nur Beschäftigten mit 3G-Status erlaubt. Darüber muss der Arbeitgeber barrierefrei informieren: Vor Betreten der Arbeitsstätte muss ein Nachweis über den Impf- bzw. Genesenenstatus oder ein gültiger Negativtest kontrolliert werden. Ausnahmen gelten nur, wenn unmittelbar vor Ort ein Test gemacht oder ein Impfangebot wahrgenommen wird. Die Bürgertests sind wieder kostenlos. Verstöße werden auf Seiten der Arbeitgeber und der Beschäftigten mit einem Bußgeld geahndet und können für Beschäftigte arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Die Daten über den Geimpft-, Genesen- oder Getestet-Status dürfen von den Arbeitgebern zur Erfüllung der Kontroll- und Dokumentationspflichten verarbeitet, aber nicht langfristig gespeichert werden, auch um die betrieblichen Hygienekonzepte besser anpassen zu können.

Zum Schutz der in Pflegeeinrichtungen und Angeboten der Eingliederungshilfe betreuten Menschen gilt dort auch für Arbeitgeber und Beschäftigte, die geimpft oder genesen sind, dass sie zusätzlich den Nachweis eines negativen Schnell- oder Selbsttests bzw. PCR-Tests vorlegen können müssen. Gleiches gilt auch für Besuchspersonen wie Angehörige, aber auch solche, die die Einrichtungen aus beruflichen Gründen betreten (z.B. Paketzusteller, Handwerkerinnen oder Therapeuten).

Weiterführende Informationen:

https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Meldungen/2021/weiterhin-schutz-und-unterstuetzung.html 

https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-Infektionsschutzgesetz/faq-infektionsschutzgesetz.html 

Die bundesgesetzlichen Vorgaben gelten auch im Land Schleswig-Holstein und auch dort, wo früher ggf. noch Ausnahmen vorgesehen waren. Ausnahmen per landesrechtlicher Verordnung sind nicht möglich. Das Bundesrecht steht neben bzw. über dem Landesrecht.


EINRICHTUNGEN MIT PUBLIKUMSVERKEHR | 2G und 3G

Was sind Einrichtungen mit Publikumsverkehr?

Einrichtungen mit Publikumsverkehr sind alle Einrichtungen und Betriebe, in denen Publikumsverkehr regelhaft vorgesehen ist. Dazu gehören insbesondere:

  • Gastronomiebetriebe
  • Dienstleistungsbetriebe
  • Verkaufsstellen
  • Freizeiteinrichtungen
  • Schulungseinrichtungen
  • Sportstätten
  • Behandlungs- und Pflegeeinrichtungen
  • Veranstaltungen
  • Versammlungen

Was muss ein Hygienekonzept einer Einrichtung mit Publikumsverkehr sowie für Versammlungen und Veranstaltungen mindestens beinhalten?

Für alle Einrichtungen mit Publikumsverkehr sowie für Versammlungen und Veranstaltung ist ein Hygienekonzept zu erstellen, das folgende Mindestvoraussetzungen hat:

Hygienestandards:

  • enge Begegnungen werden reduziert
  • Einhaltung der Hust- und Niesetikette
  • in geschlossenen Räumen Bereitstellung zum Waschen oder Desinfizierung von Händen
  • Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden, sowie Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt.
  • Innenräume werden regelmäßig gelüftet.

An allen Eingängen ist durch Aushang auf folgendes hinzuweisen:

  • die oben genannten Hygienestandards
  • darauf, dass Zuwiderhandlung zum Verweis aus der Einrichtung oder Veranstaltung führt
  • auf die weiteren Zugangsvoraussetzungen der Corona-BekämpfVO
  • Dabei ist außerdem jeweils ein QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Institus bereitzustellen. Die QR-Codes können mittels der App oder auf der Internetseite www.coronawarn.app/de/eventregistration erstellt werden. Alternativ kann auch die Luca-App verwendet werden. Eine Pflicht zur Nutzung durch die Kunden oder Teilnehmer besteht nicht, sie wird aber empfohlen.

ACHTUNG:

Für viele Einrichtungen mit Publikumsverkehr sowie für Veranstaltungen und Versammlungen kommen weitere Zugangsvoraussetzungen nach der Corona-BekämpfVO oder aus dem Infektionsschutzgesetz dazu. Weiteres findet sich in der jeweiligen FAQ zu den einzelnen Einrichtungen und in den folgenden Erläuterungen.

Was bedeutet 3G? Was bedeutet 2G? Was bedeutet 2G Plus?

Was bedeutet 3 G?

Unter 3 G versteht man eine Zugangsregelung zu einer Einrichtung, die voraussetzt, dass Personen, die eingelassen werden wollen (Kunden, Besucher, Nutzer, Teilnehmer, ggf. auch Beschäftigte) grundsätzlich geimpft, getestet oder genesen sein müssen.

Ausgenommen sind immer Kinder unter 6 Jahren. Je nach Einrichtung kann es weitere Sonderregelungen für Schüler, Minderjährige und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, geben. Diese werden in den FAQ zu den einzelnen Einrichtungen dargestellt.

Was bedeutet 2 G?

