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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

FAQ Corona: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Um Ihnen die Orientierung in der unüberschaubaren Fülle an Informationen zu erleichtern, haben wir für Sie hier eine Reihe an Antworten auf häufig gestellte Fragen aufgeführt. Sie werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt.

Übrigens: Eine Vielzahl an Fragen wurde bereits auf unserer Facebook-Seite beantwortet. Schauen Sie doch gerne mal vorbei.

Ihre Frage war nicht dabei? In den FAQ des Landes finden Sie zahlreiche weitere Antworten.

(Stand: 18.03.2021, 12:57 Uhr)

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ARBEITGEBER & ARBEITNEHMER

Quarantäne: Erhalte ich weiterhin Lohn?

Wenn das Gesundheitsamt anordnet, dass Sie wegen Coronaverdachts oder Coronainfektion in Quarantäne müssen, muss Ihnen Ihr(e) Arbeitgeber(in) weiterhin Lohn zahlen.

Dies gilt grundsätzlich auch für Personen, die nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risikogebiet in Quarantäne müssen. Es gibt allerdings Ausnahmen:

Wer bewusst und gezielt in ein bereits bestehendes Risikogebiet reist und nach Urlaubsrückkehr in Quarantäne muss, hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.

Wer in ein Gebiet reist, das sich während des Urlaubs oder danach zu einem Risikogebiet entwickelt, hat grundsätzlich Anspruch auf Lohnfortzahlung. Dies liegt daran, dass er/sie nicht sehenden Auges in ein schon bekanntes Risikogebiet gefahren ist.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ des Landes unter „Arbeit und Arbeitsrecht“: https://t1p.de/vce5

Quarantäne: Wird mir mein Verdienstausfall erstattet?

Sie sind selbständig und müssen in Quarantäne? Oder Sie sind Unternehmer und Ihr(e) Mitarbeiter(in) muss in Quarantäne? Wenn diese Quarantäne vom Gesundheitsamt angeordnet ist, können Sie sich Ihren Verdienstausfall erstatten lassen. Die Erstattung wird Ihnen auf Basis von § 56 Infektionsschutzgesetz gezahlt, den Antrag können Sie online unter www.ifsg-online.de stellen.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ des Landes unter „Arbeit und Arbeitsrecht“: https://t1p.de/vce5.

Schule/Kita sind zu oder die Kohorte meines Kindes muss zu Hause bleiben. Erhalte ich Lohn, wenn ich zu Hause bleibe, um auf mein Kind aufzupassen?

Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in den FAQ des Landes im Bereich „Arbeit und Arbeitsrecht“ (https://t1p.de/vce5), hier insbesondere die Fragen „Wird ein Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung gezahlt?“ und „Kann ich Kinderkrankengeld erhalten, wenn ich mich Zuhause um meine Kinder kümmern muss, da mein Kind pandemiebedingt nicht in der Kita betreut werden kann?“

Ich bin Grenzpendler(in) zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark. Was muss ich beachten?

Die Regelungen für Geschäftsreisende / Grenzpendler / Einreisende nach Dänemark hat das Land hier zusammengefasst: https://t1p.de/ovuc

Informationen zu Einschränkungen bei der Einreise nach Dänemark stellt die dänische Regierung auf ihren Seiten bereit: https://t1p.de/u8ix. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amts unter https://t1p.de/qv69.


BEHERBERGUNG, FERIENVERMIETUNG & GASTRONOMIE

Ich möchte in Nordfriesland in einem Beherbergungsbetrieb übernachten (Ferienwohnung, Hotel o. ä.). Was muss ich beachten?

Eine Beherbergung zu touristischen oder privaten Zwecken ist seit dem 02.11.2020 untersagt.

Beherbergungsverbot
Eine Beherbergung darf nur erfolgen, wenn der Gast dem Gastgeber zuvor schriftlich bestätigt, dass die Übernachtung ausschließlich zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken erfolgt. Der Gast begeht eine Ordnungswidrigkeit, wenn er falsche Angaben macht. Der Gastgeber (z.B. Hotelier) begeht eine Ordnungswidrigkeit, wenn er aus anderen als den oben genannten Zwecken Gäste beherbergt oder seiner Pflicht zur Prüfung nicht nachkommt.

Weitere Anforderungen für Beherbergungsbetriebe für die Beherbergung aus beruflichen, medizinischen oder sozial-ethischen Gründen:

Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe folgende zusätzliche Anforderungen:

  • Die Betreiberin oder der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept;
  • die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 erhoben;.

Regeln für den Aufenthalt

Gäste, die nicht unter das o.g. Beherbergungsverbot fallen, sind verpflichtet, sich an die coronabedingten Regelungen der Beherbergungsstätte zu halten. Je nach Hygienekonzept legt der Betrieb die für seine Gäste geltenden Regeln selbst fest. Folgende Regeln gelten auf jeden Fall:

  • Sie müssen die Hust- und Niesetikette einhalten, also in Ihre Armbeuge husten/niesen. Verzichten Sie außerdem auf das Händeschütteln zur Begrüßung.
  • Sie müssen zu anderen Gästen, die nicht mit Ihnen reisen, den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
  • Der Beherbergungsbetrieb oder Kneipe ist verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben. Sie müssen diese wahrheitsgemäß angeben. Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme für den Fall, dass im Nachhinein eine Coronainfektion anderer anwesender Personen bekannt wird.

Natürlich müssen Sie, solange Sie in Nordfriesland sind, neben den Regeln Ihrer Beherbergungsstätte zusätzlich die allgemeinen Corona-Vorschriften beachten. Welche in Nordfriesland gelten, finden Sie in einem kompakten Überblick hier: https://t1p.de/covNF.

Weitere Informationen finden Sie in den Landes-FAQ im Bereich „Freizeit und Tourismus“ unter https://t1p.de/hno6.

Ich habe einen Beherbergungsbetrieb. Was muss ich beachten?

Beherbergungsverbot

Eine Beherbergung darf nur erfolgen, wenn der Gast zuvor schriftlich bestätigt, dass die Übernachtung ausschließlich zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken erfolgt. Eine Beherbergung zu touristischen oder privaten Zwecken ist seit dem 02.11.2020 untersagt. 

Der Gast begeht eine Ordnungswidrigkeit, wenn er falsche Angaben macht. Der Gastgeber (z.B. Hotelier) begeht eine Ordnungswidrigkeit, wenn er aus anderen als den oben genannten Zwecken Gäste beherbergt oder seiner Pflicht zur Prüfung nicht nachkommt.

Mit der engen Ausnahme des Sozial-ethischen sind beispielsweise unabweisbare Übernachtungen anlässlich von Bestattungen oder bei der Sterbebegleitung gemeint. Bei den medizinischen Gründen ist neben der eigenen Betroffenheit auch beispielsweise die Begleitung von minderjährigen Kindern unter 14 Jahren bei einem Krankenhausaufenthalt mit erfasst.

Anforderungen für Beherbergungsbetriebe für die Beherbergung aus beruflichen, medizinischen oder sozial-ethischen Gründen:

Sie müssen ein Hygienekonzept erstellen, das Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionserregern enthält und die Dokumentation dieser Maßnahmen sicherstellt. Das Hygienekonzept muss auf die individuellen Gegebenheiten Ihres Beherbergungsbetriebes angepasst sein. Jedes Hygienekonzept muss auf jeden Fall Maßnahmen für folgende Aspekte enthalten (Mindestinhalte):

  • Begrenzung der Besucherzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten
  • die Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu Personen, die nicht der eigenen Besuchergruppe angehören
  • die Regelung von Besucherströmen
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden
  • die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen
  • die regelmäßige Lüftung von Innenräumen, möglichst mittels Zufuhr von Frischluft

Darüber hinaus sind Sie verpflichtet

  • die Kontaktdaten Ihrer Gäste zu erheben (Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) und vier Wochen aufzubewahren. Worauf Sie bei der Datenerhebung achten müssen, steht in § 4 Absatz 2 der Corona-Bekämpfungsverordnung (https://t1p.de/4upr).

