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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

Modellregion Kreis Nordfriesland

Diese Seite wird laufend ergänzt.

Letzte Aktualisierungen:

  • 6.5. | Liste teilnehmender Betriebe als PDF-Download: www.nordfriesland.de/modellregion-betriebe (siehe unter »Links« rechts/unten)
  • 28.4. | Links für Betriebe (Gastronomie, Beherbergung) zur täglichen Statistikmeldung (siehe unter »Links« rechts/unten)

Antworten auf häufige Fragen


Allgemeines

Was ist die "Modellregion Nordfriesland"?

Bund und Länder haben sich am 22. März verständigt, in einzelnen Regionen vorsichtig Öffnungen zu erproben, die über die ansonsten erlaubten Verhaltensweisen hinausgehen (zum Wortlaut des Bund-Länder-Beschlusses: https://t1p.de/cgtd, dort Punkt 6). Diese Öffnungen sind an strenge Voraussetzungen gebunden, sie erfolgen also nicht unkontrolliert. Ein wesentlicher Teil der Voraussetzungen ist ein Testkonzept. Wer ein touristisches Angebot wahrnehmen will, muss sich vorher testen lassen. Weitere Details entnehmen Sie bitte den anderen FAQs.

Der Kreis Nordfriesland hat sich beim Land Schleswig-Holstein beworben, eine der Modellregionen zu werden. Die Bewerbung des Kreises Nordfriesland umfasst den Bereich "Tourismus".

(Stand: 12.04.2021, 16:45)

Wann soll das Modellprojekt starten? Wie lange läuft es?

Geplanter Start ist der 1. Mai. Bis dahin werden Stück für Stück mehr Details veröffentlicht. Es handelt sich dabei nicht um einen garantierten Starttermin. Sollte die pandemische Lage sich zu sehr zuspitzen, ist eine Verschiebung oder Absage des Modellprojektes möglich. Das Modellprojekt ist zunächst bis 31. Mai befristet, eine Verlängerung um den Monat Juni ist möglich.

(Stand: 12.04.2021, 17:06 Uhr)

Warum startet Nordfriesland erst am 1. Mai mit dem Modellversuch und nicht schon am 19. April?

Wir haben uns bewusst für den 1. Mai als Starttermin entschieden, da uns klar war, dass nach der Entscheidung des Landes, die ja nun zu unseren Gunsten ausgefallen ist, noch diverse Abstimmungen und Feinarbeiten nötig sein würden. Das beim Land eingereichte Konzept gab den Rahmen vor, danach ging und geht es darum, die Umsetzung der darin aufgeführten Punkte konkret in Angriff zu nehmen. Wir wollten uns also einen entsprechenden Zeitraum einräumen, um alle offenen und nötigen Detail- und Umsetzungsfragen vor dem Start zu klären und auch allen Betrieben, die teilnehmen möchten, ausreichend Zeit für die Vorbereitung einzuräumen.

(Stand: 19.4.2021, 12:00 Uhr)

Wer hat die Entscheidung für das Modellprojekt getroffen, wie wurde die Öffentlichkeit beteiligt?

Das Land Schleswig-Holstein hatte allen Regionen im Land die Möglichkeit gegeben, sich zu bewerben. Unser Landrat hat in einer informellen Sitzung (Videokonferenz) mit unserem Hauptausschuss abgestimmt, dass Nordfriesland die Möglichkeit wahrnehmen sollte, sich als Modellregion für eine vorsichtige Öffnung des Tourismus unter Pandemiebedingungen zu bewerben. Alle Teilnehmenden waren dafür, dass wir uns bewerben. Von solchen informellen Sitzungen werden keine Protokolle erstellt. Die sind nur bei regulären Sitzungen erforderlich, in denen nach juristischen Kriterien Beschlüsse gefasst werden. Auch alle Verwaltungen der nordfriesischen Ämter und amtsfreien Städte und Gemeinden haben der Bewerbung zugestimmt (mit Ausnahme des Amtes Landschaft-Sylt und der Gemeinde Sylt, die aber ja einen eigenen Antrag als Modellregion Sylt eingereicht haben). Zudem haben alle Fraktionen des nordfriesischen Kreistages als gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Bevölkerung die Bewerbung befürwortet, wie die nordfriesischen shz-Ausgaben am 29.3. unter der Überschrift »Parteien für Modellregion-Pläne« berichteten. An der Erarbeitung des Konzeptes waren neben unserem Gesundheitsamt Mitarbeitende mehrerer Kommunalverwaltungen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus und Handel beteiligt. Insgesamt haben sich über siebzig Personen in die Erarbeitung der Bewerbung eingebracht.

Das Land Schleswig-Holstein hat am 9. April mitgeteilt, dass Nordfriesland zu den ausgewählten Modellregionen gehören wird.

(Stand: 18.04.2021, 21:25 Uhr)

Welche Teile Nordfrieslands gehören zur Modellregion?

Alle. Inseln, Halligen und Festland.

(Stand: 23.04.2021, 09:08 Uhr)

Welche Öffnungen im Bereich Tourismus sind vorgesehen?

Wenn das Modellprojekt startet, darf in Nordfriesland wieder Urlaub gemacht werden - und zwar auch in Beherbergungsbetrieben (Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze, Herbergen). Es gilt für Beherbergungsbetriebe die gleiche Definition wie sonst auch. Beherbergungsbetrieb ist auch der Privatvermieter mit einzelner Ferienwohnung, der diese als Ferienwohnung an Dritte vermietet. Im Rahmen der Modellregion wird nur die bestehende Corona-BekämpfVO modifiziert. Es gilt ansonsten das Beherbergungsverbot. 

Zudem sind Gaststättenbesuche dann wieder möglich, auch in geschlossenen Räumen. Ausgenommen sind Diskotheken und Tanzveranstaltungen, diese bleiben geschlossen bzw. verboten. Neben der bereits erlaubten Öffnung bestimmter Kultureinrichtungen (z. B. Museen) sollen einzelne Freizeitangebote im Freien ermöglicht werden, z. B. Wattwanderungen und Stadtführungen in Kleingruppen. In allen anderen Bereichen gelten die landesweiten Coronaregeln.

(Stand: 18.04.2021, 11:53 Uhr)

Gibt es eine zahlenmäßige Begrenzung für Betriebe, die teilnehmen möchten?

Nein. Es gibt keine zahlenmäßige Begrenzung. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann teilnehmen.

(Stand: 15.4., 15:14 Uhr)

Wann wird das Projekt gestartet, wann abgebrochen? Wann gilt das Projekt als erfolgreich und wird verlängert?

Das Modellprojekt wird am 1. Mai gestartet, wenn die Infektionslage dies zulässt.

Der Gesundheitsschutz der einheimischen Bevölkerung geht vor. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern über sieben Tage hinweg erfolgt eine genaue Betrachtung des Infektionsgeschehens. Das Projekt wird abgebrochen, sofern es sich nicht um eindeutig lokal begrenztes bzw. nicht nachzuverfolgendes Geschehen handelt, und die Befürchtung besteht, dass die Erhöhung der Inzidenz mit dem Modellprojekt zusammenhängen könnte. Alle Regelungen und Lockerungen werden automatisch hinfällig, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 100 Einwohnerinnen und Einwohnern über drei Tage hinweg den Wert von 100 überschreitet und es sich um diffuses Ausbruchsgeschehen handelt. Die Feststellung darüber trifft und verkündet das Gesundheitsamt.

Durch das Modellprojekt möchten Land und Kreise untersuchen, wie unter den Corona-Bedingungen Tourismus möglich ist. Sollte das Projekt erfolgreich sein, wird es verlängert bzw. sogar auf das ganze Land ausgeweitet. Sollte die Inzidenz trotz aller Vorsichtsmaßnahmen stark ansteigen, würden keine Verlängerung erfolgen bzw. das Projekt sogar vorzeitig abgebrochen werden. Gäste müssen also mit der Möglichkeit rechnen, vorzeitig abreisen zu müssen. 

(Stand: 22.04.21 15:27 Uhr)

Wie kann ich als interessierte(r) Beherbergungsbetrieb, Gaststätte oder Anbieter(in) von Outdoor-Freizeitaktivitäten am Modellprojekt teilnehmen?

Teilnehmende Betriebe melden sich über ein Onlineformular an - beim Aufüllen ist die jeweilige, ausgefüllte Beitrittserklärung anzufügen. Der Link zum Formular sowie die Beitrittserklärungen für Beherbergungsbetriebe und Gaststätten finden Sie auf der Homepage www.nordfriesland.de/modellregion seitlich rechts abgelegt. Betreiber von Outdoor-Freizeitaktivitäten benötigen eine Sondergenehmigung. Diese kann unter modellregion@nordfriesland.de beantragt werden. 

Eine Auswahl der Betriebe durch den Kreis erfolgt nicht. Jeder Betrieb, der die Projektvoraussetzungen erfüllt, darf teilnehmen.

Derzeit erreichen uns verständlicherweise viele Fragen zu Details der Modellregion. Bitte haben Sie noch etwas Geduld, denn das Projekt wird im Kreis Nordfriesland erst zum 01. Mai 2021 starten. Die Homepage www.nordfriesland.de/modellregion wird laufend aktualisiert.

Häufig werden z. B. Dinge zur luca-App und zu Schulungen für die Testdurchführung nachgefragt. Auch dazu werden Sie dann auf der Homepage informiert. 