Unter 2 G versteht man eine Zugangsregelung zu einer Einrichtung, die voraussetzt, dass die Personen, die eingelassen werden wollen (Kunden, Besucher, Nutzer, Teilnehmer, ggf. Beschäftigten) grundsätzlich geimpft oder genesen sein müssen.

Ausgenommen sind immer Kinder unter 6 Jahren. Je nach Einrichtungen kann es weitere Sonderregelungen für Schüler und Minderjährige sowie für Personen geben, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Diese werden in den FAQ zu den einzelnen Einrichtungen dargestellt.

Was bedeutet 2G-Plus und wo gilt das?

2G-Plus gilt in folgenden Bereichen:

  • Diskotheken, Tanzlokale und ähnliche Einrichtungen
  • Bei Aufnahme in einem Beherbergungsbetrieb (es sei denn, es handelt sich um einen Aufenthalt zu beruflichen, medizinischen oder sozial-ethischen Zwecken, dann gilt 3G).

2G-Plus bedeutet, dass Zugang zu Einrichtungen, wo diese Regel gilt, nur noch geimpfte und genesene Personen haben, die zusätzlich einen Test vorlegen (bei Antigen-Schnelltest max. 24 Stunden alt, bei PCR-Test maximal 48 Stunden alt). Eine Erleichterung gibt es nur für Personen, die eine Auffrischungsimpfung ("Booster") erhalten haben und seit der Auffrischungsimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind. Diese Personen müssen dann keinen zusätzlichen Test vorlegen. Auch Minderjährige benötigen keinen zusätzlichen Test.

Wo gilt 2 G in Schleswig-Holstein?

Für alle Gäste, Kunden, Besucher bzw. Nutzer von:

  • Einrichtungen der Pflege
  • Einzelhandel
  • Dienstleistungen
  • Gastronomie
  • Freizeiteinrichtungen (Ausnahme: Diskotheken, Tanzlokale, Bars und ähnliche Einrichtungen, bei denen die Gäste überwiegend nicht am festen Sitzplatz sitzen - dort gilt 2G-Plus)
  • Sportstätten (hier gilt 2 G für Sportausübende ebenso wie für Sportanleitende)
  • Beherbergungsbetrieben
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sowie Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen (drinnen und draußen)
  • Versammlungen
  • im touristischen Reiseverkehr
  • in außerschulischen Bildungsveranstaltungen
  • körpernahen Dienstleistungen (gilt nicht, wenn sie medizinisch oder pflegerisch notwendig sind, bei Friseuren gilt weiterhin 3 G)
  • in Ladenlokalen von Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben (Ausnahmen beachten!)

Ausnahmen:

  • Lebens- und Futtermittelangebote,
  • Wochenmärkte
  • Getränkemärkte,
  • Apotheken,
  • Geschäfte für medizinische Hilfsmittel und Produkte,
  • Drogerien,
  • Tankstellen,
  • Poststellen,
  • Reformhäuser,
  • Babyfachmärkte,
  • Zeitungsverkauf und Buchhandlungen,
  • Bau- und Gartenmärkte,
  • Blumengeschäfte,
  • Tierbedarfsmärkte,
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)
  • Fahrrad-, Kfz- und Mobiltelefonwerkstätten,
  • Banken, Sparkassen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Friseurgeschäfte,
  • Optiker- und Hörgerätegeschäfte,
  • Ladenlokale für medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen

Wo gilt noch 3G? Welche Regelungen gelten bundesweit?

Seit 03.12.2021 gilt fast überall 2G. Ausgenommen sind nur bestimmte Angebote zur Deckung des Grundbedarfs.

Nach einer Vereinbarung der Ministerpräsidenten gelten diese Regelungen bundesweit. Die Länder können jedoch strengere Regelungen vorsehen (zum Bespiel 2G plus).

Im Übrigen gilt die 3-G-Regelung laut § 28b IfSG bundesweit einheitlich für:

  • den öffentlichen Personenverkehr (einschließlich Fähren im Linienbetrieb, Taxen sind von der 3-G-Regel ausgenommen)
  • am Arbeitsplatz (hier werden früher geltende Testregelungen wie z.B. für Beschäftigte der Gastronomie von der bundesgesetzlichen Regelung abgelöst)

Wie wird 3-G bzw. 2-G kontrolliert?

Dort, wo 3 G bzw. 2 G gilt, ist das vom der Schutzmaßnahme unterworfenen Betreiber/Arbeitgeber zu kontrollieren.

In Bezug auf 3 G am Arbeitsplatz: siehe Kategorie "Arbeitgeber & Arbeitnehmer"

In Bezug auf die Kontrolle von 3 G bzw. 2 G in Einrichtungen, auf Veranstaltungen und Versammlungen gilt:

Wird ein Impf- oder Testnachweis vorgelegt, so gilt dieser nur dann, wenn

  • die Identität der nachweisenden Person mittels eines gültigen Lichtbildausweises nachgewiesen wird oder sie persönlich bekannt ist.
  • der Impf- oder Genesenenstatuts, wenn er mittels QR-Code vorgelegt wird, zusätzlich mit der CoVPass Check-App des Robert-Koch-Instituts überprüft worden ist.