In Ihrem Beherbergungsbetrieb dürfen nur Personen gemeinsam (auf einem Zimmer) übernachten, die sich trotz Kontaktbeschränkung treffen dürfen.

Aufgrund der Vielzahl an Lokalitäten mit Publikumsverkehr in Nordfriesland kann das Gesundheitsamt Sie nicht einzeln beraten und Ihr Hygienekonzept prüfen. Allerdings stehen Hinweise zur Verfügung. Das Gesundheitsamt empfiehlt, sich zu orientieren an:

  • Leitfaden des Landes Schleswig-Holstein zu Mindestanforderungen an Hygienekonzepte für gastronomische und Beherbergungsbetriebe (https://t1p.de/n1ev)
  • Leitfaden der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (https://t1p.de/tun2)
  • EXIT-Strategie-Empfehlungendes DEHOGA für Hotellerie und Gastronomie in Schleswig-Holstein (https://t1p.de/2gzx)

Enthält Ihr Beherbergungsbetrieb auch gastronomische Bereiche, beachten Sie bitte zusätzlich die Vorgaben für Gaststätten.

Sind Restaurants geöffnet? Ist Außer-Haus-Verkauf erlaubt?

Der Betrieb von Gaststätten im Sinne des § 1 des Gaststättengesetzes (GastG) ist bereits seit dem 02.11.2020 untersagt.

Zulässig ist nur die Abgabe und Lieferung von Speisen und Getränken zum Verzehr außerhalb der Gaststätte. Tische und Stühle dürfen auch im Außenbereich der Gaststätte nicht für den Verzehr verwendet werden. Sie müssen weggeräumt oder für die Gäste gesperrt werden. Der Verzehr ist für die Gäste auch in der Öffentlichkeit erlaubt, nicht jedoch in oder an der Gaststätte. Ein Betreten der Gaststätte zwecks Abholung der Speisen oder Getränke ist erlaubt. Gäste dürfen die Gaststätte dabei nur einzeln betreten und haben dabei eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Weitere Ausnahmen vom Verbot gelten für

  • Kantinen für Betriebsangehörige im Sinne von § 25 Absatz 1 GastG
    • Betriebskantinen durften bisher uneingeschränkt betrieben werden. Das hat sich dahingehend geändert, dass dies nur noch gestattet ist, wenn dies für die Aufrechterhaltung der betrieblichen Abläufe erforderlich ist. Das ist zum Beispiel bei Krankenhäusern der Fall, bei denen die Beschäftigten in der Regel wegen ihres laufenden Dienstes keine Möglichkeit haben, das Haus zu verlassen, um sicher anderweitig zu versorgen. Anders wäre das sicherlich dort zu werten, wo ein laufender Dienst durchaus ohne Gefahr im Verzug und ohne Entstehen neuer Rüstzeiten unterbrochen werden kann oder wo in der Nähe leicht erreichbare andere Versorgungsmöglichkeiten bestehen.
  • Hotels und andere Beherbergungsbetriebe bei der Bewirtung ihrer Hausgäste
  • Autobahnraststätten und Autohöfe
  • die Bewirtung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von nach § 5 zulässigen Veranstaltungen

Pflicht zum Tragen einer MNB

In noch zulässigen Gaststätten haben Gäste und dort Beschäftigte in Bereichen mit Publikumsverkehr innerhalb und außerhalb geschlossener Räume eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen davon sind Gäste während des Aufenthaltes an ihren festen Steh- oder Sitzplätzen. Die Betreiberin oder der Betreiber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung der Pflicht zu gewährleisten.

Weitere Regelungen für Gaststätten
Zwischen 21 Uhr und 6 Uhr darf außer Haus kein Alkohol verkauft werden. Dies gilt auch für gastronomische Lieferdienste.

Für welche Betriebe gilt das Beherbergungsverbot für touristische oder private Übernachtungen?

Die Vorschrift gilt für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, privat und gewerblich vermietete Ferienhäuser, Pensionen und Ferienwohnungen, Wohnmobilstellplätze, Campingplätze, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen.

Es gilt für touristische oder private Übernachtungen. Übernachtungen aus beruflichen, medizinischen (z. B. Anreise zur anstehenden Operation oder Begleitung eines Kindes unter 14 Jahren, das im Krankenhaus liegt) oder zwingend sozial-ethischen Gründen (z. B. Sterbebegleitung oder Teilnahme an Bestattungen) sind zulässig. 

Darf ich trotz des Beherbergungsverbots meine Zweitwohnung oder mein Wohnmobil nutzen?

Eigentümer von Zweitwohnungen, die ihre eigene Häuslichkeit nutzen, stellen keinen Beherbergungsbetrieb im Sinne von § 17 dar. Auch die unentgeltliche Überlassung der Zweitwohnung im Bekannten- oder Familienkreis ist zulässig.

Das gleiche gilt für Mieter von Zweitwohnungen, die ihre Zweitwohnung auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen selbst nutzen.

Vergleichbar sind auch Campingplätze und Wohnmobilstellplätze unter besonderen Bedingungen kein Beherbergungsbetrieb gemäß § 17 und zwar nur dann, wenn dort dauerhaft gecampt wird. In Anlehnung an das Bauordnungsrecht muss der Wohnwagen, das Wohnmobil, das Campingzeit oder das Campinghaus quasi als eine ortsfeste Anlage zu werten sein. Hiervon ist auszugehen, wenn sie unbewegt bleiben und der Stellplatz bzw. die Unterkunft langfristig, d. h. für mindestens 5 Monate, gemietet wird,

Kurzaufenthalte mit selbstgenutzten Wohnwagen oder Booten oder deren wochenweise gewerbliche Vermietung unterliegen explizit dem Beherbergungsverbot und sind nicht erlaubt.

In diesem Sinne sind auch Sportboothäfen keine Beherbergungsbetriebe, sofern die Liegeplätze langfristig vermietet werden. 

Dürfen Verwandte meine Zweitwohnung nutzen?

Ja, das dürfen sie, wenn die Unterbringung im "Familienbesitz" unentgeltlich erfolgt.

Grund: Es besteht nur ein gewerbliches Beherbergungsverbot. Wer Freunden oder Verwandten seine Zweitwohnung kostenfrei zur Verfügung stellt, vermietet nicht gewerblich und unterfällt damit auch nicht dem Beherbergungsverbot. Jedoch wird derzeit von allen nicht zwingend notwendigen Reisen abgeraten.

Sollten sich Familienmitglieder im Zweitwohnsitz aufhalten, so müssen sie sich dort natürlich u.a. auch an die geltenden Kontaktbeschränkungen halten.


EINZELHANDEL | DIENSTLEISTUNGEN | HANDWERKER

Sind körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Bart- und Nagelpflege, Kosmetik, Tattoostudio wieder erlaubt?