Bitte verzichten Sie vorläufig noch auf weitere Nachfragen zu Einzelfällen, denn wir können Sie möglicherweise zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten und Sie überlasten damit auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Sofern sich Ihre Fragen in den nächsten Tagen nicht durch diese Webseite klären, mailen Sie uns bitte an modellregion@nordfriesland.de.

(Stand: 21.04.2021, 14:14 Uhr)

Gelten die Öffnungen nur für Urlauberinnen und Urlauber?

Nein, natürlich dürfen auch Nordfriesinnen und Nordfriesen die Beherbergungsbetriebe und Gaststätten nutzen. Auch für sie gelten dabei die gleichen Regeln wie für Urlauber.

Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Einheimischen, einen Tagestouristen oder einen Übernachtungsgast handelt. Wer die erweiterten Möglichkeiten der Gastronomie bei einem teilnehmenden Betrieb nutzen möchte, muss dies nach den gleichen Regeln tun (z.B. einen Test vorlegen). Es gibt keine Sonderregeln für Einheimische.

(Stand: 15.04.2021, 15:16 Uhr)

Wie und durch wen wird das Modellprojekt wissenschaftlich begleitet?

Eins vorweg, damit der Begriff "Modellprojekt" nicht missverstanden wird: Das Konzept für das nordfriesische Modellprojekt ist auf Basis des Bund-Länder-Beschlusses in Zusammenarbeit des Kreises Nordfriesland mit touristischen Akteurinnen und Akteuren aus der Region entstanden. Es ist also ein Projekt von Staat und Wirtschaft in der Absicht Öffnungsoptionen zu untersuchen. Es wird zwar wissenschaftlich begleitet und hat feste Start- und Abbruchkriterien, es ist jedoch keine wissenschaftliche Studie. Dafür müsste es sich von Grund auf an einer konkrete Forschungsfrage orientieren und einem vorgeprüften Forschungsdesign folgen. So würden z. B. in einer mit Nordfriesland vergleichbaren Kontrollregion ebenfalls Lockerungen erfolgen, aber dort ohne erweitertes Testkonzept. Nur dann ließe sich nach der Testdurchführung ohne Weiteres feststellen, ob das Testkonzept überhaupt zum (Miss-)Erfolg beigetragen hat. Dies ist hier nicht der Fall.

Die wissenschaftliche Begleitung der Modellregionen SH wird durch das Wirtschaftsministerium SH in Auftrag gegeben.

Die Begleitung wird durchgeführt von einem Oberarzt des UKE, der mit seinem Team über langjährige Erfahrungen in der Begleitung von Forschungsprojekten verfügt. Ihm zur Seite steht die Firma KDD Digital Health Care (Knowledge Discovery in Databases), die sich auf Projekte zur Digitalisierung des Gesundheitswesens spezialisiert hat. Zurzeit werden die zu erfassenden Daten zwischen den Modellregionen sowie dem Forschungsteam ausgetauscht, um übergreifende Daten für alle Modellregionen auszuwählen und eine Vergleichbarkeit herzustellen.

(Stand: 27.04.2021, 14:05 Uhr)

In Schleswig-Holstein gibt es auch Modellprojekte in den Bereichen Kultur und Sport. Warum wurde sich für den Bereich Tourismus entschieden?

Dass es in Schleswig-Holstein auch außerhalb des Tourismus Modellprojekte geben würde, war zunächst nicht klar. Verwaltungsmitarbeitende und Touristiker(innen) hatten die Arbeit für das touristische Modellprojekt bereits aufgenommen, als auch Sport- und Kulturstätten die Möglichkeit erhielten Anträge einzureichen. Die Pandemie verlangt uns allen viel ab. Unser sowieso schon stark belastetes Gesundheitsamt kann es nur leisten, eines der Modellprojekte eng zu begleiten. Dies galt auch bereits für die Vorprüfung der Projekte. Als sich nordfriesische Sport- und Kulturstätten zeitversetzt zu den bereits laufenden Vorbereitungen im Bereich Tourismus bewarben, hatten wir daher leider keine Kapazitäten mehr, auch diese Anträge mit Stellungnahmen unserer Infektionsschutzfachleute zu versehen. Dies bedauern wir, bitten aber vor dem geschilderten Hintergrund um Verständnis.

(Stand: 12.04.2021 21:26)

Ändern sich für Einheimische die Coronaregeln durch das Modellprojekt?

Nein, die nordfriesische Bevölkerung hat durch das Modellprojekt keine rechtlichen Nachteile. Das war uns sehr wichtig. Im Gegenteil: Natürlich dürfen auch Einheimische die Gaststätten und Beherbergungsbetriebe nutzen. Lediglich in einem Bereich gibt es eine Verschärfung im Vergleich zu den sonstigen Coronaregeln in Schleswig-Holstein: Gaststätten, die am Modellprojekt teilnehmen, dürfen auch ihre Innenbereiche öffnen. Dadurch halten sich in und um die Gaststätten mehr Leute auf, als im Rest des Landes, wo nur die Außenbereiche geöffnet sind. Deshalb wird es hier eine grundsätzliche Testpflicht geben. Wer in eine am Modellprojekt teilnehmende Gaststätte gehen will, muss also - auch wenn er/sie draußen sitzt - einen negativen Test vorlegen.

(Stand: 12.04.2021)

Ich habe mich als Beherbergungsbetrieb bzw. Gastronomie angemeldet, aber Unterlagen vergessen hochzuladen. Was kann ich tun?

Bei der Anmeldung Ihres Betriebes müssen Sie uns zum einen die ausgefüllte und unterzeichnete Beitrittserklärung (Beherbergungsbetrieb oder Gastronomie) und zum anderen einen Nachweis über Ihre Testmöglichkeiten zukommen lassen. Für Ihre schriftliche Zusicherung zur Gewährleistung von Testkapazitäten können Sie entweder das gleichlautende Musterdokument auf dieser Seite (siehe »Dokumente« rechts/unten) ausgefüllt an uns übersenden oder ein anderes Schriftstück, das Ihre Kooperationsvereinbarung mit einer Teststelle belegt. Wenn Sie die Tests selbst durchführen, brauchen wir entsprechende Schulungsnachweise von Ihnen.

Haben Sie im Zuge Ihrer Anmeldung über unser Online-Formular eines oder mehrere Dokumente vergessen hochzuladen, können Sie dies wie folgt nachholen:

  1. Sie haben sich am Ende der Online-Anmeldung die Teilnehmernummer notiert? Dann nutzen Sie bitte unsere Internetseite www.nordfriesland.de/nachreichen zum Nachreichen der Dokumente. Ihre Teilnehmernummer (Registriernummer) ist im Feld »Aktenzeichen« einzutragen.
  2. Sie haben vergessen sich am Ende der Online-Anmeldung die Teilnehmernummer zu notieren? Dann übersenden Sie uns die nachzureichenden Unterlagen bitte per E-Mail an modellregion-rueckfragen@nordfriesland.de.

(Stand: 23.04., 17:18 Uhr)


Testungen

Welche Testarten werden akzeptiert?

Zulässige Testarten sind PCR-Labortests, Antigen-Schnelltests sowie beaufsichtigte Selbsttests, insofern sie vom Bundesamt für Medizinprodukte (BfArM) als Antigentests zur professionellen Anwendung gelistet sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://t1p.de/1rg3 

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass Sie sich bei einer Teststation (www.nordfriesland.de/schnelltest) eine Zusage einholen, dass entsprechende Schnelltest-Kapazitäten bestehen, um Ihre Gäste testen zu lassen. Ein Muster steht auf dieser Internetseite (rechts im Bereich »Dokumente«). Dort können Ihre Gäste kostenlos den Bürgertest in Anspruch nehmen.

(Stand: 5.5., 16:16 Uhr)

Wie funktioniert das mit dem Tests vor Ort: Kostet das was?

Die teilnehmenden Betriebe sind gehalten, sich am Aufbau zusätzlicher Testkapazitäten zu beteiligen. Das ist eine Teilnahmebedingung für die Betriebe. Den Gästen werden durch die Tests keine Kosten entstehen.

(Stand: 15.4., 14:53 Uhr)

Muss ich mich auch testen lassen, wenn ich geimpft bin?

Vollständig geimpfte Personen sind sowohl von dem Anreisetest als auch von allen in den vorgegebenen Abständen vorgesehenen Tests während ihres Aufenthaltes ausgenommen. Es darf davon ausgegangen werden, dass ein ausreichender Schutz vor einer Ansteckung besteht. Es ist die Vorlage des Impfausweises ausreichend.

Vollständig geimpft bedeutet: Ein hinreichender Impfschutz gegen eine Infektion mit dem Coronavirus liegt vor, soweit nach der letzten erforderlichen Impfung mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff eine Zeit von zwei Wochen vergangen ist. Also gilt man als vollständig geimpft am 15. Tag nach der letzten notwendigen Impfung. (gemäß RKI-Bewertung vom 22.4., siehe hier: https://t1p.de/8jxa)

(Stand: 2.5., 12:16 Uhr)

Muss ich als Vermieter wirklich eine Vereinbarung mit einem Testzentrum schließen? Kann ich die Gäste nicht einfach zum nächsten Testzentrum hier vor Ort schicken?