Bei Schülerinnen und Schülern gilt der Testnachweis als erbracht, wenn diese entweder eine Testbescheinigung einer Teststation oder ein Schreiben ihrer Schule, dass sie regelmäßig zwei Mal wöchentlich getestet werden vorlegen. Ab 16 Jahren müssen die Schülerinnen und Schüler zusätzlich ihren amtlichen Lichtbildausweis vorlegen, ein Schülerausweis reicht dann als Identitätsnachweis nicht mehr aus.

Stichprobenartige Kontrollen ausreichend:

Im Einzelhandel und bei Dienstleistungen reicht es aus, wenn 2G mehrfach täglich stichprobenartig kontrolliert wird. Datum und Uhrzeit der Kontrollen müssen dokumentiert und bei behördlichen Kontrollen auf Verlangen vorgelegt werden. Die Dokumentation muss vier Wochen lang aufbewahrt werden.

Wer wird bei Verstößen gegen 2G bestraft?

Ordnungswidrig handelt, wer die Leistung entgegennimmt.

Das ist in der Regel der Kunde oder Besucher. Er muss also mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen.

Die Betreiber von Einzelhandelsgeschäften oder Dienstleistungsbetrieben handeln nur dann ordnungswidrig, wenn

  • sie die Verpflichtung zu 2G nicht mehrfach täglich stichprobenartig kontrollieren und die kontrollierten Kunden bei Verstößen nicht aus dem Laden verweisen,
  • die Kontrollen nicht mit Datum und Uhrzeit kontrollieren.

BEHERBERGUNG, FERIENVERMIETUNG & GASTRONOMIE

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Gaststätten öffnen?

Es gelten folgende Voraussetzungen:

  • Schriftliches Hygienekonzept
  • Für Gäste gilt innerhalb geschlossener Räume die 2-G-Regelung.
  • Ausnahmen von der 2-G-Regelung gelten für:
    • Kinder bis zur Einschulung
    • Minderjährige, soweit sie getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie zwei mal pro Woche getestet werden
    • Personen, die aus medizinsichen Gründen nicht geimpft werden können, dies durch ärztliche Bescheinigung nachweisen und zusätzlich getestet sind.
  • Pflicht der Gäste zum Tragen von qualifizierter Mund-Nasen-Bedeckung in Räumen mit Publikumsverkehnr außer von Bewirtungsgästen an ihrem festen Steh- oder Sitzplatz
  • Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur noch am festen Sitz- oder Stehplatz (am Stehtisch) gestattet.
  • Pflicht des Gastwirts und seiner Beschäftigten zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bereichen, in denen regelmäßiger Gästekonatkt stattfindet

Zusätzlich müssen die Regelungen des § 3 (allgemeine Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr) und § 4 (Anforderung an das Hygienekonzept und die Kontaktdaten) beachtet werden. Besonders zu beachten ist hier die neue Pflicht, an allen Eingängen einer QR-Code der Corona-Warn-App oder der Luca-App auszuhängen.

Am Arbeitsplatz gilt seit dem 24.11.2021 die 3-G-Regelung. Das gilt natürlich auch für alle Beschäftigte in der Gastronomie. 

Ausnahmen von der 2-G-Regelung - stattdessen gilt 3-G:

  • In Betriebskantinen für Betriebsangehörige
  • bei Bewirtungen aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Anlass innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft
  • Hausgäste eines Beherbergungsbetriebes, wenn sie keinen Zugang zum Bereich für die Bewirtung anderer Gäste haben
  • Bewirtung von unaufschiebbaren Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen als geschlossener Gesellschaft zur Aufstellung von Bewerberinnen und Bewerbern nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen
  • Gäste, die lediglich den Innenraum der Gaststätte betreten, um Speisen oder Getränke abzuholen oder zu bezahlen oder die Toilette benutzen. Diese müssen aber durchgehend eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Für Diskotheken, Tanzlokale und Bars/Gastronomiebetriebe, bei denen sich die Kunden überwiegend nicht am festen Sitzplatz aufhalten, gilt darüber hinaus die 2-G-Plus Regelung innerhalb geschlossener Räume sowie die Einschränkung, dass maximal die Hälfte der Kapazität des Veranstaltungsraums genutz werden darf. Die Zahl der Besucher ist unabhängig von der Größe des Veranstaltungsortes auf 1.000 Besucher beschränkt. Die Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie sich nicht zum Verzehr von Speisen oder Getränken an einem festen Sitz- oder Stehplatz (Stehtisch) befinden.

Hotels, Beherbergungsbetriebe, Jugendherbergen und Kreuzfahrtschiffe - Welche Regeln gelten?

Die Beherbergung von Gästen ist erlaubt. Die volle Kapazität des Beherbergungsbetriebes darf dabei ausgeschöpft werden.