Ja, seit dem 08.03.2021 sind körpernahe Dienstleistungen wieder erlaubt. Es sind aber je nach Dienstleistung strenge Hygieneauflagen zu beachten, insbesondere:

  • Dienstleister und Kunden müssen eine qualifzierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen (med. Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske).
  • Bei Arbeiten am Gesicht des Kunden ist zusätzlich vom Dienstleister ein Gesichtsvisier zu tragen.
  • Im Übrigen ist ein Hygienekonzept gemäß § 4 Abs. 1 erforderlich.
  • Kontaktdatenerhebung ist Pflicht.
  • Wenn der Kunde bei der Behandlung im Gesicht nicht dauerhaft eine Maske tragen kann, sind weitere Schutzmaßnahmen erforderlich, u.a. ein negativer Test des Kunden sowie ein Testkonzept des Dienstleisters für das Personal.

Soweit der Kunde ein Testergebnis vorlegen muss, so darf dieses nicht älter als vom Vortag sein. Es reicht jedoch auch ein negativer Selbsttest, der in Anwesenheit des Dienstleisters in dessen Geschäft durchgeführt werden kann. Natürlich dürfen die Dienstleister solche Selbssttest auch zur Verwendung durch den Kunden vorhalten und zur Verfügung stellen.

Bezüglich der Testkonzept für die Dienstleister sieht die Landesverordnung keine konkreten Vorgaben vor. Damit ist ein großer Gestaltungsspielraum eröffnet. Es besteht für das Konzept gegenüber dem Gesundheitsamt weder eine Anzeige-, noch eine Genehmigungspflicht.

In Schleswig-Holstein gibt es keine konkrete Vorgabe bezüglich des notwendigen Platzbedarfs pro Kunde. Es gilt aber trotzdem, dass die Zahl der Kunden, die zeitgleich eingelassen wird, dem vorhandenen Raum angemessen sein muss. Die Mindestabstände müssen eingehalten werden. Wie der Dienstleister die Austaltung vornimmt, bleibt ihm überlassen.

Dürfen Sonnenstudios wieder öffnen?

Ja, seit dem 08.03.2021 dürfen auch Sonnenstudios wieder öffnen. Es gelten für Sonnenstudios folgende Regeln:

  • Der Betreiber muss ein Hygienekonzept erstellen.
  • Die Besucherzahl ist auf eine Person je 10 Besuchsfläche begrenzt.
  • Bei einer Besuchsfläche von mehr als 800 qm gilt eine Begrenzung von einer Person je 20 qm der darüberhinausgehenden Fläche.
  • Kontaktdatenerhebung ist Pflicht.

Welche weiteren Geschäfte des Einzelhandels dürfen wieder öffnen?

Seit dem 08.03.2021 dürfen alle Verkaufsstellen des Einzelhandels wieder öffnen. Es gelten folgende Regeln:

  • Der Betreiber muss ein Hygienekonzept erstellen.
  • Der Betreiber muss die Möglichkeit zur Handdesinfektion im Eingangsbereich anbieten.
  • Der Kunde und die Beschäftigten haben in der Verkaufsstelle sowie auf dem Parkplatz eine qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Die Kundenzahl ist auf eine Person je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt.
  • Für Verkaufsstellen mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 qm gilt eine Begrenzung von einer Person je 20 qm der darüber hinausegehenden Fläche. Beispiel: Auf 1000 qm Verkaufsfläche sind gleichzeitig 90 (80+10) Kunden erlaubt.
  • Ausgenommen von den Regeln zu Begrenzung der Kundenzahl sind Verkaufsstellen, deren Sortmient hauptsächlich aus Lebensmitteln besteht.

Ist Fußpflege erlaubt?

Fußfplege darf als Dienstleistung mit Körperkontakt durchgeführt werden. Dienstleister und Kunde müssen eine qualifzierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Es sind ein Hygienekonzept sowie Kontaktdatenerfassung verpflichtend.

Welche Regelungen gelten für Einrichtungen mit Publikumsverkehr? Welche Einrichtungen müssen schließen?

Eine Übersicht, der aktuell geöffneten und geschlossenen Einrichtungen mit Publikumsverkehr finden Sie in den Landes-FAQ in der Kategorie „Freizeit und Tourismus“ unter der Frage „Welche Einrichtungen sind zurzeit geschlossen? Welche bleiben geöffnet?“: https://t1p.de/hno6 

Gilt auf auch Wochenmärkten eine Maskenpflicht?

Ja, seit dem 24.10. gilt auch dort eine Maskenpflicht. Es gelten diesbezüglich die gleichen Regeln wie in anderen Verkaufsstellen (siehe die Frage zur Maskenpflicht in Verkaufsstellen). Demnach ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Weitere Verhaltenshinweise finden Sie hier: https://t1p.de/65ey 

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise zur Maskenpflicht in der Rubrik "Gesundheit".

Gilt die Bäderregelung?

Die Bäderregelung ist nach Mitteilung der Landesregierung erneut vom 15.03. bis 18.04.2021 ausgesetzt – es gibt auch keinerlei Ausnahmen für den Lebensmittel-Einzelhandel, also ist eine Sonntagsöffnung bis auf weiteres nicht mehr erlaubt.

Muss das Personal in Verkaufsstellen (Läden, Tankstellen usw.) auch Masken tragen?

Ja, in allen Verkaufsstellen besteht auch für das Personal die Pflicht, eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine OP-Maske bzw. eine Maske mit vergleichbarer Schutzwirkung oder eine Maske der Standards FFP 2, N95 oder KN95 )zu tragen. Ausgenommen sind lediglich die Bereiche, zu denen Kund(inn)en keinen Zugang haben, zum Beispiel Pausenräume.

Die Maskenpflicht entfällt für Mitarbeitende, die hinter Trenn- oder Schutzwänden arbeiten (z. B. in Kassenbereichen). Ein bloßer Tresen ohne zusätzliche Auf- oder Vorbauten gilt noch nicht als geeignete Trennwand.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise zur Maskenpflicht in der Rubrik "Gesundheit".

Muss das Personal in Verkaufsstellen (Läden, Tankstellen usw.) auch Masken tragen?

Ja, in allen Verkaufsstellen auch für das Personal die Pflicht, eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine OP-Maske bzw. eine Maske mit vergleichbarer Schutzwirkung oder eine Maske der Standards FFP 2, N95 oder KN95 )zu tragen. Ausgenommen sind lediglich die Bereiche, zu denen Kund(inn)en keinen Zugang haben, zum Beispiel Pausenräume.

Die Maskenpflicht entfällt für Mitarbeitende, die hinter Trenn- oder Schutzwänden arbeiten (z. B. in Kassenbereichen). Ein bloßer Tresen ohne zusätzliche Auf- oder Vorbauten gilt noch nicht als geeignete Trennwand.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise zur Maskenpflicht in unserer Rubrik "Gesundheit" sowie die Landes-FAQ der Kategorie „Mund-Nasen-Bedeckungen“ hier: https://t1p.de/7w9d.

Welche Regeln gelten für den Einzelhandel?

Bitte sehen Sie hierzu die Ausführungen des Landes unter https://t1p.de/rjg4.

Darf Alkohol verkauft werden?

Alkohol darf zwischen 23 und 6 Uhr des Folgetages in Supermärkten und in Geschäften des Einzelhandels (Tankstellen, Kiosk und ähnliche Einrichtungen) nicht verkauft werden. Dies gilt auch für Lieferdienste und den Außerhausverkauf von Gaststätten.


GESUNDHEIT

Wie geht das mit den Impfungen?

Zuständigkeiten

Die Gesamtzuständigkeit (inkl. Terminvergabesystem) der Impfung gegen COVID-19 liegt beim Land Schleswig-Holstein. Das Sozialministerium ist insofern für die Leitung und die Gesamtorganisation der Impfung verantwortlich.