Nein, Sie müssen als Vermieter sicherstellen, dass Urlauber während Ihres Aufenthalts mindestens alle 48 Stunden getestet werden. Es darf nicht passieren, dass ein Urlauber nicht getestet werden kann, weil die Testzentren nicht die Zeit und Kapazitäten haben, Ihre Gäste zu testen. Als Vermieter können Sie sich aber schulen und dafür akkreditieren lassen, selbst Tests durchzuführen. Sehen Sie hierzu unsere Handreichungen unter „Dokumente“ (rechts/unten).

(Stand: 21.04., 16:30 Uhr)

Wenn ich selbst testen möchte, wo kann ich mich schulen lassen? Wie funktioniert die Akkreditierung?

Bitte beachten Sie dazu unsere Handreichungen (unter »Dokumente« rechts/unten) zu Schulungen für Corona-Tests sowie zu Testmöglichkeiten für Gäste und Personal. Dort finden Sie zudem auch eine entsprechende Kurz-Handreichung.

(Stand: 21.04., 16:18 Uhr)

Gibt es für Urlaubende extra Teststationen und wer bezahlt die Tests?

Alle Betriebe, die am Modellprojekt teilnehmen, müssen für ihre Gäste ausreichend Testmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Das können die Betriebe tun, indem sie

  1. eine Kooperationsvereinbarung mit einer bestehenden Teststelle in der Region schließen (die Teststelle muss ihr bisheriges Testangebot um den Bedarf des Betriebes erhöhen, die Testung der Gäste darf nicht zulasten bisheriger Testkapazitäten gehen)

    oder

  2. sich selbst für die Durchführung der Testungen zertifizieren lassen. Dafür müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt werden. Wir haben diese Voraussetzungen in einer Handreichung zusammengestellt, die sie unter »Dokumente« rechts/unten finden. Dort finden Sie zudem auch eine entsprechende Kurz-Handreichung.

(Stand: 21.04., 16:33 Uhr)

Wie kann ich dem Gast eine Bestätigung über die Testung ausstellen?

Die Bestätigung dürfen nur Anbieter ausstellen, die sich dafür beim Kreis haben zertifizieren lassen. Nach Zertifizierung erhalten Sie von uns Vordrucke für die Bestätigung. Eine entsprechende Kurzhandreichung zum Ablauf finden Sie unter »Dokumente« rechts/unten.

(Stand: 21.04., 16:35 Uhr)

Muss ich mich testen lassen, wenn ich die Krankheit bereits durchgemacht habe?

Ja.

Anders als bei den Impfungen, ist nach den bisherigen Studien unklar, wie gut Personen, die die Krankheit bereits durchgemacht haben, gegen eine Neuinfektion geschützt sind. Außerdem hängt der Schutz auch davon ab, wie hoch die Viruslast während der Erkrankung (oder Infektion) war. Außerdem brauchen wir für das Modellprojekt eine eindeutige und schnell zu überprüfende Regelung. Der Impfausweis lässt sich schnell prüfen. Ob eine Erkrankung durchgemacht wurde, lässt sich hingegen schwerer prüfen.

(Stand: 21.04., 15:12 Uhr)

Was ist, wenn ich Corona hatte und deswegen nur einmal geimpft wurde?

Wenn die Corona-Infektion überwunden wurde, ist ggf. nur eine Impfung ausreichend. Wenn Sie belegen können, dass Sie 1. die Coronainfektion überwunden haben und 2. dass nur eine Impfung ausreichend ist, um den Vollschutz herzustellen, sind diese Belege ausreichend, um Sie von der Testpflicht im Rahmen des Modellprojekts auszunehmen. 

(Stand: 21.04., 15:13 Uhr)

Ist das Testen von Gästen und Mitarbeitern in öffentlichen Teststellen immer kostenfrei oder nur einmal pro Woche?

Ja, mehrfache Testungen pro Woche sind beim Bürgertest kostenlos möglich.

(Stand: 21.04., 15:22 Uhr)

Wer trägt die Kosten für die Tests bei Testkooperationen mehrerer Betriebe?

Wenn mehrere Betriebe eine Kooperation für die Testungen der eigenen Gäste miteinander eingehen, aber keine öffentlichen Tests anbieten, können die Kosten nicht über die KVSH abgerechnet werden. Die Kostenteilung ist dann von den Betrieben untereinander zu regeln.

Wenn auch weitere Gäste getestet werden sollen, sind die Voraussetzungen für öffentliche Teststellen zu erfüllen (Mindestanforderungen an öffentliche Teststellen). Die öffentliche Teststelle ist dann auch zu genehmigen (Antrag per Mail an christian.grelck@nordfriesland.de).

(Stand: 21.04., 15:28 Uhr)

Wie sollen private Kleinstvermieter den Aufbau zusätzlicher Testkapazitäten bewerkstelligen?

Es ist selbstverständlich nicht so gedacht, dass jeder Kleinstvermieter zusätzliche Testkapazitäten aufbauen soll. Ihre Gäste werden sich typischerweise einfach in den vorhandenen Teststationen und Testzentren testen lassen. Größere Hotels jedoch und die Verwaltungsstellen größerer Ferienanlagen, die sehr viele Gäste anziehen, aber wider Erwarten keine freien Testkapazitäten in der erforderlichen Dimension in zumutbarer Nähe finden, können einzeln oder mit Partnern selbst eine neue Teststation einrichten. Abgesehen davon sind Urlaubsgäste ja meistens rund um ihren Ferienort herum unterwegs. Das gibt ihnen die Möglichkeit, auch Teststationen außerhalb des eigenen Ortes anzulaufen. Eine entsprechende Liste ist unter www.nordfriesland.de/schnelltest abrufbar.

(Stand: 21.04., 17:39 Uhr)

Welche Mitarbeiter muss ich testen lassen?

Alle Mitarbeiter, die theoretisch Kontakt mit dem Gast oder engen Kontakt untereinander mit anderen Mitarbeitern haben können, die im Gästekontakt arbeiten. Reinigungskräfte unterliegen also immer der Testpflicht (auch wenn Sie erst dann reinigen, wenn der Gast weg ist). Der Vermieter nicht, wenn die Schlüsselübergabe kontaktlos erfolgt und auch sonst ein direkter Kontakt zu dem Gast ausgeschlossen ist, weil der Vermieter gar nicht vor Ort ist.

(Stand: 23.04., 11:19 Uhr)

Was sind beaufsichtigte Selbsttests? Wie kann ich damit die Testpflicht meiner Gäste und Mitarbeiter erfüllen?

An die Nutzung von beaufsichtigten Selbsttests werden hohe Anforderungen gestellt. Anbieter müssen sich dafür schulen und vom Kreis zertifizieren lassen.

Die Selbsttests müssen durch den Betrieb besorgt werden. Alle beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassenen Tests können für Selbsttests verwendet werden.

Bei der Beaufsichtigung wäre eine FFP2 Maske zu tragen. Es muss bereits im Vorfeld geklärt werden, wer anschließend bei positiven Befunden PCR Tests durchführen kann. Am besten lassen Sie sich die PCR-Test-Möglichkeit kurz schriftlich bestätigen.

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass Sie sich bei einer Teststation (www.nordfriesland.de/schnelltest) eine Zusage einholen, dass entsprechende Schnelltest-Kapazitäten bestehen, um Ihre Gäste testen zu lassen. Ein Muster für eine solche Zusage finden Sie auf dieser Internetseite (rechts unter »Dokumente«). Dort können Ihre Gäste kostenlos den Bürgertest in Anspruch nehmen.

(Stand: 28.04.2021, 20:26)

Ich bin Vermieter und verfüge über eine medizinische Ausbildung. Muss ich trotzdem eine Schulung besuchen?

Bei medizinischen Personal, das aktuell noch im Einsatz ist (insbesondere Ärzte, Rettungsdienst und Pflegepersonal) reicht die Ausbildung aus (ggf. in Verbindung mit einem Schulungsvideo). Dieser Personenkreis darf ja nach den Vorgaben des Landes sogar Schulungen für nicht-medizinisches Personal durchführen. Da wäre es unlogisch, diese Personen nicht für Testungen zuzulassen. 

Diese Personen müssen sich trotzdem vom Kreis zertifizieren lassen, benötigen dann aber eben keinen Schulungsnachweis. Anträge auf Zertifizierung können per Mail an schnelltest@nordfriesland.de gestellt werden. 

Dies gilt aber nicht für Personen, die nicht mehr in ihrem Beruf tätig sind (z. B. nach Pensionierung). 

Wichtig ist auch zu unterscheiden: Diese Info gilt für Vermieter, die ihre Gäste testen wollen. Selbsttests von medizinischem Personal, das hier als Gast ist, sind in der Regel nicht zulässig. 

(Stand: 23.04.21, 11:44)


Beherbergung

Was ist, wenn meine gebuchte Urlaubsreise über den 31.5. hinausgeht?

Wenn das Projekt zum 31.05.2021 beendet wird und bis dahin keine wesentliche Änderung der Corona-BekämpfVO zum Beherbergungsverbot eintritt, muss der Gast abreisen, sofern er aus touristischen Gründen reist. Die Beherbergungsbetriebe sind gehalten, diesen möglichen Fall schon im Rahmen ihrer Buchung zu bedenken.

Auch vor dem 31.05.2021 kommt bereits eine Einstellung des Projekts in Frage, und dann wäre das Problem das gleiche. Ein Abbruch des Projekts ist jederzeit möglich kann aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens nicht ausgeschlossen werden.