Voraussetzungen:

  • Hygienekonzept
  • Beherbergung grundsätzlich nur nach der 2G-Plus-Regelung, d.h. Testnachweis beim Einchecken auch für Geimpfte und Gesenese. Ausnahme: Personen, die eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben und diese Auffrischungsimpfung mindestens 14 Tage her ist. Diese Personen benötigen keinen zusätzlichen Test.
  • Ausnahmen bei Gästen von der 2G-Regelung gelten für Reisende, die schriftlich erklären, dass sie aus beruflichen oder dringenden sozial-ethischen Gründen reisen, und einen Test vorlegen. Der Test darf bei Anreise maximal 24 Stunden alt sein (Antigen-Schnelltest, beim PCR-Test dürfen es 48 Stunden sein).
  • Weitere Ausnahmen von der 2-G-Regelung gelten für: 
    • Kinder bis zur Einschulung
    • Minderjährige, soweit sie getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie zwei mal pro Woche getestet werden
    • Personen, die aus medizinsichen Gründen nicht geimpft werden können, dies durch ärztliche Bescheinigung nachweisen und zusätzlich getestet sind.
  • in Bereichen mit regelmäßigem Gästekontakt dürfen nur Beschäftigte eingesetzt werden, die dort entweder eine qualfizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen oder spästens alle 72 Stunden einen Testnachweis vorlegen und die Vorlage schriftlich bestägigen. Die Bestätigung muss 4 Wochen lang aufbewahrt werden. Geimpfte und Genesene benötigen keinen Test, sie müssen ihren Impf- und Genesenennachweis vorlegen.

In allen Bereichen mit Publikumsverkehr innerhalb geschlossener Räume gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Am Arbeitsplatz gilt seit dem 24.11.2021 die 3G-Regelung. Das gilt natürlich auch für alle Beschäftigte von Beherbergungsbetrieben.

In meinem Hotel gibt es eine Sauna. Darf diese betrieben werden?

Saunen, Whirlpools und vergleichbare Wellness-Einrichtungen einschließlich dazugehöriger Einrichtungen wie Umkleiden oder Sammelduschen dürfen mit grundsätzlich voller Kapazität öffnen.

Für die Nutzung ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Es gelten die Regeln für Freizeiteinrichtungen (insbesondere 2 G) und zwar auch dann, wenn nur die Hausgäste die Einrichtung nutzen.

Gilt auch für "Dauercamper" und Nutzer der eigenen Zweitwohnung die 2G-Regel (geimpft oder genesen)?

Die Testpflicht besteht nicht für "Dauercamper", wenn das Camping-Objekt im Prinzip wie eine Zweitwohnung genutzt wird. In der Begründung zu § 17 der LVO heißt es dazu:

"In Anlehnung an das Bauordnungsrecht muss der Wohnwagen, das Wohnmobil, das Campingzelt oder das Campinghaus quasi als eine ortsfeste Anlage zu werten sein. Hiervon ist auszugehen, wenn sie unbewegt bleiben und der Stellplatz bzw. die Unterkunft langfristig, d. h. für mindestens 5 Monate, gemietet wird. Insofern fällt das dauerhafte Wohnen in festen Wohnheimen auf Campingplätzen nicht unter § 17 (Beherbergungsbetrieb mit Testpflicht). In diesem Sinne sind auch Sportboothäfen keine Beherbergungsbetriebe, sofern die Liegeplätze langfristig vermietet werden.“

Was passiert, wenn ich als Gast in Quarantäne muss?

Zurzeit läuft das Verfahren grundsätzlich wie folgt ab: Meist meldet ein Testzentrum oder ein Labor unserem Gesundheitsamt Ihren positiven PCR-Test. Das Gesundheitsamt nimmt am gleichen Tag Kontakt mit Ihnen auf und bespricht das weitere Vorgehen mit Ihnen. Der Kontakt erfolgt telefonisch oder, falls Sie beim Test keine Tel.-Nr. angegeben haben, per E-Mail mit der Bitte um Rückruf.

Wer positiv ist, muss sich sofort in Isolation begeben. Urlaubsgäste sollen nach Möglichkeit sofort abreisen. Das geht natürlich nur mit einem eigenen oder gemieteten PKW, nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es dürfen auch nur diejenigen Personen zusammen fahren, die ohnehin einem gemeinsamen Haushalt angehören.

Während der Rückfahrt darf das Fahrzeug nur verlassen werden, wenn dies zwingend (z. B. für einen Tankstopp oder eine Toilettenpause) erforderlich ist. Dann muss eine FFP2-Maske getragen werden. Auch während der Fahrt im Autozug oder auf der Fähre müssen Sie und Ihre Mitfahrenden im Fahrzeug bleiben. Das Ticket muss online (oder über einen Dritten, der nicht in Quarantäne ist) gebucht werden.

Wenn eine Rückreise unter diesen Bedingungen oder aus sonstigen Gründen nicht möglich ist, müssen Sie in Ihrer Ferienunterkunft in Isolation gehen. Selbstverständlich müssen Sie den Vermieter oder das Hotel darüber informieren. In diesem Fall müssen Sie die Ferienwohnung oder das Hotelzimmer für die zusätzlichen Tage selbst bezahlen. Der Vermieter muss grundsätzlich auch Ihre Versorgung organisieren bzw. Ihnen dabei behilflich sein (z. B. über den Lieferdienst eines Supermarktes). Die Kosten müssen aber auch Sie als Gast tragen.

Corona-Positive gehen in Isolation, Kontaktpersonen gehen in Quarantäne – das sind die offiziellen Fachausdrücke, inhaltlich jedoch sind die Regeln gleich. Das Gesundheitsamt gibt Ihnen als infizierter Person dies Merkblatt an die Hand: https://t1p.de/jnjr. Außerdem informiert es das Gesundheitsamt Ihres Heimatortes über Ihre Infektion.

