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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

22.03.2024

Medienfachtag zum Thema Künstliche Intelligenz

Welchen aktuellen Herausforderungen stehen unter anderem Schulen, Kitas, Jugend- und Familienzentren bei der Vermittlung einer Medienkompetenz gegenüber? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 130 Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit am 12. März 2024 während eines Medienfachtages im Akademiezentrum Sankelmark in Oeversee.

Dazu eingeladen hatten die im Bereich Jugendschutz tätigen Akteure des Kreises Nordfriesland, der Stadt Flensburg, des Kreises Schleswig-Flensburg sowie des Ministeriums für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein.

Bereits im Kindergartenalter sollte der Grundstein für eine gesunde und reflektierte Beziehung zu einer zunehmend digitalen Welt gelegt werden. Die Vermittlung von Medienkompetenz kann hierzu entscheidend beitragen. Sie ist jedoch nicht nur Aufgabe der Eltern. Auch all diejenigen, die junge Menschen im Alltag betreuen, sind hier gefragt.

»Seit Längerem binden Fachkräfte bereits digitale Tafeln und Tablets in ihre Arbeit ein und widmen sich dabei auch dem sicheren Umgang mit dem Internet. Ein weiteres Thema ist inzwischen jedoch dazugekommen: die künstliche Intelligenz. Ihr Einsatz bringt viele Möglichkeiten mit sich, birgt jedoch auch Risiken. Hiermit müssen wir uns als Fachkräfte intensiv auseinandersetzen. Nur dann können wir den Kindern und Jugendlichen die richtigen Kompetenzen und ein wachsames Auge vermitteln«, weiß Svend Goldenbaum, Jugendpfleger des Kreises Nordfriesland.

Wie können auf künstliche Intelligenz basierende manipulierte Bild-, Audio- oder auch Videoaufnahmen, sogenannte »Deepfakes«, von echten Inhalten unterschieden werden? Auf welche Art und Weise entstehen täuschend echte Gesichter, Personen oder Nachrichten, die nicht der Realität entsprechen? Warum und mit welchen Folgen werden sie im Internet verbreitet? Und wie kann man »Fake-News«, also absichtliche Falschmeldungen, erkennen?

Nina Soppa (Blickwechsel e.V., Verein für Medien- und Kulturpädagogik), Dr. Benjamin Strobel (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein) und Henning Fietze (Offener Kanal Schleswig-Holstein) rückten diese und andere Fragen in den Fokus ihrer Vorträge. Neben der kritischen Betrachtung von künstlicher Intelligenz beschäftigten sich die Teilnehmenden zudem mit den Auswegen aus Kostenfallen im Internet.