Die KVSH stellt das notwendige ärztliche Personal. Das betrifft einerseits die ärztliche Leitung der Impfzentren und andererseits die bei der Impfung unmittelbar tätigen Ärzte in den Zentren und auch in den mobilen Impfteams. Hinsichtlich der mobilen Teams obliegen der KVSH weitere organisatorische Aufgaben wie etwa die Routenplanung.

Schließlich erfolgt der Betrieb der Impfzentren in Kooperation mit den Kreisen und kreisfreien Städten. Sie sind im Wesentlichen für die Betriebsfähigkeit der jeweiligen Liegenschaft/des Gebäudes zuständig.

Detaillierte Infos sowie eine Vielzahl an Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier: https://t1p.de/tubb 

Kontakt für Fragen

Eine zentrale Impfhotline des Bundesgesundheitsministeriums kann dazu über die 116 117 angewählt werden.

Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Bürgerhotline des Landes wenden unter 0431 / 797 000 01 oder per E-Mail an corona@lr.landsh.de.

Ich habe coronatypische Krankheitsanzeichen. Was soll ich tun?

"Als häufigste Krankheitsanzeichen werden Husten und Fieber berichtet. Es sind aber auch eine Reihe weiterer Krankheitszeichen wie beispielsweise Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeine Schwäche möglich." (https://infektionsschutz.de)

Wenn bei Ihnen derartige Krankheitsanzeichen auftreten,

  1. bleiben Sie bitte nach Möglichkeit zu Hause und reduzieren Sie Ihre Kontakte auf Angehörige Ihres Haushalts. Befolgen Sie auch zu Hause die Hygieneregeln (https://t1p.de/hygienehinweise ) und lüften Sie regelmäßig. Bestimmte Einrichtungen dürfen Sie mit coronatypischen Symptomen nicht mehr betreten (zum Beispiel Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime). 
  2. kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin, um abklären zu lassen, ob ein Coronatest sinnvoll ist. Der Test kostet für Sie nichts, wenn der Hausarzt/die Hausärztin diesen für geboten hält. Außerhalb der Öffnungszeiten Ihres Hausarztes/Ihrer Hausärztin wenden Sie sich bitte an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.

Bei akuter Luftnot oder anderen Krankheitszeichen in lebensbedrohlichem Ausmaß, wählen Sie bitte wie gewohnt den Notruf 112.

Ich habe Fragen zur Corona-WarnApp.

Häufige Fragen und Antworten zur Corona-WarnApp finden Sie hier: https://t1p.de/3jc7 

Bei technischen Fragen zur App hilft diese Hotline: 0800 7540001.
Bei Fragen zur Eingabe der TAN nach einem positiven Testergebnis hilft diese Hotline: 0800 7540002.

Was ist wenn die App "1 Risiko-Begegnung" anzeigt und trotzdem grün bleibt/ein niedriges Risiko anzeigt?

Dann fand die Begegnung nur in einem begrenzten Zeitraum oder auf größere Entfernung statt (Details: https://t1p.de/ectx), sodass eine Ansteckung unwahrscheinlich ist. Deshalb schlägt die App nicht Alarm. Ein Test wird in diesem Fall nicht veranlasst.

Betroffene sollten sich über coronatypische Symptome informieren (Husten und Fieber; aber auch Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen) und beobachten, ob diese bei ihnen innerhalb der nächsten 14 Tage eintreten. Falls das geschieht, ist so zu verfahren, wie unter der Frage "Ich habe coronatypische Krankheitsanzeichen. Was soll ich tun?" beschrieben.

Wo kann ich einen kostenlosen Corona-Schnelltest (Antigen-Schnelltest bei anerkannten Teststellen) machen?

Alle Anbieter kostenloser Corona-Schnelltests (anerkannte Teststellen, Antigen-Schnelltest) im Kreisgebiet NF finden Sie hier: https://t1p.de/ia38 

Die Liste wird fortlaufend ergänzt.

Was ist Quarantäne und wie läuft sie ab?

Quarantäne ist eine vorübergehende Isolierung von Personen, die eine ansteckende Krankheit haben oder bei denen ein solcher Verdacht besteht. Sie kann in einer Klinik oder als "häusliche Absonderung" auch zuhause vollzogen werden.

In Zeiten des Coronavirus können Gesundheitsämter eine Quarantäne empfehlen oder anordnen. Die Anordnung erfolgt mündlich und wird anschließend schriftlich bestätigt.

Wer muss in Quarantäne?

Bei mit dem Coronavirus Infizierten sowie bei Personen, die einen intensiven Kontakt zu diesen hatten, wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Auch wird ein Coronatest durchgeführt.

Seit Montag, dem 21. Dezember, gilt in Nordfriesland eine automatische Quarantäne-Verpflichtung, wenn jemand mit einem PCR-Test oder einem Antigenschnelltest positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet wurde – unabhängig davon, ob ein Arzt, ein Labor oder ein Gesundheitsamt das Testergebnis mitteilt. Das Gesundheitsministerium des Landes Schleswig-Holstein hatte alle Kreise aufgefordert, die genannten Regeln per Allgemeinverfügung in Kraft zu setzen. Den Erlass des Landes finden Sie hier: https://t1p.de/extv. Sehen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des Kreises unter https://t1p.de/vpo2 sowie die Allgemeinverfügung unter https://t1p.de/zps5 .

Für Reiserückkehrer(innen) aus einem ausländischen Risikogebiet gilt ebenfalls eine vierzehntägige Quarantäne (https://t1p.de/risk). Eine Meldung erfolgt über das zentrale Portal https://www.einreiseanmeldung.de oder telefonisch beim Kreis unter 0800 200 66 22. 

Welche Regeln gelten für Personen, die zu Hause in Quarantäne sind?

Personen, die zu Hause in Quarantäne sind, dürfen NICHT ...

  • das Grundstück verlassen,
  • Besuch bekommen,
  • in gemeinsam genutzte Gärten gehen, zum Beispiel vor Mehrfamilienhäusern,
  • spazieren gehen, auch nicht mit Haustieren.

Sie dürfen ...

  • in den eigenen Garten gehen, wenn dafür kein gemeinsames Treppenhaus genutzt wird,
  • weiter mit ihren Mitbewohner(inne)n zusammenleben, sollten aber nach Möglichkeit eine räumliche und zeitliche Trennung organisieren (eigenes Zimmer, getrennte Essenszeiten, Lüften nach Nutzung der Räume ...)
  • Weitere Verhaltenshinweise gibt das Gesundheitsamt beim Telefonat.

Für Personen in angeordneter Quarantäne gibt es ein Merkblatt, in dem diese weitere Hinweise und Pflichten finden. Link zum Merkblatt: https://t1p.de/quarantaene-corona 

Wem wird eine freiwillige Quarantäne empfohlen?

Personen, die getestet wurden, aber nicht im Ausland waren und keinen Kontakt zu einem Erkrankten hatten, wird dringend empfohlen, bis zum Erhalt des Testergebnisses freiwillig in Quarantäne zu bleiben.

Für Personen in freiwilliger Quarantäne gibt es ein Merkblatt, in dem diese Hinweise zur Umsetzung der Quarantäne finden. Link zum Merkblatt: https://t1p.de/urao 

Menschen, die lediglich Kontakt zu einer symptomfreien Kontaktperson eines Infizierten hatten ("Kontakt zum Kontakt"), gelten nicht als gefährdet. Bei ihnen werden weder Test noch Quarantäne angeordnet. "Man geht davon aus, dass sie nicht genügend Viren aufgenommen haben, um Dritte anzustecken". Es wäre in der Regel unverhältnismäßig schon wegen dieses "Kontaktes über mehrere Ecken" eine Quarantäne anzuordnen.