Wenn Sie als Urlaubsgast nicht PCR-positiv, sondern nur eine Kontaktperson sind, teilt unser Gesundheitsamt dies dem Gesundheitsamt Ihres Heimatortes mit, und man wird von dort aus Kontakt mit Ihnen aufnehmen und Ihre Quarantäne und was Sie nun tun müssen, mit Ihnen besprechen. Nordfriesischen Kontaktpersonen geben wir dieses Merkblatt an die Hand: https://t1p.de/6s39. In der Regel erfolgt gleich zu Beginn der Quarantäne ein Test und ein zweiter am Ende der Quarantäne. Bei größeren Ausbruchsgeschehen hängt die Anzahl aber auch von den Umständen des Einzelfalls ab, z. B. von Ihrer räumlichen Nähe zu einer infizierten Person und wie lange Sie deren Viren ggf. ausgesetzt waren.

Nun noch zur Frage „Wenn ich ein Restaurant besuche, in dem sich ein Infizierter aufgehalten hat, wie schnell werde ich dann benachrichtigt?“: Das hängt davon ab, wann das Gesundheitsamt von dem Aufenthalt der infizierten Person erfahren hat.

Wenn der Infizierte keine Symptome hatte, ermitteln wir seine Aufenthaltsorte der letzten beiden Tage, ansonsten gehen wir auch noch weiter in der Zeit zurück. Ein Beispiel: Wir erfahren an einem Donnerstag von einem positiven PCR-Test, rufen die Person an und erfahren, dass sie symptomfrei ist und am Dienstag und Mittwoch in zwei Gaststätten war. Dann nehmen wir mit den beiden Gastronomen Kontakt auf, fordern die Gäste-Daten des jeweiligen Tages und der jeweiligen Uhrzeit an und senden sie, wenn die Gastwirte blitzschnell reagieren, noch am Donnerstag an die Gesundheitsämter der Wohnorte der Gäste weiter mit der Bitte, mit ihren Bürgern Kontakt aufzunehmen und sie über ihre Quarantäne zu informieren.

Sind die Wirte nicht blitzschnell oder hat das Gesundheitsamt extrem viel zu tun, kann sich dies auch bis Freitag verzögern. Es gibt Infizierte, denen sogar erst mit tagelanger Verzögerung einfällt, dass sie am Dienstag ja noch eine weitere Gaststätte besucht haben. Entsprechend können also mehrere Tage vergehen, bevor Sie als mögliche Kontaktperson informiert werden. Jedes Gesundheitsamt wird aber immer versuchen, alle Kontaktpersonen so früh wie nur irgend möglich zu informieren.

Muss ich als Vermieter einer Ferienwohnung, die allein liegt und es keine Berührungspunkte mit anderen gibt, ein Hygienekonzept haben?

Ja. Es gelten insoweit die Regelungen der §§ 17 Nr. 1 in Verbindung mit § 4 Abs. 1 Corona-BekämpfungsVO, die zwingend ein Hygienekonzept vorsehen. Auch für Ferienwohnung und Ferienhäuser gilt im Übrigen 2G-Plus beim Einchecken.

Wie sind Ferienwohnungen / Hotelzimmer bei Gästewechsel zu reinigen? Gelten bei infizierten Gästen besondere Regelungen?

Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten, die dem Aufenthalt von Gästen dienen, sind zu nutzen (Querlüftung!). Bei Gästen mit einer nachgewiesenen Infektion oder für die als Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet wurde, sollte dieses Lüften besonders gründlich und für einen längeren Zeitraum (mindestens 1 Stunde) erfolgen.

Alle Oberflächen sind mit einem haushaltsüblichen Reinigungsmittel zu reinigen. 

Die häufig benutzten Handkontaktflächen (z.B. Bad- und Sanitärbereich, Türklinken, Fenstergriffe, Schrankgriffe, Griffe und Knöpfe der Elektrogeräte, Tastatur, Telefon, Touchscreen, Lichtschalter, Fernbedienung, Handläufe, Schlüssel) sind mit einem Flächendesinfektionsmittel mit einem Wirkungsspektrum von mindestens „begrenzt viruzid“ zu desinfizieren.

Bettdecken und Kopfkissen sind entsprechend der Waschanleitung zu reinigen. Die benutzte Wäsche (z.B. Handtücher, Spüllappen, Putztücher, Waschlappen, Bettwäsche und Tagesdecken) müssen bei mindestens 60°C mit einem handelsüblichen Vollwaschmittel gereinigt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Textilien nicht geschüttelt werden. Der direkte Kontakt von Haut und Kleidung mit den benutzen Textilien ist zu vermeiden. Zum Transport der Schmutzwäsche ist ein entsprechendes Behältnis (z.B. Plastikbox, Wäschesack) zu verwenden. Auf eine vollständige Trocknung der Wäsche ist zu achten.

Das gesamte Geschirr und Besteck ist mit einem geeigneten Reinigungsmittel und einer Temperatur von mindestens 60°C möglichst im Geschirrspüler zu spülen. Eine vollständige Trocknung ist sicherzustellen.

Der Abfall wird in einem verschnürten Müllsack im Restmüll entsorgt.