(Stand: 15.4., 15:10 Uhr)

Bleibt das touristische Beherbergungsverbot gemäß LVO bis zum offiziellen Start der Modellregion am 1.5. bestehen?

Das touristische Beherbergungsverbot besteht bis zum 01.05. fort. Es entfällt ab dem 01.05. auch nur für Betriebe, die den Beitritt zum Modellprojekt erklärt haben.

(Stand: 15.4., 13:31 Uhr)

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, wenn ich Personen im Rahmen des Modellprojektes beherbergen möchte?

Teilnehmende Beherbergungsbetriebe dürfen touristische Übernachtungen gemäß nordfriesischem Konzept nur anbieten, wenn …

  • sich nur Personen gemeinsam aufhalten, die dies gemäß den jeweils gültigen allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach der Corona-Bekämpfungsverordnung dürfen (Angehörige verschiedener Kontaktgruppen müssen zueinander Abstand halten und dürfen sich nicht gemeinsam in den Privatbereichen der Beherbergungsbetriebe aufhalten).
  • jede Kontaktgruppe ein eigenes Bad zur Verfügung hat.
  • beim Betrieb von Spa- und Fitnesseinrichtungen die Coronaregeln der Landesverordnung eingehalten werden.
  • Schwimm-, Spaß- und Badebecken sowie Saunen der Beherbergungsbetriebe (auch draußen) geschlossen bleiben.
  • jeder Übernachtungsgast bereits vor Anreise per Foto/Screenshot gegenüber dem Beherbergungsbetrieb einen negativen Coronatest nachweist (mindestens ein Antigen-Schnelltest), der zum Zeitpunkt des Check-Ins vor Ort nicht älter als 48 Stunden sein wird (ansonsten kein Check-In!).
  • sie die Testergebnisse ihrer Gäste dokumentieren und zusammen mit den Kontaktdaten der Gäste für vier Wochen aufbewahren.
  • sie spätestens 48 Stunden nach Anreise und alle weiteren 48 Stunden während des Aufenthalts bei allen Gästen erneute Coronatests durchführen. Die Beherbergungsbetriebe müssen dafür mit zertifizierten Anbietern zusammenarbeiten oder nach entsprechender Schulung die Tests selbst durchführen. Auch die Folgetestungen sind für 4 Wochen aufzubewahren.
  • bei positiven Coronatests umgehend nach der Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland für Corona-Verdachtsfälle verfahren wird (u. a. Quarantäne, Meldung beim Gesundheitsamt, Überprüfung mittels PCR-Test). Die Beherbergungsbetriebe müssen sich um eine geeignete Unterbringung und Versorgung während der Quarantänezeit kümmern, nötigenfalls müssen sie auch eine sichere Abreise der Gäste organisieren. Der Beherbergungsvertrag muss vorsorglich Bestimmungen für den Quarantänefall enthalten, auch zu den dann entstehenden Kosten. Die Kosten sind durch die Gäste zu tragen.
  • sie die Kontaktdaten der Gäste mit der luca-App erfassen und für vier Wochen aufbewahren. Wer kein Smartphone hat, kann von den Betrieben ersetzweise luca-Schlüsselanhänger bekommen. Auch ist es möglich, die Kontaktdaten als Beherbergungsbetrieb manuell in die luca-Datenbank einzutragen.
  • sie sicherstellen, dass die Kontaktdaten und Testergebnisse an die zuständigen Gesundheitsbehörden sowie zur wissenschaftlichen Auswertung weitergeleitet werden dürfen.
  • Gäste sich verpflichten, eine innerhalb von drei Wochen nach der Abreise aufgetretene Corona-Infektion dem Kreisgesundheitsamt Nordfriesland zu melden bzw. durch die heimische Behörde melden zu lassen.
  • sie ihr Personal mindestens zweimal wöchentlich auf Corona testen (mindestens Antigen-Schnelltest) und die Ergebnisse dokumentieren.
  • sie für ihren Betrieb ein Hygienekonzept erstellen, das den Anforderungen der Corona-Bekämpfungsverordnung vom 24.09.2020 entspricht - erweitert um neuere Erkenntnisse: Es sind OP-Masken oder Mund-Nasen-Bedeckungen hoher Schutzstandards wie FFP2 (qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen im Sinne der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung) in das Konzept einzubeziehen. Abstands- und Hygieneregeln sowie adäquates Lüften müssen in den Hygienekonzepten eine wesentliche Rolle spielen.

Diese unverbindliche Zusammenfassung dient Ihrer Planung. Die konkreten, rechtsverbindlichen Regularien finden Sie in der Allgemeinverfügung.

(Stand: 20.04.2021, 11:48 Uhr)

Dürfen Campingplatze und Wohnmobilstellplätze am Modellprojekt teilnehmen?

Grundsätzlich schon.

Es gelten aber weiterhin die allgemeinen Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung:

  • Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnesssbereiche sind zu schließen (§ 3 Abs. 4 Corona-BekämpfVO). Nur Toiletten dürfen geöffnet bleiben.
  • Es gelten die Kontaktbeschränkungen (max. 2 Haushalte, max. 5 Personen).
  • Es müssen alle Regelungen des Modellprojektes beachtet werden (Nutzung der Luca-App, Testungen der Gäste usw.).

(Stand: 21.04.21 17:24 Uhr)

Stimmt es, dass jeder Vermieter sich extra bewerben muss und nicht alle automatisch im Boot sind?

Jain. Teilnehmende Betriebe melden sich über ein Onlineformular (unter www.nordfriesland.de/modellregion, siehe unten/rechts unter »Links«) an und stimmen per Beitrittserklärung zu, dass sie die Bedingungen des Kreises (geregelt in der Allgemeinverfügung) befolgen.

Eine Auswahl der Betriebe durch den Kreis erfolgt aber nicht, es ist also keine »Bewerbung«, sondern einfach nur die besagte Anmeldung erforderlich. Jeder Betrieb, der die Projektvoraussetzungen erfüllt und sich verpflichtet, diese einzuhalten, darf teilnehmen. Eine Eingangsbestätigung seitens des Kreises erfolgt nicht.

(Stand: 21.04.2021, 15:45 Uhr)

Werden dann auch Hotels geöffnet oder nur Ferienhäuser/-wohnungen?

Sowohl als auch. Die Belegung der Hotels, Ferienwohnungen sowie sonstiger Beherbergungsbetriebe wird gestattet. Alle Arten von Beherbergungen – auch für touristische Zwecke – werden erlaubt (§ 17 SARS-CoV-2-BekämpfV findet Anwendung). Das schließt Jugendherbergen, Campingplätze und ähnliche Anlagen mit ein. Die Beherbergung in den o.g. Betrieben erfolgt nur mit der Maßgabe, dass jeder Einheit ein eigenes Bad zur Verfügung gestellt werden kann.

Es gilt für Beherbergungsbetriebe die gleiche Definition wie sonst auch. Beherbergungsbetrieb ist auch der Privatvermieter mit einzelner Ferienwohnung, der diese als Ferienwohnung an Dritte vermietet. Im Rahmen der Modellregion wird nur die bestehende Corona-BekämpfVO modifiziert. Es gilt ansonsten das Beherbergungsverbot.

(Stand: 18.4., 11:52 Uhr)

In meinem Hotel gibt es eine Sauna. Darf diese betrieben werden?

Nein.

(Stand: 15.4., 13:41 Uhr)

Können Urlauber, die schon für einen Zeitraum ab Mai gebucht haben, kostenfrei stornieren, wenn sie den ganzen Aufwand nicht betreiben möchten?

Fragen zur Stornierung muss der Gast mit dem jeweiligen Beherbergungsbetrieb besprechen. Es handelt sich um eine rein zivilrechtliche Frage.

Ein Modellprojekt, wie es uns das Land nun ermöglicht, ist an strenge Anforderungen geknüpft. Nur dann kann der Schritt einer behutsamen Öffnung tatsächlich gewagt werden. Wir haben nun die Option, Urlaub auf diesem Wege zu ermöglichen – allerdings müssen Urlauber sich entsprechend einbringen, indem sie sich an diese zusätzlichen Regeln halten.

(Stand: 15.4., 15:03 Uhr)

In meinem Beherbergungsbetrieb werden überwiegend Seminarveranstaltungen durchgeführt (z.B. NordseeAkademie). Dürfen diese auch wieder Seminare anbieten?

Für die reine Beherbergung von Einzelgästen kommen Sie für eine Teilnahme am Modellprojekt in Betracht. Für Seminar- und Bildungsangebote bleibt es aber bei den derzeitigen Regeln der Corona-Bekämpfungsverordnung (§ 12a).

(Stand: 15.4., 13:40 Uhr)

Dürfen in einem gemieteten Ferienhaus mehrere Hausstände gemeinsam unterkommen (z.B. 3 befreundete Ehepaare)?

Es gelten auch in der Modellregion die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.

Das bedeutet, es dürfen maximal 5 Personen aus zwei verschiedenen Haushalten in einer Einheit untergebracht werden (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit).

Mehr als zwei Haushalte oder mehr als 5 Personen über 14 Jahren aus zwei Haushalten dürfen nicht in einer Einheit gemeinsam untergebracht werden.

