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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

Kreis Nordfriesland erneut als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Bereits zum vierten Mal wurde der Kreis Nordfriesland für seine familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet: Am 25. Juni 2019 überreichte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey Landrat Dieter Harrsen in Berlin das Zertifikat zum »audit berufundfamilie«.

Das Audit selbst wird von der berufundfamilie Service GmbH im Auftrag der gemeinnützigen Hertie-Stiftung durchgeführt.

»Die Urkunde bestätigt die Qualität unserer strategisch angelegten Personalpolitik, bei der wir einen deutlichen Schwerpunkt darauf legen, die Lebensphasen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen«, stellt Harrsen fest in und betont: »In den letzten zehn Jahren haben wir schon viel erreicht, aber es kommen immer noch neue Ideen und Projekte dazu. Zum Beispiel kümmern sich immer mehr Kolleginnen und Kollegen um ihre pflegebedürftigen Eltern.«

ganzheitliches Personalmanagement

Die Abläufe in der Verwaltung dürfen allerdings nicht darunter leiden. Deshalb setzt der Kreis auf ein ganzheitliches Personalmanagement, das allen Beteiligten gerecht werden soll. Dazu gehören eine vorausschauende Personalentwicklung, die Chancengleichheit von Männern und Frauen und ein aktives, ideenreiches Gesundheitsmanagement.

Arbeitszeitmodelle und Arbeitszeitkonten

Die interne Projektleitung hat die Kreis-Gleichstellungsbeauftragte Simone Ehler übernommen. Sie stimmt sich eng mit dem Fachdienst Personal ab. »Zu den Glanzlichtern unserer Arbeit gehört sicherlich unsere Dienstvereinbarung zur Telearbeit, an der sich schon etliche andere Behörden orientiert haben«, sagt sie.

Eindeutige Pluspunkte des Kreises NF als Arbeitgeber seien daneben eine Vielfalt flexibler Arbeitszeitmodelle sowie die Einführung von Arbeitszeitkonten sogar im Rettungsdienst, wo jede Rettungswache rund um die Uhr besetzt sein muss.

Familienfreundlichkeit als Haltung

»Das wichtigste Ergebnis der intensiven Befassung mit diesen Themen ist aber die Haltung, die sich inzwischen bei all unseren Führungskräften herausgebildet hat: Alle haben verinnerlicht, wie wichtig Familienfreundlichkeit ist, und handeln danach«, freuen sich Dieter Harrsen und Simone Ehler.

Auch im Ehrenamt ist Familienfreundlichkeit ein Thema

Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt nun zusätzlich die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Kreistages ins Blickfeld: »Die zu festen Terminen angesetzten Gremiensitzungen und der hohe Vorbereitungsaufwand führen auch bei Ehrenamtlern immer wieder zu Konflikten, wenn gleichzeitig Kinder beaufsichtigt oder kranke Eltern gepflegt werden müssen. Auch darüber sind wir im Gespräch«, berichtet sie.