Die Reinigungskraft trägt eine Mund- Nasen-Bedeckung und Einmalhandschuhe.

Diese Maßnahmen sind auch für infizierte bzw. als Kontaktpersonen in Quarantäne genommene Gäste ausreichend.


EINZELHANDEL & DIENSTLEISTUNGEN

Was gilt für Ladenlokale von Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Publikumsverkehr?

Für alle Ladenlokale von Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Publikumsverkehr gilt:

  • Hygienekonzept erstellen
  • Maskenpflicht in allen Bereichen mit Publikumsverkehr, soweit dies mit der Art der Dienstleistung vereinbar ist; Ausnahme: wenn die Übertragung von Viren durch physische Barrieren verringert wird
  • Einlass nur für Kunden und Begleitpersonen, die geimpft oder genesen sind (2G). Ausnahmen gibt es für:
    • Kinder bis zur Einschulung
    • Minderjährige, soweit sie getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie zwei mal pro Woche getestet werden
    • Personen, die aus medizinsichen Gründen nicht geimpft werden können, dies durch ärztliche Bescheinigung nachweisen und zusätzlich getestet sind.

Die 2G-Regel gilt nicht für:

Fahrrad-, KfZ- und Mobiltelefonwerkstätten, Banken, Sparkassen, Reinigungen, Waschsalons Friseurgeschäfte, Optiker- und Hörgerätegeschäfte und Ladenlokale für medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen. Im Falle von Mischangeboten sind die überwiegenden Angebotsteile maßgeblich.

Bei Dienstleistungen mit Körperkontakt sind folgende zusätzliche Regelungen zu beachten:

  • Der Dienstleister muss getestet, geimpt oder genesen sein und eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Kunden müssen geimpft oder genesen sein (2G). Ausnahmen gibt für:
    • Kinder bis zur Einschulung
    • Minderjährige, soweit sie getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie zwei mal pro Woche getestet werden
    • Personen, die aus medizinsichen Gründen nicht geimpft werden können, dies durch ärztliche Bescheinigung nachweisen und zusätzlich getestet sind.
  • 2G und auch 3G gilt nicht für Kunden von medizinisch oder pflegerisch notwendigen Dienstleistungen, der Kunde muss aber dann, wenn er nicht geimpft oder genesen ist, eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen, soweit dies mit der Art der Dienstleistung vereinbar ist.
  • Für Kunden von Friseurdienstleistungen (inklusive Wimpern, Augenbrauen, Bartpflege) gilt nur 3 G. Der Kunde muss aber dann, wenn er nicht geimpft oder genesen ist, eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen, soweit dies mit der Art der Dienstleistung vereinbar ist.

3-G am Arbeitsplatz

Am Arbeitsplatz gilt seit dem 24.11.2021 die 3G-Regelung. Das gilt natürlich auch für alle Beschäftigten in Dienstleistungsbetrieben, d.h. auch für Beschäftigte, die keine körpernahen Dienstleistungen anbieten.

Welche Regeln gelten für den Einzelhandel?

  • Hygienekonzept erstellen
  • Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel im Eingangsbereich
  • Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte haben in den für Kunden zugänglichen Bereichen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen davon sind Kunden und Beschäftigte, wenn die Übertragung durch geeignete physische Barrieren verhindert wird.

Was sind "stichprobenartige Kontrollen" der 2G-Regelung? Wie lange muss die Dokumentation der stichprobenartigen Kontrollen aufbewahrt werden?

Betreiber von Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben müssen seit 04.12.2021 die Einhaltung von 2G "stichprobenartig" überprüfen und Datum und Uhrzeit der Kontrollen dokumentieren. Die Dokumentation ist 4 Wochen lang aufzubewahren.

Wie häufig "stichprobenartig" kontrolliert werden muss, wird in der Verordnung nicht definiert. Rein nach dem Wortlaut muss es mehr als 1x täglich sein. Letztlich kommt es auf das jeweilige Geschäft an: Ein Geschäft mit wenigen Kunden muss seltener kontrollieren als ein stark frequentiertes Geschäft.


GESUNDHEIT

Was sind coronatypische Symptome?

Nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 dauert es im Mittel fünf bis sechs Tage, bis sich erste Symptome (Krankheitszeichen) von COVID-19 entwickeln.

Zu den häufigsten Krankheitszeichen zählen trockener Husten, Schnupfen und Fieber über 38°C. Es sind aber auch eine Reihe weiterer Symptome wie Atemnot, Abgeschlagenheit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Hals- und Kopfschmerzen möglich. Bei vielen Betroffenen ist der Geruchs- und Geschmackssinn vorübergehend beeinträchtigt. Seltener wird über Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Lymphknotenschwellung und Benommenheit (Somnolenz) berichtet. Bei besonders schweren Verläufen entwickeln die Betroffenen eine Lungenentzündung und müssen sich intensivmedizinisch im Krankenhaus behandeln lassen. Die Symptome und deren Ausprägung unterscheiden sich jedoch individuell von Person zu Person.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Ich habe coronatypische Krankheitsanzeichen. Was soll ich tun?