(Stand: 23.4., 15:45 Uhr)

Was passiert, wenn der Gast in Quarantäne muss?

Sollte es zu einer Quarantäne kommen, dürfen Sie nach Hause zurückfahren und sich dort in Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt macht dafür aber strenge Auflagen. Die Abreise muss mit einem eigenen PKW (keine öffentlichen Verkehrsmittel) reisen. Es dürfen auch nur diejenigen Personen zusammen fahren, die ohnehin einem gemeinsamen Haushalt angehören. Wenn das nicht geht, müssen Sie eine andere Lösung finden und sich z. B. ein Auto für die Rückfahrt mieten. Eine Rückreise mit der Bahn ist jedenfalls nicht möglich.

Während der Rückfahrt darf das Fahrzeug nur verlassen werden, wenn dies zwingend (z. B. für einen Tankstopp oder eine Toilettenpause) erforderlich ist. Dann muss eine FFP2-Maske getragen werden. Auch während der Fahrt im Autozug oder auf der Fähre müssen Sie im Fahrzeug bleiben. Das Ticket muss online (oder einen Dritten, der nicht in Quarantäne ist) gebucht werden.

Wenn eine Rückreise unter diesen Bedingungen nicht möglich ist, müssen Sie auf der Insel in Quarantäne. In diesem Fall müssen Sie die Ferienwohnung für die zusätzlichen Tage selbst bezahlen. Auch können zusätzliche Kosten entstehen, weil die nächsten Gäste später anreisen oder anderweitig untergebracht werden müssen. Der Vermieter muss auch Ihre Versorgung organisieren (z. B. über den Lieferdienst eines Supermarktes. Die Kosten müssen aber auch insoweit Sie als Gast tragen.

Was im Quarantänefall passiert, muss vorher zwischen Vermieter und Gast geregelt werden (Kostentragung, spätere Anreise des nächsten Gastes usw.)

(20.04.21; 12:06 Uhr)

Muss ich mich als privater Vermieter von nur einer Ferienwohnung anmelden? Ich bin doch weder Anbieter noch Gewerbetreibender.

Ja. Eine Teilnahme am Projekt ist nur mit Anmeldung möglich.

(Stand: 21.04., 15:52 Uhr)

Kann ich auch Gäste beherbergen, wenn ich nicht am Modellprojekt teilnehme?

Wenn Sie nicht am Modellprojekt teilnehmen, dürfen Beherbergungen – wie bisher – nur aus den in der CoronaBekämpfungsVO genannten Gründen erfolgen. Gäste dürfen also nur aus (ausschließlich) beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozialen Gründen beherbergt werden. Begleitpersonen dürfen nur in Ausnahmefällen (Kinder unter 14 Jahren) mitkommen. Eine Mischung beider Beherbergungsgründe (z. B. Gast aus beruflichen Gründen ohne Testung und Urlauber mit Testung) ist nicht möglich, weil beide Gruppen voneinander getrennt werden sollen. Wenn Sie sich also für das Modellprojekt entscheiden, gelten die Regeln des Modellprojekte für alle Gäste, Ausnahme: Vollständig getrennte Objekte.

(Stand: 21.04., 15:54 Uhr)

Wo kann ich eine Unterkunft buchen? Können Sie mir einen Vermieter vermitteln, der am Modellprojekt teilnimmt?

Nutzen Sie die gängigen Buchungsportale oder wenden Sie sich an die örtlichen Tourismuszentralen.

Die teilnehmenden Betriebe finden Sie außerdem auf dieser Seite (dort unter „Links“) bzw. direkt unter https://t1p.de/betriebe-modellregion. Dort sind alle angemeldeten Betriebe einsehbar. Registrierte Betriebe sind solche, die sich bereits beim Kreis online angemeldet haben, aber deren eingereichte Angaben und Unterlagen noch in Prüfung sind. Diese Prüfung haben die bereits verifizierten Betriebe schon durchlaufen.

Darüber hinaus ist es möglich, dass die Betriebe selbstständig auf ihre Teilnahme hinweisen, z.B. auf ihrer Website oder durch entsprechende Markierungen an ihren Betrieben.

(Stand: 27.04., 15:09 Uhr)

Gibt es ein Muster für die Vereinbarung mit dem Gast? Wo kann ich es bekommen?

Der Kreis stellt kein Muster zur Verfügung, weil es sich um eine zivilrechtliche Vereinbarung handelt. Ggf. sind Muster bei den Verbänden erhältlich. Eine von der Nordseetourismus-Service GmbH erstellte Einwilligungserklärung zum Modellprojekt finden Sie hier.

(Stand: 21.04., 16:00 Uhr)

Wie erkenne ich, ob eine Beherbergungsstätte am Modellprojekt teilnimmt?

Die teilnehmenden Betriebe finden Sie auf dieser Seite (dort unter „Links“) bzw. direkt unter https://t1p.de/betriebe-modellregion. Dort sind alle angemeldeten Betriebe einsehbar. Registrierte Betriebe sind solche, die sich bereits beim Kreis online angemeldet haben, aber deren eingereichte Angaben und Unterlagen noch in Prüfung sind. Diese Prüfung haben die bereits verifizierten Betriebe schon durchlaufen.

Darüber hinaus ist es möglich, dass die Betriebe selbstständig auf ihre Teilnahme hinweisen, z.B. auf ihrer Website oder durch entsprechende Markierungen an ihren Betrieben.

(Stand: 27.04., 15:07 Uhr)

Müssen auch Kleinvermieter ihre Gästezahlen an den Kreis übermitteln?

Alle am Projekt teilnehmenden Betriebe müssen täglich die Daten melden. Dies gilt auch für Ferienwohnungen, die normalerweise länger als für eine Übernachtung gebucht werden. Auch diese Betriebe melden jeden Tag (die gleich hohen) Gästezahlen. Alles andere würde für den Kreis erheblichen Mehraufwand erzeugen.

(Stand: 21.04., 16:03 Uhr)

Wie dokumentieren Beherbergungsbetriebe die Zusammenarbeit mit einer Teststation oder die eigene Schulung?

Im Online-Anmeldeformular gibt es ein Feld, über das Dateien hochgeladen werden können. Dort sollten die entsprechenden Kooperationsvereinbarungen mit Teststationen oder Schulungsnachweise für eigenes Personal hochgeladen werden.

(Stand: 21.04., 16:04 Uhr)

Dürfen Jugendherbergen teilnehmen?

Die Regelungen der Landesverordnung - mit Ausnahme der Regelungen in § 7 und § 17 - sind im Modellprojekt nicht ausgesetzt. Es gilt weiterhin die Regelung der Landesverordnung nach § 3 Abs. 4, dass sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche für den Publikumsverkehr zu schließen sind. D.h. solche Angebote auf Campingplätzen oder Jugendherbergen können nur öffnen und am Modellprojekt teilnehmen, wenn einzelne Bäder zur Verfügung stehen.

(Stand: 21.04., 16:06 Uhr)

Muss ich als Vermieter einer Ferienwohnung, die allein liegt und es keine Berührungspunkte mit anderen gibt, ein Hygienekonzept haben?

Ja. Es gelten insoweit die Regelungen der §§ 17 Nr. 1 in Verbindung mit § 4 Abs. 1 Corona-BekämpfungsVO, die zwingend ein Hygienekonzept vorsehen.

(Stand: 20.04.2021 17:10)

Kann ich meine Buchung als Gast kostenfrei stornieren, wenn ich unter den Bedingungen des Modellprojektes doch lieben nicht meinen Urlaub antreten möchte?

Das ist eine zivilrechtliche Rechtsfrage, zu der wir keine abschließende Auskunft geben können.

Grundsätzlich ist die Teilnahme am Modellprojekt sowohl für den Gast als auch den Vermieter freiwillig. Niemand soll gezwungen werden, unter den Bedingungen des Modellprojektes (Testungen, viele Angebote sind geschlossen) seinen Urlaub zu verbringen.

Ob die Stornierung kostenfrei ist, hängt davon ab, ob sich die Umstände seit der Buchung so gravierend verändert haben, dass der Gast eine Vertragsanpassung verlangen kann (§ 313 Abs. 1 BGB). Je länger die Buchung zurückliegt, desto eher ist das der Fall.

Wir empfehlen Vermietern und Gästen, sich zu einigen. Denkbar wäre zum Beispiel, dem Gast zu ermöglichen, seinen Urlaub nochmals zu verschieben.

(Stand: 21.04., 16:39 Uhr)

Was macht ein Vermieter, wenn der Gast beim Testen nachlässig ist? Bei der Polizei anzeigen?

Legt der Gast seine aktuellen Testergebnisse nicht pünktlich vor, verstößt er gegen den Beherbergungsvertrag und darf nicht länger beherbergt werden, sondern muss umgehend abreisen. Weigert er sich, kann der Vermieter die örtliche Ordnungsbehörde oder die nächstgelegene Polizeidienststelle um Unterstützung bitten, um die Abreisepflicht durchzusetzen.

(Stand: 21.04., 17:46 Uhr)

Müsste die Kontrolle der Gäste-Tests nicht eine hoheitliche Aufgabe sein?

Nein. Vermieter und Gast schließen einen privatrechtlichen Beherbergungsvertrag, in dem sie unter anderem vereinbaren, dass der Gast dem Vermieter alle zwei Tage ein aktuelles Testergebnis vorlegen muss. Das ist ein normales Rechtsgeschäft im Rahmen der Vertragsfreiheit, das keine staatliche Kontrolle erfordert.