Hinweise zur Maskenpflicht

Für einige Bereiche ist eine sogenannte Maskenpflicht (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung) unmittelbar durch die Corovirus-BekämpfungsVO angeordnet. Die Details beantwortet das Land in seinen FAQs: https://t1p.de/7w9d

Darf ich ein Plastikvisier tragen?

Plastikvisiere sind nicht mehr zulässig, um die Maskenpflicht zu erfüllen. Dies liegt daran, dass diese zwar Tröpfchen einigermaßen gut stoppen, aber Luft an den Visieren vorbeiströmt. Die Aerosole in dieser Luft können ansteckend sein. Natürlich dürfen Sie weiterhin Plastikvisiere an Orten tragen, an denen keine Maskenpflicht besteht. Auch Personen, die von der Maskenpflicht befreit sind, aber ein Plastikvisier tragen können, dürfen dies gerne tun, um ihren Beitrag zum Infektionsschutz zu leisten. Die Visiere sind besser als nichts, aber eben nicht so gut wie Masken.

Lehrpersonen, bei denen zu Bildungszwecken die Mimik unbedingt erkennbar sein muss, dürfen auch an Orten mit Maskenpflicht stattdessen ein Visier tragen. Das gleiche gilt für Personen, die als Gebärdendolmetscherinnen Gebärdendolmetscher, Kommunikationshelferinnen oder Kommunikationshelfer für Personen mit Hörbehinderung tätig sind.

Muss ich im Freien eine Maske tragen?

Bei einigen Bereichen gilt auch im Freien eine Maskenpflicht.

In Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in denen typischerweise das Abstandgebot nicht eingehalten werden kann, müssen Fußgängerinnen und Fußgänger seit dem 02.11. eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Bereiche werden von den zuständigen kommunalen Behörden ausgewiesen. In NF betrifft dies Bereiche in Husum, Niebüll, Bredstedt, Tönning, Friedrichstadt, Leck und St.-Peter-Ording. Die Einzelheiten zu den Bereichen sind der Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht unter https://nordfriesland.de/amtsblatt zu entnehmen.

Bei Versammlungen unter freiem Himmel (Genehmigung nach Versammlungsrecht) sowie Versammlungen in geschlossenen Räumen ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Ich hatte Kontakt zu einem bestätigten Coronafall. Was soll ich tun?

Bitte gehen Sie direkt nach Hause und achten Sie dabei besonders auf Abstände und Hygieneregeln. Kontaktieren Sie umgehend das Gesundheitsamt unter 0800 200 66 22 - auch dann, wenn Sie keine Krankheitsanzeichen haben. Vom Gesundheitsamt erfahren Sie alles Weitere.

Mein Corona-Selbsttest für zuhause zeigt ein positives Ergebnis an. Was muss ich tun?

Sie haben sich einen Corona-Schnelltest für zuhause gekauft, und er zeigt ein positives Ergebnis an? Keine Panik – vielleicht ist das Ergebnis ja falsch, das kommt vor. Trotzdem müssen Sie es natürlich unbedingt sofort nachprüfen lassen! Was genau zu tun ist, hängt davon ab, ob Sie Corona-Symptome spüren oder nicht.

Wenn Sie keine Symptome haben …

Corona-typische Symptome sind zum Beispiel Husten, Kopfschmerzen und Übelkeit. Wenn Sie keine solchen Symptome verspüren, begeben Sie sich bitte unverzüglich zur nächsten anerkannten Teststelle.

Dort lassen Sie einen qualifizierten Antigen-Schnelltest durchführen.

Bis dahin verhalten Sie sich bitte so, als könnten Sie infiziert sein: Fahren Sie ohne Umwege zum Testzentrum. Tragen Sie dort eine FFP2-Maske oder einen anderen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Halten Sie Abstand von anderen Menschen.

Wenn der Antigen-Test negativ ausfällt, ist die Sache erledigt, dann hat der heimische Test ein falsches Ergebnis angezeigt. Wenn der Antigen-Test jedoch positiv ausfällt, begeben Sie sich bitte ohne Umwege (auch kein Einkauf!) sofort nach Hause und sondern Sie sich von anderen Menschen ab. Melden Sie sich dann unverzüglich beim Gesundheitsamt: Tel. 0800 200 66 22. Das Gesundheitsamt wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Die anerkannte Teststelle ist übrigens verpflichtet, Ihr positives Ergebnis mittels Meldebogen unverzüglich per E-Mail an infektionsmeldungen@nordfriesland.de an das Gesundheitsamt zu schicken. Es schadet nicht, wenn Sie die Teststelle auch noch einmal darauf hinweisen.

Wenn Sie Corona-typische Symptome haben …

Dann rufen Sie bitte unverzüglich Ihren Hausarzt oder den Kassenärztlichen Rufbereitschaftsdienst unter Tel. 116117 an. Dort wird man Ihnen zu einer weitergehenden ärztlichen Diagnostik (i.d.R. verbunden mit einem PCR-Test) verhelfen. Bis es soweit ist, verhalten Sie sich bitte wie oben beschrieben: Bleiben Sie zuhause, halten Sie Abstand von anderen Menschen und tragen Sie, wenn Sie zum Test gehen, dabei eine FFP2-Maske oder einen anderen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.


MOBILITÄT (REISEN | TRANSPORT | AUSFLÜGE)

Gibt es eine Testpflicht bei Einreise aus einem Risikogebiet?

Alle Einreisenden aus einem Risikogebiet, welches Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet ist (mit Aufenthalt dort innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise), müssen bei Einreise ein Testergebnis mitführen. Es muss ein ärztliches Attest sein, zugelassen sind PCR- oder zugelassene Antigen-Tests. Die dem Testergebnis zugrunde liegende Abstrichnahme darf höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein. Das Attest muss auf Verlangen bei Einreise der zuständigen Behörde (Gesundheitsamt) vorgelegt werden. Bei Inanspruchnahme eines Beförderers ist diesem das Testergebnis vor Reiseantritt vorzulegen. (§ 3 Abs. 2)

Alle Einreisenden, die nicht aus einem Risikogebiet im Sinne eines Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet kommen, müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über einen ärztliches Attest verfügen und dieses auf Verlangen dem Gesundheitsamt vorlegen. Das Gesundheitsamt kann diesen Nachweis bis zu 10 Tage nach Einreise anfordern. (§ 3 Abs. 1)

Ausnahmen von der Test- und Nachweispflicht gibt es:

  • Bei Einreise aus Risikogebieten, das weder Hochinzidenz- noch Virus-Variantengebiet ist: (§ 4 Abs. 1)
    • Bei Aufenthalten kürzer als 72 Stunden bei privilegierten Reisegründen: Besuch von Verwandten 1. Grades, des Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder Wahrnehmung des Umgangsrechts; bei Einhaltung angemessener Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen für Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens unabdingbar sind und dies durch den Arbeitgeber bescheinigt wird; „Diplomatenverkehr“; Polizeivollzugsbeamte des Schengenraums bei Ausübung ihres Dienstes
    • Bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte für Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und sich aus zwingenden beruflichen Gründen, Ausbildungs- oder Studienzwecken in ein Risikogebiet begeben und regelmäßig mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler) oder umgekehrt (Grenzgänger) => Hierzu sind von den Ländern und Kommunen ergänzende Regelungen möglich. In Nordfriesland betrifft das den Grenzverkehr zu Dänemark mit einer gesonderten Allgemeinverfügung, die die QuarantäneVO des Landes Schleswig-Holstein ergänzt.
    • Personen im Vollzugsdienst der Bundeswehr
    • Angehöriger ausländischer Streitkräfte aus dem NATO-Verbund, die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren
    • In begründeten Einzelfällen auf Antrag genehmigt durch die zuständige Behörde (Gesundheitsamt)
  • Bei Einreise auch aus Hochinzidenzgebieten (§ 4 Abs. 2):
    • Personen, die nur auf der Durchreise sind
    • Personen, die nur auf der Durchreise durch das Hochinzidenzgebiet waren
    • Bei Aufenthalt von weniger als 72 Stunden bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienevorschriften für Personen im Waren-, Personen- und Güterverkehr
    • „Diplomatenverkehr“ über Flughäfen Berlin-Brandenburg oder Köln-Bonn bei Aufenthalt kürzer als 72 Stunden
    • Personen mit Sondergenehmigung im begründeten Einzelfall durch die zuständige Behörde (Gesundheitsamt)