In der Regel lässt sich COVID-19 anhand der Krankheitszeichen nicht eindeutig erkennen und nicht sicher von anderen Atemwegserkrankungen wie Erkältung oder Grippe unterscheiden. Bei Symptomen wie Husten, erhöhter Temperatur oder Fieber, Schnupfen, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeiner Schwäche, die auf COVID-19 hindeuten könnten, sollten Sie zu Hause bleiben und telefonisch ärztlichen Rat einholen. Rufen Sie am besten die Telefonnummer 116117, die Hausarztpraxis oder einen anderen behandelnden Arzt bzw. eine Ärztin an. Diese Kontaktstellen informieren über das weitere Vorgehen.

Wenn bei Ihnen derartige Krankheitsanzeichen auftreten,

  1. bleiben Sie bitte nach Möglichkeit zu Hause und reduzieren Sie Ihre Kontakte auf Angehörige Ihres Haushalts. Befolgen Sie auch zu Hause die Hygieneregeln (https://t1p.de/hygienehinweise) und lüften Sie regelmäßig. Bestimmte Einrichtungen dürfen Sie mit coronatypischen Symptomen nicht mehr betreten (zum Beispiel Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime). 
  2. kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin, um abklären zu lassen, ob ein Coronatest sinnvoll ist. Der Test kostet für Sie nichts, wenn der Hausarzt/die Hausärztin diesen für geboten hält. Außerhalb der Öffnungszeiten Ihres Hausarztes/Ihrer Hausärztin wenden Sie sich bitte an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.

Bei akuter Luftnot oder anderen Krankheitszeichen in lebensbedrohlichem Ausmaß, wählen Sie bitte wie gewohnt den Notruf 112.

Ich habe Fragen zur Corona-WarnApp.

Häufige Fragen und Antworten zur Corona-WarnApp finden Sie hier: https://t1p.de/3jc7 

Bei technischen Fragen zur App hilft diese Hotline: 0800 7540001.
Bei Fragen zur Eingabe der TAN nach einem positiven Testergebnis hilft diese Hotline: 0800 7540002.

Was ist wenn die App "1 Risiko-Begegnung" anzeigt und trotzdem grün bleibt/ein niedriges Risiko anzeigt?

Dann fand die Begegnung nur in einem begrenzten Zeitraum oder auf größere Entfernung statt (Details: https://t1p.de/ectx), sodass eine Ansteckung unwahrscheinlich ist. Deshalb schlägt die App nicht Alarm. Ein Test wird in diesem Fall nicht veranlasst.

Betroffene sollten sich über coronatypische Symptome informieren (Husten und Fieber; aber auch Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen) und beobachten, ob diese bei ihnen innerhalb der nächsten 14 Tage eintreten. Falls das geschieht, ist so zu verfahren, wie unter der Frage "Ich habe coronatypische Krankheitsanzeichen. Was soll ich tun?" beschrieben.

Ich habe eine Frage zum Thema Testungen.

Fragen und Antworten zum Thema Testungen finden Sie im Bereich »Testungen« auf Seite 2 dieser FAQ.

Ich hatte Kontakt zu einem bestätigten Coronafall. Was soll ich tun?

Bitte gehen Sie direkt nach Hause und achten Sie dabei besonders auf Abstände und Hygieneregeln. Sie sind gemäß der Allgemeinverfügung des Kreises dazu verpflichtet, sich unverzüglich nach Kenntnisnahme auf direktem Weg in ihre Häuslichkeit zu begeben und sich dort abzusondern/aufzuhalten (häusliche Isolation/Quarantäne). Kontaktieren Sie umgehend das Gesundheitsamt unter 0800 200 66 22 - auch dann, wenn Sie keine Krankheitsanzeichen haben. Vom Gesundheitsamt erfahren Sie alles Weitere.

Hinweise zur Maskenpflicht

Für einige Bereiche ist eine sogenannte Maskenpflicht (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung) unmittelbar durch die Corovirus-BekämpfungsVO angeordnet. Die Details beantwortet das Land in seinen FAQs: https://t1p.de/7w9d 

Pflichtig ist eine Mund-Nasen-Bedeckung hier zu tragen:

  • im öffentlichen Personen(nah)verkehr
  • in Verkaufsstellen des Einzelhandels
  • in Innenräumen von Schulen im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen und bei schulischen Veranstaltung außerhalb des Schulgeländes
  • in Beherbergungsbetrieben in Bereichen mit Publikumsverkehr innerhalb geschlossener Räume
  • in der Gastronomie außer am festen Sitz- oder Stehplatz
  • in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • auf Versammlungen sowie bei Gottesdienst innerhalb geschlossener Räume (Ausnahmen gelten bei strikter Anwendung der 3-G-Regelung und für die jeweils vortragende Person)
  • bei Großveranstaltungen (über 1000 Besucher) außer am festen Sitz- oder Stehplatz innerhalb und außerhalb geschlossener Räume
  • bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume und in Freizeit- und Kultureinrichtungen für Peresonen in Bereichen mit Publikumsverkehr, die weder geimpft noch genesen sind
  • in Archiven und Bibliotheken
  • in Kindertagesstätten von Beschäftigten und externen Personen innerhalb geschlossener Räume
  • Beschäftigte im Bereich der körpernahen Dienstleistungen
  • Kunden im Bereich der körpernahen Dienstleistungen, wenn diese weder vollständig geimpft noch genesen sind
  • an Haltestellen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs

Grundsätzliche Informationen zum Impfen - Informationsseite des Landes und Informationshotline des Bundesgesundheitsministeriums

Infos Bundesgesundheitsministerium:

Infos Land:

Coronavirus-Informationen für Schleswig-Holstein


LUCA-APP

Muss die Luca-App noch verwendet werden?