(Stand: 21.04., 17:40 Uhr)

Erhalten die Betriebe eine Rückmeldung, wenn sie sich als Teilnehmer an der Modellregion registriert haben?

Ja. Bereits am Ende der Online-Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung (inkl. Vorgangsnummer sowie einer Teilnahmeregistrierung, die Sie sich herunterladen und bei Bedarf ausdrucken können). Darüber hinaus gibt es keine zusätzliche Bestätigung per E-Mail.

Wenn alles in Ordnung ist, hören Sie weiter nichts davon. Wenn wir allerdings Fragen haben oder noch Angaben ergänzt werden müssen, melden wir uns bei Ihnen.

Wichtig: Bei der Beitrittserklärung müssen Angaben dazu gemacht werden, wie die Gäste getestet werden. Entweder müssen Sie sich von einer Teststation eine Bestätigung ausstellen lassen und der Anmeldung beifügen. Oder aber Sie lassen sich schulen und akkreditieren, damit Sie die Tests selbst durchführen lassen. Weitere Infos dazu finden Sie auf dieser Seite.

(Stand: 21.04., 16:07 Uhr)

Wie sind Ferienwohnungen / Hotelzimmer bei Gästewechsel zu reinigen? Gelten bei infizierten Gästen besondere Regelungen?

Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten, die dem Aufenthalt von Gästen dienen, sind zu nutzen. (Querlüftung!) Bei Gästen mit einer nachgewiesenen Infektion oder für die als Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet wurde, sollte dieses Lüften besonders gründlich, und für einen längeren Zeitraum (mindestens 1 Stunde) erfolgen.

Alle Oberflächen sind mit einem haushaltsüblichen Reinigungsmittel zu reinigen. Die häufig benutzten Handkontaktflächen (z.B. Bad- und Sanitärbereich, Türklinken, Fenstergriffe, Schrankgriffe, Griffe und Knöpfe der Elektrogeräte, Tastatur, Telefon, Touchscreen, Lichtschalter, Fernbedienung, Handläufe, Schlüssel) sind mit einem Flächendesinfektionsmittel mit einem Wirkungsspektrum von mindestens „begrenzt viruzid“ zu desinfizieren.

Bettdecken und Kopfkissen sind entsprechend der Waschanleitung zu reinigen. Die benutzte Wäsche (z.B. Handtücher, Spüllappen, Putztücher, Waschlappen, Bettwäsche und Tagesdecken) müssen bei mindestens 60°C mit einem handelsüblichen Vollwaschmittel gereinigt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Textilien nicht geschüttelt werden. Der direkte Kontakt von Haut und Kleidung mit den benutzen Textilien ist zu vermeiden. Zum Transport der Schmutzwäsche ist ein entsprechendes Behältnis (z.B. Plastikbox, Wäschesack) zu verwenden. Auf eine vollständige Trocknung der Wäsche ist zu achten.

Das gesamte Geschirr und Besteck ist mit einem geeigneten Reinigungsmittel und einer Temperatur von mindestens 60°C möglichst im Geschirrspüler zu spülen. Eine vollständige Trocknung ist sicherzustellen.

Der Abfall wird in einem verschnürten Müllsack im Restmüll entsorgt.

Die Reinigungskraft trägt eine Mund- Nasen- Bedeckung und Einmalhandschuhe.

Diese Maßnahmen sind auch für infizierte bzw. als Kontaktpersonen in Quarantäne genommene Gäste ausreichend.

(Stand: 23.04.2021 12:09).

Müssen sich Zweitwohnungsbesitzer auch testen lassen? Darf ich meine Ferienwohnung einem Familienmitglied / einem Freund unentgeltlich überlassen? Muss er sich dann auch testen lassen?

Die eigene Nutzung von Zweitwohnungen und von Ferienwohnungen durch den Eigentümer ist grundsätzlich möglich. Eine Teilnahme am Modellprojekt und eine regelmäßige Testung sind dafür nicht erforderlich.

Wenn andere Personen die Wohnungen nutzen, gilt Folgendes: Regelmäßig ist es nicht glaubhaft, dass Ferienwohnungen, für die normalerweise eine erhebliche Nutzungsgebühr erhoben wird, durch andere Personen unentgeltlich genutzt werden. Wir gehen deshalb von einer entgeltlichen Nutzung aus, die nur zulässig ist, wenn die Nutzung ausschließlich aus beruflichen, medizinischen oder sozial-ethischen Gründen erfolgt oder wenn am Modellprojekt teilgenommen wird.

Ausnahmen:

  • kurzfristige Nutzung (2-3 Wochen) durch enge Familienangehörige,
  • Nutzung zusammen mit dem Eigentümer

(Stand: 27.04., 17:20 Uhr)

Wo kann ich als teilnehmender Betrieb meine tägliche Statistik an den Kreis übermitteln?

Auf der Internetseite des Kreises unter www.nordfriesland.de/modellregion finden Sie einen Link zu einem Online-Meldeformular. Bitte achten Sie darauf, den für Sie zutreffenden Link (Beherbergung oder Gastronomie) zu verwenden. Sie finden diesen auf der Seite unter „Links“ (rechts/unten).

Was muss ich im Formular eingeben bei „selbst durchgeführte Schnelltests“?
Hier tragen Sie bitte die Anzahl der Tests ein, die Sie tatsächlich selbst durchgeführt haben. Sollten Sie keine selbst durchgeführten Schnelltests vorgenommen haben, tragen Sie in das Feld bitte eine „0“ ein.

Sind im Feld „Anzahl eingesetzte Mitarbeitende“ alle meine Mitarbeitenden gemeint oder nur die Mitarbeitenden, die am Meldetag tatsächlich eingesetzt wurden?

Nur die am jeweiligen Meldetag tatsächlich eingesetzten Mitarbeitenden.

(Stand: 6.6., 17:08 Uhr)


Gaststätten

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Gaststätten innen öffnen?

Teilnehmende Gaststätten dürfen gemäß nordfriesischem Konzept Innen- und Außenbereiche öffnen, wenn …

  • sie die Coronaregeln der Corona-Bekämpfungsverordnung für Gastronomiebetriebe einhalten (§ 7).
  • sie um 23 Uhr schließen (Sperrstunde, gilt für Innenbereich).
  • kein Ausschank von alkoholischen Getränken in der Außengastronomie in der Zeit von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr stattfindet.
  • sie in ihre Innen- und Außenbereiche nur Gäste lassen, die ein maximal 24 Stunden altes negatives Coronatestergebnis vorweisen können (mindestens Antigen-Schnelltest). Dies gilt nicht für den Außerhaus-/To-Go-Verkauf. Für Übernachtungsgäste, die eine Gaststätte des Beherbergungsbetriebs nutzen, gilt dies ebenfalls nicht (stattdessen gilt die 48-Stunden-Regelung, nachzulesen im 1. Teil "Beherbergung")
  • sich nur Personen gemeinsam an einem Tisch aufhalten, die dies gemäß den jeweils gültigen allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach der Corona-Bekämpfungsverordnung dürfen (Angehörige verschiedener Kontaktgruppen müssen zueinander Abstand halten). Es wird empfohlen, nur 4er-Tische anzubieten.
  • keine gleichzeitige Bewirtung von Gästen mit Testnachweispflicht (gemäß §4 der Allgemeinverfügung zum Modellprojekt) und Gästen ohne Testnachweispflicht (gemäß Landesverordnung §7 zur Außengastronomie) stattfindet. Insofern gilt für alle Gäste eine Testnachweispflicht, sobald der Innenbereich geöffnet wird, da es z.B. durch Toilettengänge etc. zu Vermischungen kommt, sobald Innen- und Außenbereich geöffnet sind.
  • sie die Kontaktdaten der Gäste mit der luca-App erfassen und für vier Wochen aufbewahren. Wer kein Smartphone hat, kann von den Betrieben ersetzweise luca-Schlüsselanhänger bekommen. Auch ist es möglich, die Kontaktdaten als Beherbergungsbetrieb manuell in die luca-Datenbank einzutragen.
  • sie ihr Personal mindestens zwei Mal wöchentlich auf Corona testen (mindestens Antigen-Schnelltest) und die Testergebnisse dokumentieren.

Diese unverbindliche Zusammenfassung dient Ihrer Planung. Die konkreten, rechtsverbindlichen Regularien finden Sie in der Allgemeinverfügung.

(Stand: 20.04.2021, 12:01 Uhr)

Muss ich getestet werden, wenn ich nur draußen in meinem Lieblingscafé sitzen möchte?

Was die Außengastronomie angeht, gelten folgende Regelungen:

  • Wenn Sie sich für das Modellprojekt registrieren und gleichzeitig drinnen und draußen öffnen, gelten die Regeln des Modellprojektes. Gäste haben also nur mit aktuellem Test und der luca-App Zutritt.
  • Wenn Sie nur außen öffnen, gelten (nur) die Regeln der Landesverordnung. Eine Testpflicht besteht dann also nicht.

Sie können also z. B. einen Frühschoppen oder einen Mittagstisch nur in der Außengastronomie ohne Test anbieten und abends drinnen und draußen mit Test öffnen.

(Stand: 20.04.2021 12:33 Uhr)

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, damit die Innengastronomie öffnen kann?