Bei Einreise aus einem Virus-Variantengebiet gilt die Ausnahme von der Testpflicht nach § 3 Abs. 2 nicht! (§ 4 Abs. 3)

Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, haben keine Testpflicht (§ 4 Abs. 4).

Die Ausnahmen gelten immer nur, soweit die Personen symptomfrei sind. Das Vorliegen der Voraussetzungen für die einzelnen Ausnahmen ist auf Verlangen der zuständigen Behörde (Gesundheitsamt) glaubhaft zu machen.

Was ist bei der Einreise nach Schleswig-Holstein beachten?

Wichtige Hinweise für Einreisende aus dem In- und Ausland entnehmen Sie bitte der Landesseite unter https://t1p.de/einreise.


Welche Gebiete sind aktuell Risikogebiete (Inland und Ausland)?

Die ausländischen Risikogebiete einschließlich der Hochinzidenz- und Virusvariantengebiet finden Sie hier: https://t1p.de/risk  

In welchen Gebieten im Inland eine hohe Infektionszahl besteht, sehen Sie auf dieser Karte des Robert Koch Institutes: https://corona.rki.de  
Dies dient Ihnen zur Information und Abwägung, ob Sie eine Reise antreten. Eine Quarantänepflicht nach Rückkehr aus einem inländischen Gebiet mit hoher Infektionszahl gibt es nicht mehr.

Welche Quarantäneregeln gelten für Reiserückkehrer?

Vor allem wegen der Virusmutationen hat das Land seine Quarantäne-Verordnung für Einreisende angepasst. Einreisende müssen zusätzlich die Einreiseregeln des Bundes und unsere Quarantäneregeln beachten. 

Je nach Einzelfall gelten verschiedene Regeln. 

Unter (1) finden Sie die Regeln für alle Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem »normalen« ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben.

Unter (2) finden Sie die Regeln für alle Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, das zusätzlich als Hochinzidenz- (sehr viele Neuinfektionen) oder Virusvariantengebiet (viele Mutationsfälle) eingestuft ist.

Welches Gebiet »nur« Risikogebiet, und welches zusätzlich Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet ist, steht hier: https://t1p.de/risk 

Unter (3) finden Sie gesonderte Regeln für Personen, die in oder aus Dänemark zur Arbeit, Schule oder Ausbildung MÜSSEN und sich deshalb jeweils für bis zu eine Woche auf die andere Seite der Grenze begeben (Grenzpendler/Grenzgänger-innen).

(1) Wer in den letzten 14 Tagen in einem »normalen« ausländischen Risikogebiet war und nach Nordfriesland kommt,

  • muss bei oder spätestens 48 Stunden nach der Einreise in das Bundesgebiet ein negatives Corona-Testergebnis besitzen (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest),
  • muss dieses Testergebnis aufbewahren und auf Aufforderung dem Gesundheitsamt vorlegen,
  • muss auf direktem Wege nach Hause fahren (Umwege nur zur Testung erlaubt),
  • darf die Wohnung für 14 Tage nicht verlassen (Quarantäne – wegen der Virusmutationen wieder auf 14 Tage erhöht),
  • darf während dieser Zeit keinen Besuch empfangen 
  • und muss unverzüglich unser Gesundheitsamt unter www.einreiseanmeldung.de über die Einreise informieren.
  • Ein eigener Garten darf trotz Quarantäne betreten werden, gemeinsam mit anderen Wohnungen genutzte Bereiche wie Treppenhäuser oder Gemeinschaftsgärten dürfen nicht betreten werden. 
  • Wer während der Quarantäne coronatypische Krankheitsanzeichen (https://t1p.de/gwz9) bemerkt, muss das Gesundheitsamt telefonisch (0800 200 66 22) oder per Mail (corona-rueckfragen@nordfriesland.de) informieren.

Ausnahmen (NUR für Personen, die in einem »normalen« ausländischen Risikogebiet waren!):

Sich nicht anmelden muss, wer 

  • nur zur Durchreise in Deutschland ist oder nur zur Durchreise im Risikogebiet war,
  • weniger als 24 Stunden in einem benachbarten Risikogebiet war oder für weniger als 24 Stunden aus einem benachbarten Risikogebiet einreist (Grenzverkehr)
Keinen Test machen muss, wer
  • unter 6 Jahre alt ist
  • oder keine coronatypischen Symptome hat

UND

  • nur zur Durchreise in Deutschland ist oder nur zur Durchreise im Risikogebiet war,
  • einreist, um beruflich Personen, Waren oder Güter zu transportieren (zum Beispiel LKW-Fahrende, Personal von öffentlichen Verkehrsmitteln) und nach jeweils maximal 72 Stunden wieder abreist*, 
  • Verwandte ersten Grades oder seine(n) Lebenspartner(in) besucht und nach jeweils maximal 72 Stunden wieder abreist,
  • oder zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend gebraucht wird (Bescheinigung der Arbeitsstelle erforderlich)*,
  • Weitere Ausnahmen kann unser Gesundheitsamt in begründeten Einzelfällen zulassen (Anträge an team-recht@nordfriesland.de).

Nicht in Quarantäne gehen muss, wer

  • keine coronatypischen Symptome hat

UND

  • nur zur Durchreise in Deutschland ist oder nur zur Durchreise im Risikogebiet war,
  • weniger als 24 Stunden in Dänemark war oder für weniger als 24 Stunden aus Dänemark einreist (Grenzverkehr),
  • einreist, um beruflich Personen, Waren oder Güter zu transportieren (zum Beispiel LKW-Fahrende, Personal von öffentlichen Verkehrsmitteln) und nach jeweils maximal 72 Stunden wieder abreist*, 
  • aus zwingenden beruflichen Gründen für max. 5 Tage einreist oder max. 5 Tage in einem Risikogebiet war,
  • Verwandte ersten Grades oder seine(n) Lebenspartner(in) besucht und nach jeweils maximal 72 Stunden wieder abreist,
  • Verwandte zweiten Grades besucht oder hilfebedürftige(n) Personen pflegen/beistehen muss,
  • aus dem Urlaub kommt und unmittelbar vor Rückkehr einen Test mit negativem Ergebnis gemacht hat, wenn keine Reisewarnung für das Urlaubsland vorliegt (Reisewarnungen: https://t1p.de/w82k)
  • für eine dringende medizinische Behandlung einreist,
  • oder zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend gebraucht wird (Bescheinigung der Arbeitsstelle erforderlich)*.
  • Weitere Ausnahmen kann unser Gesundheitsamt in begründeten Einzelfällen zulassen (Anträge an team-recht@nordfriesland.de)
* Für die mit einem Sternchen markierten Personengruppen gilt die Ausnahme nur, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden.

