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Beispiel für »Pfändungs-Schutz-Konto oder P-Konto«

Sie haben ein Auto gekauft.
Sie zahlen die monatliche Rate nicht.
Sie schulden dem Verkäufer 2.000 Euro.
Der Verkäufer bekommt vom Gericht einen Pfändungs-Beschluss.
Er geht mit dem Beschluss zu Ihrer Bank.
Sie haben gerade Ihr Gehalt bekommen.
Auf dem Konto sind jetzt 1.900 Euro.

  1. Sie haben ein normales Konto:
    Die Bank muss jetzt das gesamte Guthaben auf Ihrem Konto herausgeben.
    Jetzt haben Sie kein Geld mehr zum Leben.
  2. Sie haben ein P-Konto:
    Der Grund-Freibetrag für Ihr Konto beträgt zum Beispiel 1.400 Euro.
    Die Bank zieht diese Summe vom Guthaben ab (1.900 - 1.400 = 500).
    Die Bank darf 500 Euro an den Verkäufer auszahlen.
    1.400 Euro behalten Sie.
    Jetzt können Sie davon Miete und Lebensmittel bezahlen.