Wenn sowohl der Innenbereich als auch der Außenbereich der Gastronomie geöffnet ist, kommt es folgerichtig z.B. durch Toilettengänge etc. zu Vermischungen. Insofern gilt für alle Gäste eine Testnachweispflicht sobald der Innenbereich geöffnet wird. Der Anbieter muss sich also entscheiden, ob er die Innengastronomie öffnet. In diesem Fall geltend für die Innen-und Außengastronomie einheitlich die Regelungen des § 4.

Die Nutzung der gastronomischen Betriebe – innen wie außen – ist dann nur mit einem negativen Ergebnis mindestens eines Antigen-Schnelltests gestattet, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Die Testbescheinigung ist vom Betrieb durch Abfotografieren oder Kopieren des Nachweises zu dokumentieren und vier Wochen lang zu speichern bzw. aufzubewahren.

Der Anbieter kann sich aber auch dafür entscheiden, die Innengastronomie zeitweise (z. B. für den Frühschoppen oder den Mittagstisch) zu schließen. In dieser Zeit gelten dann ausschließlich die Regelungen des § 7 Corona-BekämpfVO (keine Pflicht zur Voralge eines tagesaktuellen Negativtests). Öffnet der Anbieter dann abends auch die Innengastronomie, muss er in dieser Zeit die Regelungen des § 4 beachten.

Alternativ kann sich der Anbieter dafür entscheiden, beide Bereiche organisatorisch komplett zu trennen. Dazu gehören getrennte Zugänge, eine getrennte Kontaktdatenerfassung, getrennte Sanitäranlagen. Das Personal darf zwischen beiden Bereichen wechseln. Dies ist aufgrund der regelmäßigen Tests vertretbar.

Die Testung der Beschäftigten der Betriebe nach § 8 Abs. 2 dieser Verfügung muss davon unabhängig jedoch immer sichergestellt werden.

Bei Gästen, die im Rahmen einer nach § 3 dieser Verfügung zugelassenen Beherbergung ein Frühstück oder eine andere Mahlzeit einnehmen, darf der Test nicht älter als 48 Stunden sein.

Wie erkenne ich, ob eine Gaststätte am Modellprojekt teilnimmt?

Die teilnehmenden Betriebe finden Sie auf dieser Seite (dort unter „Links“) bzw. direkt unter https://t1p.de/betriebe-modellregion. Dort sind alle angemeldeten Betriebe einsehbar. Registrierte Betriebe sind solche, die sich bereits beim Kreis online angemeldet haben, aber deren eingereichte Angaben und Unterlagen noch in Prüfung sind. Diese Prüfung haben die bereits verifizierten Betriebe schon durchlaufen.

Darüber hinaus ist es möglich, dass die Betriebe selbstständig auf ihre Teilnahme hinweisen, z.B. auf ihrer Website oder durch entsprechende Markierungen an ihren Betrieben.

(Stand: 27.04., 15:07 Uhr)

Wo kann ich als teilnehmender Betrieb meine tägliche Statistik an den Kreis übermitteln?

Auf der Internetseite des Kreises unter www.nordfriesland.de/modellregion finden Sie einen Link zu einem Online-Meldeformular. Bitte achten Sie darauf, den für Sie zutreffenden Link (Beherbergung oder Gastronomie) zu verwenden. Sie finden diesen auf der Seite unter „Links“ (rechts/unten).

Was muss ich im Formular eingeben bei „selbst durchgeführte Schnelltests“?
Hier tragen Sie bitte die Anzahl der Tests ein, die Sie tatsächlich selbst durchgeführt haben. Sollten Sie keine selbst durchgeführten Schnelltests vorgenommen haben, tragen Sie in das Feld bitte eine „0“ ein.

Sind im Feld „Anzahl eingesetzte Mitarbeitende“ alle meine Mitarbeitenden gemeint oder nur die Mitarbeitenden, die am Meldetag tatsächlich eingesetzt wurden?

Nur die am jeweiligen Meldetag tatsächlich eingesetzten Mitarbeitenden.

(Stand: 6.6., 17:08 Uhr)


Freizeitaktivitäten

Dürfen Wattwanderungen stattfinden?

Für Wattwanderungen erteilen wir auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung. Anträge sind per E-Mail an team-recht@nordfriesland.de zu richten.

Voraussetzungen:

  • maximal 20 Personen zuzüglich Wattführer (mehr als bei Stadtführungen, weil es im Watt sehr weitläufig und windig ist),
  • Gäste und Wattführer müssen über einen aktuellen Schnelltest verfügen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
  • Nutzung der luca-App
  • Hygienekonzept nach den Regelungen des § 4 Abs. 1 Corona-BekämpfVO. Wichtig ist hier vor allem, wie das Abstandgebot auch beim Sammeln vor Beginn und nach Ende der Führung eingehalten wird.
  • bei notwendigen Transporten der Gäste: Möglichst mit dem Schiff oder mit offenem Planwagen oder ähnlichem. Achtung: Hierfür ist eine gesonderte Ausnahmegenehmigung erforderlich (gewerblicher Reiseverkehr zu touristischem Zweck).
  • Wenn Bustransport unvermeidlich: Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbar während der Busfahrt, nur 50 % der Sitzplätze dürfen belegt werden

(Stand: 21.04.2021, 17:05 Uhr)

Unter welchen Voraussetzungen können kleinere Freizeitaktivitäten wie Stadtführungen zugelassen werden?

In der Modellregion können einzelne Freizeitaktivitäten im Freien auf Antrag (an team-recht@nordfriesland.de) stattfinden, wenn dies im Einzelfall unter Abwägung der mit der Aktivität verbundenen Infektionsrisiken vertretbar ist. z. B. Stadtführungen in Kleingruppen (max. 10 Personen zuzüglich Guide) sowie Angebote der Ausflugsschifffahrt mit begrenzter Teilnehmerzahl. Veranstalter(innen) entsprechender Angebote müssen ...

  • ihre Gäste vorab um Anmeldung bitten.
  • sich zum Beginn ein negatives Coronatestergebnis vorweisen lassen, das nicht älter als 24 Stunden ist (geht auch vorher elektronisch, z. B. per Mail)
  • die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sicherstellen.
  • ein Hygienekonzept entwerfen und anwenden.
  • die Kontaktdaten der Teilnehmenden mit der luca-App erfassen. Haben Teilnehmende kein Smartphone können die Daten auch manuell vom Anbieter in die luca-Datenbank eingegeben werden.

(Stand: 21.04.2021, 17:10 Uhr)

Wie wird sichergestellt, dass es in Bussen, Bahnen und auf den Fähren nicht zu problematischen Menschenansammlungen kommt?

Busse

Für den Festlandsbereich werden keine problematischen Auswirkungen des Modellprojekts auf den Busverkehr erwartet. Auf den Inseln werden die SVG und die WDR in ihren Bussen die luca-App einsetzen. Zudem wird die SVG nötigenfalls mehr Fahrten anbieten, um das Fahrgästeaufkommen zu entzerren.

Bahnen

Relevante Auswirkungen des Modellprojekts sind auf der Strecke Hamburg-Westerland (Marschbahn) denkbar. Es ist klar, dass die Marschbahn nicht nur eine "Tourismusbahn" ist, sondern vor allem eine wichtige Funktion für pendelnde Schüler(innen) und Berufstätige erfüllt. Diese Funktion muss während des gesamten Modellprojekts erhalten bleiben. DB Regio und das Land haben deshalb eine "Sommeroffensive" gestartet. Die Fahrgastkapazitäten werden durch zusätzliche Wagen und Fahrten deutlich erhöht. Weitere Infos hier: https://t1p.de/92s5 

Fähren

Die Reedereien WDR, FRS und NPDG erklären sich bereit, die Kapazitäten auf den Fähren zu beschränken.

(Stand: 20.04.2021, 12:40 Uhr)

Sind die Kinos geöffnet?

Nein. Es handelt sich um eine Freizeitaktivität, die derzeit nach der Corona-Bekämpfungsverordnung untersagt ist.

(Stand: 21.04.2021, 15:00 Uhr)

Sind Ausflugsverkehre in offenen Fahrzeugen zulässig?

Ausflugsverkehre sind z.B. Planwagenfahrten, Kutschfahrten oder Ausflugsschifffahrten.

Diese können im Rahmen des Modellprojekts auf Antrag und bei Einreichen eines Hygienekonzepts genehmigt werden. Es gelten insbesondere folgende Maßgaben:

  • Teilnahme nur mit einem Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf
  • verpflichtender Einsatz der luca-App
  • nur draußen - d.h. keine geschlossenen Fahrzeuge oder Wasserfahrzeuge, Innenbereiche von Wasserfahrzeugen dürfen nicht genutzt werden
  • Auslastung max. 50 % der im Außenbereich zugelassenen Sitzplätze
  • Es ist außer beim Sitzen auf dem eigenen Sitzplatz qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
  • Abstandsregeln sind einzuhalten, das gilt insbesondere auch beim Ein- und Austeigen

(Stand 21.04.2021, 19:19 Uhr)

Sind Ausflugsverkehre in geschlossenen Fahrzeugen zulässig?

Ausflugsverkehre gehören zu den gewerblichen touristischen Reiseverkehren im Sinne von § 18 Abs. 2 Corona-BekämpfVO und sind derzeit unzulässig.