Nein, die Verwendung der Luca-App ist freiwillig. Die Pflichten zur Kontaktdatenerfassung sind jedoch mit der Aktualisierung der Corona-BekämpfVO, die am 20.09.2021 in Kraft getreten ist, ohnehin fast überall entfallen. Sie besteht praktisch nur noch bei Besuchern in stationären Pflegeeinrichtungen. Dort kann die Luca-App eingesetzt werden, jedoch sind auch andere Arten der Erfassung möglich.

Müssen Kontaktdaten erfasst werden? Dürfen Kontaktdaten freiwillig erfasst werden?

Nach der Corona-BekämpfVO müssen Kontaktdaten nur dort erfasst werden, wo es von der Corona-BekämpfVO konkret vorgeschrieben wird. Das ist seit dem 20.09.021 nur in einigen stationären Einrichtungen (vornehmlich der Pflege) der Fall.

Eine freiwillige Kontaktatendatenerfassung z.B. auf Veranstaltungen oder in der Gastronomie ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des jeweiligen Gastes gestattet. Sie ist jedoch insofern nicht erforderlich, weil das Gesundheitsamt diese Daten grundsätzlich nicht mehr abfragen darf und wird.

Wo finde ich weitere Informationen zur Luca-App?

Viele nützliche Hinweise bietet der App-Anbieter selbst auf seiner Homepage unter https://www.luca-app.de an.


MOBILITÄT (REISEN | TRANSPORT | AUSFLÜGE)

Was ist bei der Einreise nach Schleswig-Holstein beachten?

Wichtige Hinweise für Einreisende aus dem In- und Ausland entnehmen Sie bitte der Landesseite unter https://t1p.de/einreise.

Welche Gebiete sind aktuell Risikogebiete?

Die ausländischen Risikogebiete (Hochrisiko- und Virusvariantengebiete) finden Sie hier: https://t1p.de/risk  

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur Einreise-Verordnung finden Sie hier: https://t1p.de/zjhe  

In welchen Gebieten im Inland eine hohe Infektionszahl besteht, sehen Sie auf dieser Karte des Robert Koch Institutes: https://corona.rki.de   

Dies dient Ihnen zur Information und Abwägung, ob Sie eine Reise antreten. Eine Quarantänepflicht nach Rückkehr aus einem inländischen Gebiet mit hoher Infektionszahl gibt es nicht mehr.

Welche Tests werden für die Einreise aus dem Ausland akzeptiert? Wie alt darf der Test sein?

Welche Tests?

  • Alle Antigen-Tests, die auch für die Bürgertestungen zugelassen sind,
  • im Inland: Arbeitgeberbestätigungen über betriebliche Antigen-Tests, wenn der Test durch Personal mit der dafür erforderlichen Ausbildung durchgeführt wurde,
  • im Ausland: wenn der Test von einer nach dem Recht des jeweiligen Staates befugten Stelle vorgenommen oder überwacht wurde oder
  • PCR-Labortests.

Testnachweise müssen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden.

Wann muss der Test durchgeführt worden sein?

  • vor maximal 24 Stunden bei Einreise aus Virusvariantengebiet.
  • vor maximal 48 Stunden bei Einreise aus Hochrisikogebiet.
  • vor maximal 72 Stunden (für alle Gebiete), wenn es sich um einen PCR-Test handelt.

Sind touristische Ausflugsverkehre zulässig?

Touristische Ausflugsverkehre sind gestattet.

Es gelten für Ausflugsfahrten folgende Bedingungen:

  • Hygienekonzept erstellen
  • in Innenbereichen nur geimpfte oder genesene Personen
  • keine festgelegte Passagierobergrenze, das Abstandsgebot gilt nicht.
  • Reiseverkehre, die Schleswig-Holstein nur durchqueren und bei denen die Reisenden das Verkehrsmittel nicht verlassen, werden von diesen Regelungen nicht erfasst.

Achtung: Ist der touristische Ausflugsverkehr mit einer Übernachtung in Schleswig-Holstein verbunden, sind zusätzlich die Regeln für Beherbergung zu beachten. Für Beherbergung gilt 2G-Plus.

Welche Regeln gelten im ÖP(N)V einschließlich der Fähren im Linienverkehr?

Seit Montag, 22.11.2021, gilt:

  • die Pflicht zum Tragen von qualifizierter Mund-Nasen-Bedeckung an allen Haltestellen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs.

Seit Mittwoch, 24.11.2021 gilt bundesweit:

  • 3G (geimpft, getest oder genesen), Ausnahme: Schülerinnen und Schüler
  • Pflicht zum Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz oder FFP2, Ausnahmen: Kinder bis 6 Jahre, Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, und gehörlose Menschen, die mit Zeichensprache kommunizieren.
  • In Taxen gilt 3 G nicht.
  • Die Beförderer sind verpflichtet, die Einhaltung insbesondere auch der 3-G-Regelung strichprobenartig zu überprüfen.

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