Eine Verkürzung der Quarantäne ist seit dem 06.02.2021 wieder möglich, sofern die Einreise "nicht" aus einem Virusvariantengebiet stattgefunden hat.

Vorraussetzungen dafür sind:
  • Es muss ein PCR-Test durchgeführt werden, welcher Negativ ausfallen muss,
  • Der Test darf frühestens fünf Tage nach der Einreise durchgeführt werden,
  • Das Ergebnis muss für mind. 14 Tage nach Einreise aufbewahrt werden und
  • Es muss sofort ein Arzt aufgesucht werden sollten binnen 14 Tagen nach 

Einreise Symptome auftreten..

(2) Wer in den letzten 14 Tagen in einem ausländischen Risikogebiet war, das zusätzlich als Hochinzidenzgebiet (sehr viele Neuinfektionen) oder Virusvariantengebiet (viele Mutationsfälle) eingestuft ist,

  • muss bei der Einreise in das Bundesgebiet ein negatives Corona-Testergebnis besitzen (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest max. 48 Stunden vor Einreise), 
  • muss, wenn ein Beförderungsunternehmen genutzt wird, diesem das negative Testergebnis vor Fahrtantritt zeigen,
  • muss dieses Testergebnis aufbewahren und auf Aufforderung dem Gesundheitsamt vorlegen,
  • muss auf direktem Wege nach Hause fahren,
  • darf die Wohnung für 14 Tage nicht verlassen (Quarantäne – wegen der Virusmutationen wieder auf 14 Tage erhöht),
  • darf während dieser Zeit keinen Besuch empfangen 
  • und muss unverzüglich unser Gesundheitsamt unter www.einreiseanmeldung.de über die Einreise informieren.
  • Ein eigener Garten darf trotz Quarantäne betreten werden, gemeinsam mit anderen Wohnungen genutzte Bereiche wie Treppenhäuser oder Gemeinschaftsgärten dürfen nicht betreten werden. 
  • Wer während der Quarantäne coronatypische Krankheitsanzeichen (https://t1p.de/gwz9) bemerkt, muss das Gesundheitsamt telefonisch (0800 200 66 22) oder per Mail (corona-rueckfragen@nordfriesland.de) informieren.

Ausnahmen (NUR für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten; für Einreisen aus Virusvariantengebieten gibt es keine Ausnahmen):

Sich nicht anmelden muss, wer 

  • nur zur Durchreise in Deutschland ist oder nur zur Durchreise im Risikogebiet war,
  • weniger als 24 Stunden in einem benachbarten Risikogebiet sind oder für weniger als 24 Stunden aus einem benachbarten Risikogebiet einreisen (Grenzverkehr),
Keinen Test machen muss, wer,
  • unter 6 Jahre alt ist
  • oder keine coronatypischen Symptome hat

UND

  • nur zur Durchreise in Deutschland ist oder nur zur Durchreise im Risikogebiet war,
  • oder einreist, um beruflich Personen, Waren oder Güter zu transportieren (zum Beispiel LKW-Fahrende, Personal von öffentlichen Verkehrsmitteln) und nach jeweils maximal 72 Stunden wieder abreist*.
  • Weitere Ausnahmen kann unser Gesundheitsamt in begründeten Einzelfällen zulassen (Anträge an team-recht@nordfriesland.de).
Nicht in Quarantäne gehen muss, wer
  • keine coronatypischen Symptome hat

UND

  • nur zur Durchreise in Deutschland ist oder nur zur Durchreise im Risikogebiet war,
  • weniger als 24 Stunden in Dänemark war oder für weniger als 24 Stunden aus Dänemark einreist (Grenzverkehr),
  • einreist, um beruflich Personen, Waren oder Güter zu transportieren (zum Beispiel LKW-Fahrende, Personal von öffentlichen Verkehrsmitteln) und nach jeweils maximal 72 Stunden wieder abreist*, 
  • aus zwingenden beruflichen Gründen für max. 5 Tage einreist oder max. 5 Tage in einem Risikogebiet war,
  • Verwandte ersten Grades oder seine(n) Lebenspartner(in) besucht und nach jeweils maximal 72 Stunden wieder abreist,
  • Verwandte zweiten Grades besucht oder hilfebedürftige(n) Personen pflegen/beistehen muss,
  • aus dem Urlaub kommt und unmittelbar vor Rückkehr einen Test mit negativem Ergebnis gemacht hat, wenn keine Reisewarnung für das Urlaubsland vorliegt (Reisewarnungen: https://t1p.de/w82k)
  • für eine dringende medizinische Behandlung einreist,
  • oder zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend gebraucht wird (Bescheinigung der Arbeitsstelle erforderlich)*.
  • Weitere Ausnahmen kann unser Gesundheitsamt in begründeten Einzelfällen zulassen (Anträge an team-recht@nordfriesland.de).

*Für die mit einem Sternchen markierten Personengruppen gilt die Ausnahme nur, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden.

(3) Wer zur Arbeit, Schule oder Ausbildung nach Dänemark oder aus Dänemark nach Nordfriesland MUSS (Grenzpendler/Grenzgänger-innen),

  • muss die Einreise nur unter www.einreiseanmeldung.de anmelden, wenn der Aufenthalt länger als 24 Stunden dauert,
  • muss bei jeder Einreise ein aktuelles negatives Testergebnis haben (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest),
  • muss dieses Testergebnis aufbewahren und auf Aufforderung dem Gesundheitsamt vorlegen (Kann die Person kein Testergebnis vorlegen, muss sie innerhalb von 48 Stunden eins auftreiben),
  • muss angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten.
Solange die gerade aufgezählten Bedingungen eingehalten werden, müssen sich Grenzpendler(innen) und Grenzgänger(innen) bei uns nicht in Quarantäne begeben – außer, Dänemark wird als Virusvariantengebiet eingestuft.

Soweit zur deutschen Rechtslage. Eine Zusammenfassung der Einreiseregeln von dänischer Seite bietet das Auswärtige Amt unter https://t1p.de/4ev8. Diese Regeln gelten nur solange, Dänemark als Risikogebiet eingestuft ist. 

Fahren die Busse regulär?

Ja, die Busse im Kreisgebiet fahren aktuell nach dem normalen Fahrplan. Auch die Fahrten, die nur an Schultagen verkehren, finden statt.

Was muss ich beachten, wenn ich mit Bus, Bahn, Taxi oder Fähre fahren möchte?

Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel müssen Sie einen qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen, d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94. Weitere Hinweise zur Maskenpflicht in der Rubrik "Gesundheit".


PFLEGE | KRANKENHÄUSER | REHA

Ich möchte eine Pflegeeinrichtung bzw. EGH-Einrichtung betreten. Was muss ich beachten?

Ein Betretungsverbot von Pflegeeinrichtungen gibt es nur noch für Personen mit akuten Atemwegserkrankungen. Alle anderen Personen dürfen Pflegeeinrichtungen unter Einhaltung der in der Corona-Bekämpfungsverordnung geregelten Anforderungen (z.B. Hygiene- und Verhaltensregeln, Abstandsgebot) wieder betreten. Es gibt jedoch Einschränkungen:

  • Bewohnerinnen und Bewohner dürfen nur von zwei verschiedenen Personen besucht werden, die vom Betreiber zu registrieren sind und jeweils über ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis (Schnelltest ist ausreichend) verfügen müssen, sofern nicht ein schwerwiegender sozial-ethischer Grund vorliegt.
  • Der Betreiber soll Besuchern eine (kostenfreie) Testmöglichkeit anbieten. Das Testergebnis kann aber auch mitgebracht werden.