Wegen des hohen Infektionsrisikos im geschlossenen Fahrzeug (z. B. Kajüte eines Ausflugsschiffes, Reisebus, Rundflüge mit Hubschrauber oder Flugzeug) erteilen wir auch im Rahmen des Modellprojekts keine Ausnahmegenehmigungen.

(Stand: 21.04.21 17:41 Uhr)


luca-App

Wo erhalte ich die Luca-Schlüsselanhänger (Dongles)?

Der Anbieter der luca-App gibt auf seiner Homepage unter https://www.luca-app.de/schluesselanhaenger an, dass der Schlüsselanhänger ab Ende Mai dort bestellt werden kann. Konkrete Fragen sind direkt an den Betreiber zu richten per E-Mail an schluesselanhaenger@luca-app.de.

Einzelne Tourismus-Zentralen und Betriebe haben bereits größere Kontingente bestellt. 

(Stand: 6.5., 8:25 Uhr)

Kann ich mich als Vermieter von nur einer Wohnung von der Nutzung der luca-App befreien lassen?

Nein. Die entsprechende Information in unseren FAQ beruht auf einem Missverständnis. Eine Befreiung von der Nutzung der luca-App ist leider nicht möglich. Sie als Vermieter sind der erste Kontakt, den die Gäste nach Ihrer Anreise haben. Wir wollen sicherstellen, dass die App unverzüglich installiert und genutzt wird. Die Registrierung für die App ist jedoch relativ einfach und vor allem für Sie als Vermieter kostenfrei.

(Stand: 21.04., 17:05 Uhr)

Die luca-App ist mangelhaft, der Datenschutz ist schlecht… Wieso lasst ihr nicht andere Apps zu? Warum reicht nicht die Corona-Warn-App des Bundes?

Kernelement des Modellprojektes ist eine schnelle Unterbrechung der Infektionsketten. Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind und deren Kontaktpersonen sollen so schnell wie möglich identifiziert werden, damit es nicht zu weiteren Ansteckungen kommt. Dies geschieht auf zwei Wegen. Zum einen sollen infizierte Personen durch die häufigen Tests schnell entdeckt werden. Zum anderen soll die Kontaktnachverfolgung beschleunigt werden.

Bisher geschieht dies meist mit Zettel und Stift: Gäste, die zum Beispiel ein Restaurant besuchen, füllen einen Kontaktzettel aus und werfen ihn in eine Sammelbox. Benötigt das Gesundheitsamt diese Daten, weil eine infizierte Person das Restaurant besucht hat, vergeht viel Zeit: Die Zettel müssen zunächst zum Gesundheitsamt gebracht und dann händisch abgeschrieben werden. Häufig sind die Angaben zudem sehr schwer lesbar. Bis die Daten beim Gesundheitsamt erfasst sind, vergeht manchmal ein ganzer Tag. Erst dann können die Personen angerufen, befragt und ggf. in Quarantäne gesetzt werden.

Durch die elektronische Erfassung mit der Luca-App wird dieser Schritt erheblich beschleunigt. Die Daten können ohne Verzug an das Gesundheitsamt gesendet und in unsere Software automatisch importiert werden. Auch Schreibfehler können weitgehend ausgeschlossen werden - auch wenn es natürlich auch bei der elektronischen Erfassung denkbar ist, dass Personen bewusst falsche Angaben machen.

Die Corona-Warn-App des Bundes ist wichtig. Wir empfehlen allen Bürgerinnen und Bürgern, diese App auf dem Handy zu installieren und zu nutzen. Für die Kontaktpersonennachverfolgung ist sie jedoch nicht gedacht. Sie dient vielmehr zur vollständig anonymen Kontaktverfolgung und der - ebenfalls anonymen - Warnung von Personen, die sich in der Nähe der infizierten Person aufgehalten haben. Luca-App und Corona-Warn-App ergänzen sich also gegenseitig.

Grundsätzlich ist es aber möglich, andere Apps als die Luca-App zu verwenden. Die Software des Gesundheitsamt kann grundsätzlich die Daten aller Apps importieren. Sie müssen lediglich in einem gängigen Datenaustauschformat (z. B. csv oder auch in einer Excel-Tabelle) bereit gestellt werden können.

Allerdings möchten wir, dass sich die Anbieter vorher an das Gesundheitsamt wenden. Wir möchten sicherstellen, dass in einem Infektionsfall der Import auch ohne Zeitverzug klappt. Sie können dem Anbieter also gerne sagen, dass er sich an uns wenden soll. Unsere E-Mail-Adresse lautet: team-recht@nordfriesland.de.

Das Land Schleswig-Holstein hat sich bereits frühzeitig für den Einsatz der Luca-App entschieden, das können Sie beispielsweise in dieser Pressemitteilung des Landes nachlesen: https://t1p.de/2j3u 

Die Kommunen in Schleswig-Holstein sind Träger des IT-Verbundes Schleswig-Holstein AöR (ITVSH). Der ITVSH ist Träger der Dataport AöR und hat (in Abstimmung über die Spitzenverbände) die Dataport mit der Vergabe beauftragt. Dabei wurden die datenschutzrechtlichen Aspekte berücksichtigt und der Auftrag an die "culture4life GmbH" vergeben.

Hinsichtlich datenschutzrechtlicher Fragestellungen wären also das Land oder der ITVSH der richtige Ansprechpartner.

Bevor die App in den Echtbetrieb überging, sprach das Land Schleswig-Holstein nach der o.a. Vergabe eine landesweite Empfehlung aus. Der Kreis Nordfriesland orientiert sich grundsätzlich an den Vorgaben des Landes.

(Stand: 21.04., 19:17 Uhr)

Kann ich mit der luca-App automatisch die geforderten Daten an den Kreis übermitteln und wie mache ich das?

Die Übermittlung von Daten erfolgt nicht automatisch, sondern nur, wenn der Nutzer diese freigibt. Die Einzelheiten werden auf den Seiten des Anbieters erläutert: https://www.luca-app.de/faq/.

(Stand: 21.04., 17:08 Uhr)

Warum muss ich als Vermieter die luca-App nutzen, auch wenn die Ferienwohnung ganz allein steht und die Gäste zu niemandem Kontakt haben?

Kernelement des Modellprojektes ist die schnelle Kontaktnachverfolgung. Dabei hilft uns die luca-App.

Bisher geschieht dies meist mit Zettel und Stift: Gäste, die zum Beispiel ein Restaurant besuchen, füllen einen Kontaktzettel aus und werfen ihn in eine Sammelbox. Benötigt das Gesundheitsamt diese Daten, weil eine infizierte Person das Restaurant besucht hat, vergeht viel Zeit: Die Zettel müssen zunächst zum Gesundheitsamt gebracht und dann händisch abgeschrieben werden. Häufig sind die Angaben zudem sehr schwer lesbar. Bis die Daten beim Gesundheitsamt erfasst sind, vergeht manchmal ein ganzer Tag. Erst dann können die Personen angerufen, befragt und ggf. in Quarantäne gesetzt werden.

Mit der luca-App können uns die Gäste hingegen ihre Kontakthistorie elektronisch zusenden. Wir können so im Infektionsfall nachverfolgen, wo der Gast in den letzten Tagen gewesen ist und möglicherweise andere Personen angesteckt hat. Gerade im Modellprojekt möchten wir, dass die Meldungen einheitlich sind und auch die Ferienwohnung in der Kontakthistorie auftaucht.

(Stand: 23.04.2021 11:56)

Was ist, wenn ein Gast die luca-App nicht nutzen kann. Darf ich ihn dann beherbergen - ihn in mein Restaurant lassen?

Ja und Nein.

Grundsätzlich ist auch für den Gast die luca-App verpflichtend. Wenn irgend möglich sollen auch die Gäste die luca-App nutzen. Die allermeisten Gäste dürften inzwischen über ein Smartphone verfügen, sodass dies möglich ist.

Wenn dies (z. B. bei kleinen Kindern ohne Handy) nicht geht, haben Sie als Beherbergungsbetrieb erheblich mehr Arbeit:

  • Entweder stellen Sie allen Gästen ohne Handy (auch den Kindern) einen Luca-Schlüsselanhänger zur Verfügung. Beachten Sie aber, dass dann ein Selbst-Check-in nicht möglich ist und Sie dann andere Möglichkeiten anbieten müssen.
  • Oder aber Sie pflegen die Daten bei jedem Besuch händisch nach. Vermieter, die selbst nicht vor Ort sind, können Ihren Gästen ein Smartphone, Tablet o. ä. zur Verfügung stellen, mit denen die Gäste dies selbst tun können.

Damit im Infektionsfall die Kontaktnachverfolgung schnell erfolgen, kann ist die Datenpflege sehr wichtig. Sie muss sofort - mindestens aber noch am gleichen Tag - erfolgen.

(Stand: 23.04.2021, 12:04 Uhr)

Wo finde ich weitere Informationen zur luca-App? Wer kann mir bei der Einrichtung helfen?

Viele nützliche Hinweise bietet der App-Anbieter selbst auf seiner Homepage unter https://www.luca-app.de an.
 
Zudem bietet der App-Anbieter eine Hotline an, unter der er Anwendern Unterstützung bei technischen Problemen anbietet und Betrieben bei Problemen mit der Registrierung weiterhilft. Die Hotline ist erreichbar unter Tel. 040 180248090.

(Stand: 6.6., 8:34 Uhr)