Im Übrigen dürfen auch externe Personen die Einrichtung aufsuchen. Externe Personen sind solche Personen, deren Aufenthalt in der Einrichtung nicht aufgrund einer stationären Betreuung oder pflegerischen Versorgung erforderlich ist. Das gilt dann, wenn ein besonderer Grund dafür vorliegt. Dies können sowohl persönliche Besucherinnen und Besucher (im engeren Sinne) für Einrichtungsbewohnerinnen und -bewohner sein, als auch bspw. Dienstleisterinnen und Dienstleister wie Lieferantinnen und Lieferanten oder Friseurinnen und Friseure. Ein besonderer Grund besteht grundsätzlich auch bei allen Personen mit gesetzlichen Betreuungsbefugnissen und staatlichen Aufgaben, insbesondere für gesetzliche Betreuer, Richter und Seelsorger.

Externe Personen, die die Einrichtungen bzw. Gruppenangebote betreten, haben nach Maßgabe der allgemeinen Bestimmungen der Verordnung grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung beziehungsweise teilstationär oder im Gruppenangebot versorgten Pflegebedürftigen selbst aber grundsätzlich nicht.

Besucher haben ihre Kontaktdaten anzugeben.

Die Einrichtung hat ein Besuchskonzept zu erstellen. Darin sind die einzuhaltenden Regeln im Einzelnen beschrieben. Der Besuch sollte im Vorwege mit der Einrichtung abgestimmt werden.

Ich möchte ein Krankenhaus betreten. Was muss ich beachten?

Bitte informieren Sie sich vorher auf der Webseite des jeweiligen Krankenhauses. Dort sind in der Regel alle aktuellen Vorschriften zusammengefasst. Für das Klinikum Nordfriesland finden Sie diese unter https://t1p.de/xm9p.

Ich bin pflegebedürftig und brauche Hilfe. An wen kann ich mich wenden?

Für alle Fragen rund um die Pflege berät der Pflegestützpunkt Nordfriesland kostenlos. Vereinbaren Sie unter 04841 67-710 einen Termin. Weitere Informationen auch unter https://t1p.de/psp.

Bleiben Besuche in Seniorenheimen oder EGH-Einrichtungen erlaubt?

Nach derzeitigen Stand sind Besuche in Alten- und Pflegeheimen auch nach dem 02.11.2020 möglich. Hierzu sollten sich die Besucher vorher bei der Einrichtung erkundigen.

Insbesondere bei alten und pflegebedürftigen Menschen wird bei einer Infektion mit dem Corona-Virus von einem größeren Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Komplikationen ausgegangen. Deshalb ist es besonders wichtig, diese Personengruppe vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Auch wenn allen bewusst ist, wie wichtig Besuche von Angehörigen für ältere Menschen in Einrichtungen sind, müssen erforderliche Maßnahmen ergriffen werden, damit möglichst keine Corona-Viren in die Einrichtungen hineingetragen werden.

Die Pflegeeinrichtung hat daher ein Besuchskonzept zu erstellen.

Das Besuchskonzept muss dabei ein angemessenes Verhältnis zwischen dem Gesundheitsschutz der Bewohner:innen, des Personals und der Besucher(innen) einerseits und dem nachvollziehbaren Wunsch nach zwischenmenschlichem Kontakt vor allem mit Angehörigen und nahestehenden Personen andererseits bilden. Erforderlich sind die Dokumentation der Besuche (Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse), um eine Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen, und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch Besucher(innen). Das Konzept soll daher insbesondere Regelungen zu folgenden Punkten beinhalten:

  • Zulässige Besucherzahl und zulässiger Besuchszeitraum pro Bewohner:in und pro Tag sowie deren Dokumentation,
  • verpflichtende persönliche Schutz- sowie Hygienemaßnahmen für Besucher:innen (vor allem Mund-Nasen-Bedeckung, Husten- und Niesetikette),
  • Anforderungen an geeignete gesonderte Besuchsräume sowie an Besuche in Bewohnerzimmern,
  • Betretungsverbot für Besucher/innen mit akuten Atemwegserkrankungen,
  • soweit vorhanden, Möglichkeit der Nutzung eines zum Einrichtungsgelände gehörenden Außengeländes unter Einhaltung der gebotenen Hygienestandards, 
  • Regelungen für Ausnahmesituationen, z. B. bei kurzfristigen und längeren Besuchen zur Sterbebegleitung.

Das Land hat eine Handreichung für die Mindestvorgaben für ein Besuchskonzept erstellt. Diese ist hier zu finden: https://t1p.de/ed8d 

Können Väter werdende Mütter in den Kreißsaal begleiten? Welche Regelungen gibt es für Geburtsstationen?

Bei der Geburt darf eine Begleitperson die werdende Mutter begleiten.

Bitte sprechen Sie mit der Klinik die weiteren Regelungen ab. Kliniken können Begleitpersonen jedoch den Zutritt verweigern, wenn diese beispielsweise Symptome einer Covid-19 Infektion zeigen oder die erforderlichen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen aus anderen Gründen nicht gewährleistet werden können.

In der Geburtshilfe können sogenannte Familienzimmer betrieben werden, wenn sichergestellt ist, dass die Begleitperson keinen Kontakt zu anderen Patientinnen und Patienten hat und die Außenkontakte auf das absolut notwendige Minimum begrenzt werden. Begleitpersonen müssen über persönliche Schutz- sowie Hygienemaßnahmen aufgeklärt und angehalten werden, diese dringend einzuhalten. Dabei gilt: Begleitpersonen mit akuten Atemwegserkrankungen dürfen die Einrichtung auch bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen eines Ausnahmefalls nicht betreten.

Sind Tagespflegeeinrichtungen für Senioren geöffnet?

Einrichtungen, in denen Personen mit Pflegebedarf teilstationär untergebracht und verpflegt werden können (Tages- oder Nachtpflege) dürfen entsprechende Leistungen wieder erbringen.

Tagespflegeeinrichtungen haben ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten (Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) von allen Personen, die das Gelände der Einrichtung betreten. Dies gilt insbesondere für Tagespflegegäste sowie bringende und abholende Personen. Damit soll es erforderlichenfalls den Gesundheitsämtern ermöglicht werden, Infektionswege nachzuvollziehen.

Eine Handreichung für Einrichtungen der Tagespflege findet sich hier

Darf der ambulante Pflegedienst mein Haus betreten?

Der ambulante Pflegedienst darf zu Ihnen ins Haus kommen. Aber auch in der häuslichen Pflege durch Angehörige ist es wichtig, die Anzahl der Kontakte streng zu begrenzen. Die Räume sind regelmäßig gut zu lüften, auf eine sorgfältige Händehygiene sowie die Einhaltung der Abstandsregeln und der "Husten- und Nies-Etikette" ist zu achten.

Hinweise zur Husten- und Nies-Etikette:

  • Die sogenannte Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken und krankheitsverdächtigen Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens, z.B. mit der Ellenbeuge, einem Einmaltaschentuch oder ggf. mit einer Mund-Nasen-Schutz-Maske, gefolgt von Händewaschen (!).
  • Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet wurden, sind nach Gebrauch zu entsorgen oder zu desinfizieren.
  • Handschuhe, Taschentücher, Masken und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege und Versorgung von kranken Personen anfallen, sollten vor der Entsorgung mit anderem Hausmüll in einen mit einem Müllbeutel versehenen Behälter im Krankenzimmer geworfen werden. Danach kann dieser Müllbeutel verschlossen in den normalen Müll entsorgt werden (sogenannte Doppelsackmethode).

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